Einkaufs- und WK- [Bericht] DSD Crosslauf Duesseldorf 28.01.2006
Autor: B?SsO8cmdlbiBWb2dlbA== (2006-01-31 16:23:36)
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Name des Laufes: DSD Crosslauf
Datum: 28.1.2006 (Sat)
Ort: Duesseldorf
Postleitzahl: D4
Homepage (Veranstalter): http://dsd-online.de/
Ihr Name: Jürgen Vogel
Ihre eMail-Adresse: jv at lg-w de
Streckenlaengen: 7k, 14k
Beschaffenheit: Waldboden, Schnee, vereist
Profil: huegelig, teilweise recht steil, 370HM
Wetter: sehr sonnig, 5 Grad
Teilnehmer: 110/81
Bericht:
Drei Premieren gleichzeitig: Mein erster Bericht auf drsl, mein erster
Cross-Lauf, meine ersten Kilometer auf Spikes. Und das alles halbwegs
ungeplant. So kam es dazu:
Eigentlich sollte die vierte Woche des Jahres eine ruhige und
reduzierte werden, ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr nicht nur
Kilometer zu knueppeln, sondern das Training artig zu periodisieren. Da
las ich zur Mitte der Woche, dass ein Bekannter aus Wuppertal, den ich
schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte, sich freuen wuerde, wenn wir
uns am Samstag im Grafenberger Wald in Duesseldorf zum Crosslauf des DSD
treffen wuerden.
Nun war es auch im sonst recht warmen Duesseldorf schon empfindlich kalt
und vereist, ich hatte keine Vorstellung, wie die Beschaffenheit der
Waldstrecke war. Ausserdem plagen mich seit einiger Zeit einseitig
ITBS-Beschwerden, die mir laengere Laeufe unmoeglich machen. Also fuhr
ich am Freitag in das Waldgebiet, um dort einen Testlauf zu machen. Die
genaue Streckenfuehrung war mir nicht bekannt, so nahm ich mir vor, die
14km Streckenlaenge in diesem Terrain so abzulaufen, dass ich eigentlich
jede Steigung mitnahm, die sich mir anbot. Auch nicht besonders klug am
Tag vor einem WK, aber ich wollte sicher sein, die Distanz ueberhaupt zu
schaffen. Anstiege gab es viele, auch einige sehr steile. Die Wege waren
alle saemtlich verschneit und vereist, so dass es mit meinen Asics
Racern nahezu unmoeglich war, normales Tempo zu laufen. Deswegen kam ich
zu dem Schluss, dass es, auch wenn die befuerchteten Knieschmerzen
ausblieben, keinen Sinn ergebe, da am naechsten Tag wie ein Pinguin
rumzuschlittern.
Nun hatte es mit einer erneuten Mail besagter Stefan doch geschafft,
mich zum Kommen zu bewegen. Da erinnerte ich mich am Samstag Vormittag,
dass ich bei einem Einkaufsbummel im Dezember mit Tanja und Ed in einem
Duesseldorfer Sportgeschaeft zwei Paar reduzierte Spikes gesehen hatte.
Also bretterte ich nach Erledigung meiner Hausmannspflichten dort noch
hin, stuerzte zwei Stunden vor dem Startschuss in den Laden und hatte
Glueck: Die Puma Spikes waren nicht nur noch einmal auf die Haelfte des
regulaeren Preises reduziert, sondern sogar in meiner Groesse vorhanden.
Dazu kamen noch ein Paar NB900, ebenfalls zum halben Preis.
Aber nun wurde es zeitlich eng. Ich musste noch nach Hause, mich
umziehen, zum Essen war eh keine Zeit mehr. 40 Minuten vor dem Start
eilte ich auf den Vereinsplatz, mein Handy klingelte, der nervoese
Stefan fragte, wo ich bleibe: Eine Sekunde spaeter sehen wir uns mit den
Geraeten am Ohr und muessen lachen. Ich muss noch nachmelden, Stefan
sich noch umziehen. Ich weiss, dass er nach den Laeufen immer eine
Ewigkeit braucht, um fertig zu werden, aber wie jemand 25 Minuten
braucht, um sein Laufdress anzuziehen, ist mir immer noch ein Raetsel.
Ich werde ungeduldig, denn der Start ist nicht auf dem Vereinsgelaende,
sondern ca. 1km entfernt am Waldesrand, und ich weiss immer noch nicht,
ob ich in den Spikes ueberhaupt laufen kann. Ich quetsche mich in sie
hinein und laufe ca. 100m ueber die verschneite Tartanbahn: Ein
sensationelles Laufgefuehl. Ich strahle und ziehe die Teile wieder aus,
denn wir muessen ja noch 1km ueber Asphalt zum Start. Alle anderen
Laeufer sehe ich spikeless, nun werde ich etwas unsicher, ob ich nicht
vielleicht â
Autor: Jan Bouwman (2006-01-31 17:35:00)
Autor: Jan Bouwman (2006-01-31 17:35:00)
Hallo Jürgen,
Jürgen Vogel wrote:
> Drei Premieren gleichzeitig: Mein erster Bericht auf drsl, mein erster
> Cross-Lauf, meine ersten Kilometer auf Spikes. Und das alles halbwegs
> ungeplant. So kam es dazu:
Lass lesen.
> Nun war es auch im sonst recht warmen Duesseldorf schon empfindlich kalt
> und vereist, ich hatte keine Vorstellung, wie die Beschaffenheit der
> Waldstrecke war. Ausserdem plagen mich seit einiger Zeit einseitig
> ITBS-Beschwerden, die mir laengere Laeufe unmoeglich machen.
Müssen die Wuppertaler mal ihre Bahn nivellieren?
> Also fuhr ich am Freitag in das Waldgebiet, um dort einen Testlauf zu
> machen. Die
> genaue Streckenfuehrung war mir nicht bekannt, so nahm ich mir vor, die
> 14km Streckenlaenge in diesem Terrain so abzulaufen, dass ich eigentlich
> jede Steigung mitnahm, die sich mir anbot.
Stelle mir gerade vor, jemand würde sich so auf den Siebengebirgsmarathon
vorbereiten. Mh.
> Auch nicht besonders klug am Tag vor einem WK, aber ich wollte sicher
> sein, die Distanz ueberhaupt zu schaffen.
So musst Du sie 2 Mal schaffen, das hast Du auch nicht geübt.
> Anstiege gab es viele, auch einige sehr steile. Die Wege waren
> alle saemtlich verschneit und vereist, so dass es mit meinen Asics
> Racern nahezu unmoeglich war, normales Tempo zu laufen. Deswegen kam ich
> zu dem Schluss, dass es, auch wenn die befuerchteten Knieschmerzen
> ausblieben, keinen Sinn ergebe, da am naechsten Tag wie ein Pinguin
> rumzuschlittern.
[X] Send Pix
Mir fällt da so ein Pinguin-Video ein mit einem Loch im Eis.
> Nun hatte es mit einer erneuten Mail besagter Stefan doch geschafft,
Besagter Stefan war bisher noch anonym :-)
> mich zum Kommen zu bewegen. Da erinnerte ich mich am Samstag Vormittag,
> dass ich bei einem Einkaufsbummel im Dezember mit Tanja und Ed in einem
> Duesseldorfer Sportgeschaeft zwei Paar reduzierte Spikes gesehen hatte.
> Also bretterte ich nach Erledigung meiner Hausmannspflichten dort noch
> hin, stuerzte zwei Stunden vor dem Startschuss in den Laden und hatte
> Glueck: Die Puma Spikes waren nicht nur noch einmal auf die Haelfte des
> regulaeren Preises reduziert, sondern sogar in meiner Groesse vorhanden.
> Dazu kamen noch ein Paar NB900, ebenfalls zum halben Preis.
Ah ja, so hast Du dann doch den vollen Preis dagelassen und musst Dir jetzt
noch eine Verwendung für die NB900 ausdenken?
> Aber nun wurde es zeitlich eng. Ich musste noch nach Hause, mich
> umziehen, zum Essen war eh keine Zeit mehr. 40 Minuten vor dem Start
> eilte ich auf den Vereinsplatz, mein Handy klingelte, der nervoese
> Stefan fragte, wo ich bleibe: Eine Sekunde spaeter sehen wir uns mit den
> Geraeten am Ohr und muessen lachen. Ich muss noch nachmelden, Stefan
> sich noch umziehen. Ich weiss, dass er nach den Laeufen immer eine
> Ewigkeit braucht, um fertig zu werden, aber wie jemand 25 Minuten
> braucht, um sein Laufdress anzuziehen, ist mir immer noch ein Raetsel.
Uiuiui wie indiskret, Jürgen. Es hat aber noch geklappt?
> Ich werde ungeduldig, denn der Start ist nicht auf dem Vereinsgelaende,
> sondern ca. 1km entfernt am Waldesrand, und ich weiss immer noch nicht,
> ob ich in den Spikes ueberhaupt laufen kann. Ich quetsche mich in sie
> hinein und laufe ca. 100m ueber die verschneite Tartanbahn: Ein
> sensationelles Laufgefuehl. Ich strahle und ziehe die Teile wieder aus,
> denn wir muessen ja noch 1km ueber Asphalt zum Start. Alle anderen
> Laeufer sehe ich spikeless, nun werde ich etwas unsicher, ob ich nicht
> vielleicht ?overdressed? bin.
Die haben ja die Strecke nicht vorher getestet.
> Da kommt die Lokalmatadorin Stefanie Buss aus der Umkleide, und ich bin
> beruhigt, als ich ihre Schuhe klackern hoere.
Das passt schon.
> Endlich: Der Wettkampf
>
> Wo ist eigentlich der Start: Huch, unten auf der anderen Strassenseite
> steht die Meute, wir hoppeln runter, ich stelle mich mutig in die zweite
> Reihe rein. Es wird noch viel Unverstaendliches ins Megaphon gesprochen,
> mir wird kalt.
Gut, dass Stefan so lang gebraucht hat.
> Ich habe keinerlei Ahnung, wie die Streckenfuehrung ist und habe mir
> deshalb vorgenommen, die erste Runde verhalten zu laufen, um mich in
> der zweiten dann erst zu verausgaben. Angesichts einer aufkommenden
> Erkaeltung mit Nasennebenhoehlengedoense sollte das nicht so schwierig
> sein.
Ts ts.
> Aber ich kann nicht anders, schon zu Beginn geht es lange Zeit
> nur bergauf, und mein Puls ist schnell ueber 90% des Maximalen. Das
> Streckenprofil laesst sich hier ersehen:
>
> http://dsd-online.de/leichtathletik/profil.html
Nicht schlecht. Die Hm mal 2, da es ja 2 Runden sind. Macht 340hm auf 14km.
> Auf dem ersten langgezogenen Bergabstueck kann
> ich die Vorteile meines Schuhwerks erkennen, auf den naechsten
> ausspielen. Waehrend Normalschuhlaeufer vorsichtig gebremst laufen
> muessen, kann ich in grossen, kraeftigen Schritten hinab brettern.
Da machst Du ja einige Plätze gut.
> Aber ich spuere schon, dass dies gewaltig auf die Muskulatur geht, meine
> Waden melden sich schon in der ersten Runde.
Ist das der Jürgen, der Silvester so locker hin- und hergerast ist?
> Beim letzten Abstieg purzeln die drei jungen Purschen, die mich zuvor
> an der gemeinsten Steigung noch ueberholt hatten, in den Schnee.
> Einer ruft mir genervt zu: ?Ja, da hast du jetzt aber Glueck?, als ich sie
> ueberhole, ich antworte: ?Nee, rechtzeitig Spikes gekauft?.
Die Schuhe haben sich gelohnt ;-)
> Ich aber begab mich nun auf die zweite Runde und war
> gespannt, wie es um meine Kondition bestellt war, denn besonders gut
> hatte ich die letzten Monate wegen staendiger Verletzungen nicht
> trainieren koennen.
Na, das wird schon.
> Vor mir sah ich nun keinen Laeufer mehr, das sollte bis zum Ziel auch so
> bleiben, hinter mir nur einen einzigen.
Verlaufen?
> Die meisten Helfer an den Weggabelungen waren auch verschwunden,
Schon in der 3. Runde?
> Ich lief immer runder und staunte beim
> Blick auf die Uhr, wie hoch mein Puls dabei doch war.
Neue HFmax?
> Ab ca. Kilometer 10 meldeten sich dann die gefuerchteten ITBS-Beschwerden,
Mist.
> und ich dachte nur: Wenn es einen Laufgott gibt,
Wer ist das eigentlich zur Zeit?
> so moege er mich nicht kurz vor dem Ziel mit unertraeglichem Stechen
> stehen bleiben lassen. Das ist zum Glueck nicht geschehen. Als mir ein
> Streckenposten ungefaehr bei km 11 ?Zehnter? zuraunte, hatte mich das noch
> zusaetzlich befluegelt.
Das sollte doch zu verteidigen sein.
> Zum Schluss war noch genug Kraft, einen ordentlichen Spurt hinzulegen und
> unter einer Stunde ins Ziel zu kommen. Die zweite Runde bin ich
> ziemlich exakt in der gleichen Zeit gelaufen wie die erste.
Klasse Grundlagenausdauer.
> Jedoch staunte ich nicht schlecht, als dann 1:45 min. nach mir Stefanie
> Buss als erste Frau ins Ziel kam, sie ist immerhin mehrfache Deutsche
> Berglaufmeisterin. Sie war vermutlich so klug, auf dem harten Boden nur
> so schnell zu laufen, wie es zum Gewinn der haesslichen Vase noetig war.
Ach quatsch, die konnte nicht schneller ;-)
> Ich bin tatsaechlich Zehnter der Gesamtwertung und Vierter meiner
> Altersklasse geworden.
Immerhin 10ter von 81. Ist doch ganz ordentlich
> Darauf bin ich ein wenig stolz, wenn es auch angesichts des kleinen
> Startfelds keine besondere Bedeutung hat.
Da kannst Du stolz drauf sein.
> Huch, das ist jetzt aber lang geworden. Ich verspreche, falls ich noch
> einen zweiten Bericht mal schreiben sollte, den dann kuerzer zu halten.
Ach war genau richtig.
Gratulation
Jan
--
http://www.drsl.de?lidd3
Autor: joerg@levermann.name (Joerg Levermann) (2006-02-01 10:07:02)
Jürgen Vogel wrote:
> Eigentlich sollte die vierte Woche des Jahres eine ruhige und
> reduzierte werden
... Das kenne ich, lieber Jürgen. Mir geht das auch oft so.
> ... 7km-Walker und 81 14km-Laeufer starten zusammen.
Sind die Walker denn in einen eigenen Block gestartet? Oder haben die
sich unters Läufervolk gemischt?
> http://dsd-online.de/leichtathletik/profil.html
Hey, das sieht nach einer guten Trainigsstrecke für den Rennsteig aus.
> Auf dem ersten langgezogenen Bergabstueck kann
> ich die Vorteile meines Schuhwerks erkennen, auf den naechsten
> ausspielen. Waehrend Normalschuhlaeufer vorsichtig gebremst laufen
> muessen, kann ich in grossen, kraeftigen Schritten hinab brettern.
Das muss ja ein super Gefühl gewesen sein.
> Sie war vermutlich so klug, auf dem harten Boden nur
> so schnell zu laufen, wie es zum Gewinn der haesslichen Vase noetig war.
Gibs zu: Du warst selber scharf auf die Vase! :-)
> Ich bin tatsaechlich Zehnter der Gesamtwertung und Vierter meiner
> Altersklasse geworden.
Klasse! Herzlichen Glückwunsch.
> Huch, das ist jetzt aber lang geworden.
Knapp 9.000 Zeichen. Für einen Laufbericht ist das nicht zu lang. :-)
> Danke fuer das Interesse, Juergen.
Bitte. Und Danke für den schönen Bericht.
Beste Grüße
Jörg
--
Joerg Levermann
http://www.rund-berlin.de - Der Etappenlauf rund um die
Hauptstadt
Autor: Jan Bouwman (2006-02-01 10:51:56)
Hallo Jürgen,
Jürgen Vogel wrote:
> Hallo Jan, danke für die Aufmerksamkeit :-)
War ja spannend genug :-)
> Jan Bouwman schrieb:
>
>> Jürgen Vogel wrote:
>
>>>[...] Ausserdem plagen mich seit einiger Zeit einseitig
>>>ITBS-Beschwerden, die mir laengere Laeufe unmoeglich machen.
>>
>>
>> Müssen die Wuppertaler mal ihre Bahn nivellieren?
>
> Daran kann es eigentlich nicht liegen, die Tartan-Bahn ist erst vor
> kurzem erneuert worden. Aber vielleicht hätte die Pedition von Olzo
> wirklich Vorteile, alle vier Jahre die Laufrichtung auf der Bahn zu
> ändern. Oder vielleicht alle 4 Wochen (wäre orthopädisch
noch sinnvoller).
>
Täte ja Olzo vielleicht auch helfen, obwohl sich sein Beckenschiefstand
vermutlich andere Gründe hat.
>>>Nun hatte es mit einer erneuten Mail besagter Stefan doch
geschafft,
>>
>> Besagter Stefan war bisher noch anonym :-)
>
> Du hast Recht. Ich hätte ihn aus datenschutztechnischen Gründen
eher
> Alfons oder Hubert nennen sollen. War mein erster Bericht, kommt nicht
> wieder vor.
Vielleicht liebt er ja das Leben im Rampenlicht.
>>>Dazu kamen noch ein Paar NB900, ebenfalls zum halben Preis.
>>
>>
>> Ah ja, so hast Du dann doch den vollen Preis dagelassen und musst Dir
>> jetzt noch eine Verwendung für die NB900 ausdenken?
>
> Das könnte ein ganz hübscher Schuh für den nächsten
Marathon werden.
> Aber er muss sich noch gegen den Saucony Fastwitch durchsetzen.
Lass sie doch gegeneinander um die Wette laufen, wer das nächste mal darf.
>>>Ich lief immer runder und staunte beim
>>>Blick auf die Uhr, wie hoch mein Puls dabei doch war.
>>
>> Neue HFmax?
>
> Nee, so heftig wars nicht, 95% haben gelangt. Die 100 hatte ich letzten
> Sommer zwei Mal bei Zehnern in großer Hitze im Endspurt. Mehr (203)
geht
> bei mir bestimmt nicht.
Wie 17 hast Du gar nicht ausgesehen :-)
>>>und ich dachte nur: Wenn es einen Laufgott gibt,
>>
>> Wer ist das eigentlich zur Zeit?
>
> Die Heilige Elisabeth?
>
Also dann, huldige.
Grüße
Jan
--
http://www.drsl.de?lidd3
Autor: Elisabeth Mueller (2006-02-01 23:39:22)
Jürgen Vogel schrieb:
>Name des Laufes: DSD Crosslauf
>Drei Premieren gleichzeitig: Mein erster Bericht auf drsl,
Das wurde ja Zeit!
>mein erster Cross-Lauf,
sehr schoen
>meine ersten Kilometer auf Spikes.
Aua! Da krieg ich ja schon von dem Satz Wadenkraempfe. Weisst Du
nicht, dass man im Rennen nie etwas verwenden soll, was man vorher
nicht ausprobiert hat?
>Und das alles halbwegs ungeplant. So kam es dazu:
Jetzt bin ich noch neugieriger als sonst.
>
>Eigentlich sollte die vierte Woche des Jahres eine ruhige und
>reduzierte werden, ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr nicht nur
>Kilometer zu knueppeln, sondern das Training artig zu periodisieren.
Sehr vernuenftig.
>Da
>las ich zur Mitte der Woche, dass ein Bekannter aus Wuppertal, den ich
>schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte, sich freuen wuerde, wenn wir
>uns am Samstag im Grafenberger Wald in Duesseldorf zum Crosslauf des DSD
>treffen wuerden.
Die boesen Wuppertaler.
>Also bretterte ich nach Erledigung meiner Hausmannspflichten dort noch
>hin, stuerzte zwei Stunden vor dem Startschuss in den Laden und hatte
>Glueck: Die Puma Spikes waren nicht nur noch einmal auf die Haelfte des
>regulaeren Preises reduziert, sondern sogar in meiner Groesse vorhanden.
>Dazu kamen noch ein Paar NB900, ebenfalls zum halben Preis.
Du machst es gerne spannend.
>
>Aber nun wurde es zeitlich eng.
Na und wie!
>Ich muss noch nachmelden, Stefan
>sich noch umziehen. Ich weiss, dass er nach den Laeufen immer eine
>Ewigkeit braucht, um fertig zu werden, aber wie jemand 25 Minuten
>braucht, um sein Laufdress anzuziehen, ist mir immer noch ein Raetsel.
Ach, ich kann das auch.
>Ich werde ungeduldig, denn der Start ist nicht auf dem Vereinsgelaende,
>sondern ca. 1km entfernt am Waldesrand, und ich weiss immer noch nicht,
>ob ich in den Spikes ueberhaupt laufen kann. Ich quetsche mich in sie
>hinein und laufe ca. 100m ueber die verschneite Tartanbahn: Ein
>sensationelles Laufgefuehl. Ich strahle und ziehe die Teile wieder aus,
>denn wir muessen ja noch 1km ueber Asphalt zum Start. Alle anderen
>Laeufer sehe ich spikeless, nun werde ich etwas unsicher, ob ich nicht
>vielleicht
Autor: Elisabeth Mueller (2006-02-04 18:19:43)
Jürgen Vogel schrieb:
>Elisabeth Mueller schrieb:
>> Jürgen Vogel schrieb:
>
>>>meine ersten Kilometer auf Spikes.
>>
>>
>> Aua! Da krieg ich ja schon von dem Satz Wadenkraempfe. Weisst Du
>> nicht, dass man im Rennen nie etwas verwenden soll, was man vorher
>> nicht ausprobiert hat?
>
>Doch. Aber es war doch keine Zeit mehr zum Testen, und die Witterung
>schrie nach Nägeln!
Du hast ja recht, aber trotzdem - aua!
>
>>>Ich muss noch nachmelden, Stefan
>>>sich noch umziehen. Ich weiss, dass er nach den Laeufen immer eine
>>>Ewigkeit braucht, um fertig zu werden, aber wie jemand 25 Minuten
>>>braucht, um sein Laufdress anzuziehen, ist mir immer noch ein
Raetsel.
>>
>>
>> Ach, ich kann das auch.
>
>Ja, aber was macht ihr da? Als Stefan rauskam, sagte ich scherzhaft: Na,
>fertig mit Make-Up, und erntete nur ein müdes Lächeln.
Grad wenn man es schnell machen will, geht alles schief. Da hab ich
das T-Shirt verkehrt herum an, dann faellt mir auf, dass ich ein
Steinchen im Socken hab, dann muss ich die Schuhe dreimal neu
schnueren, weil irgendwas drueckt oder nicht symmetrisch ist, dann
muss ich nochmal aufs Klo, nachpruefen ob ich alles einstecken habe,
nachpruefen, ob ich nicht zuviel einstecken habe, ...
>
>> Du bist also wie ein Profi gekleidet.
>
>Das schon. Aber ich kann nicht so laufen.
Untertreib mal nicht.
>>
>>
>>>Nach einer Ewigkeit kommt endlich auch Stefan, nach 100m in
Richtung
>>>Startplatz sagt er:
Autor: B?SsO8cmdlbiBWb2dlbA== (2006-01-31 16:23:36)
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Name des Laufes: DSD Crosslauf
Datum: 28.1.2006 (Sat)
Ort: Duesseldorf
Postleitzahl: D4
Homepage (Veranstalter): http://dsd-online.de/
Ihr Name: Jürgen Vogel
Ihre eMail-Adresse: jv at lg-w de
Streckenlaengen: 7k, 14k
Beschaffenheit: Waldboden, Schnee, vereist
Profil: huegelig, teilweise recht steil, 370HM
Wetter: sehr sonnig, 5 Grad
Teilnehmer: 110/81
Bericht:
Drei Premieren gleichzeitig: Mein erster Bericht auf drsl, mein erster
Cross-Lauf, meine ersten Kilometer auf Spikes. Und das alles halbwegs
ungeplant. So kam es dazu:
Eigentlich sollte die vierte Woche des Jahres eine ruhige und
reduzierte werden, ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr nicht nur
Kilometer zu knueppeln, sondern das Training artig zu periodisieren. Da
las ich zur Mitte der Woche, dass ein Bekannter aus Wuppertal, den ich
schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte, sich freuen wuerde, wenn wir
uns am Samstag im Grafenberger Wald in Duesseldorf zum Crosslauf des DSD
treffen wuerden.
Nun war es auch im sonst recht warmen Duesseldorf schon empfindlich kalt
und vereist, ich hatte keine Vorstellung, wie die Beschaffenheit der
Waldstrecke war. Ausserdem plagen mich seit einiger Zeit einseitig
ITBS-Beschwerden, die mir laengere Laeufe unmoeglich machen. Also fuhr
ich am Freitag in das Waldgebiet, um dort einen Testlauf zu machen. Die
genaue Streckenfuehrung war mir nicht bekannt, so nahm ich mir vor, die
14km Streckenlaenge in diesem Terrain so abzulaufen, dass ich eigentlich
jede Steigung mitnahm, die sich mir anbot. Auch nicht besonders klug am
Tag vor einem WK, aber ich wollte sicher sein, die Distanz ueberhaupt zu
schaffen. Anstiege gab es viele, auch einige sehr steile. Die Wege waren
alle saemtlich verschneit und vereist, so dass es mit meinen Asics
Racern nahezu unmoeglich war, normales Tempo zu laufen. Deswegen kam ich
zu dem Schluss, dass es, auch wenn die befuerchteten Knieschmerzen
ausblieben, keinen Sinn ergebe, da am naechsten Tag wie ein Pinguin
rumzuschlittern.
Nun hatte es mit einer erneuten Mail besagter Stefan doch geschafft,
mich zum Kommen zu bewegen. Da erinnerte ich mich am Samstag Vormittag,
dass ich bei einem Einkaufsbummel im Dezember mit Tanja und Ed in einem
Duesseldorfer Sportgeschaeft zwei Paar reduzierte Spikes gesehen hatte.
Also bretterte ich nach Erledigung meiner Hausmannspflichten dort noch
hin, stuerzte zwei Stunden vor dem Startschuss in den Laden und hatte
Glueck: Die Puma Spikes waren nicht nur noch einmal auf die Haelfte des
regulaeren Preises reduziert, sondern sogar in meiner Groesse vorhanden.
Dazu kamen noch ein Paar NB900, ebenfalls zum halben Preis.
Aber nun wurde es zeitlich eng. Ich musste noch nach Hause, mich
umziehen, zum Essen war eh keine Zeit mehr. 40 Minuten vor dem Start
eilte ich auf den Vereinsplatz, mein Handy klingelte, der nervoese
Stefan fragte, wo ich bleibe: Eine Sekunde spaeter sehen wir uns mit den
Geraeten am Ohr und muessen lachen. Ich muss noch nachmelden, Stefan
sich noch umziehen. Ich weiss, dass er nach den Laeufen immer eine
Ewigkeit braucht, um fertig zu werden, aber wie jemand 25 Minuten
braucht, um sein Laufdress anzuziehen, ist mir immer noch ein Raetsel.
Ich werde ungeduldig, denn der Start ist nicht auf dem Vereinsgelaende,
sondern ca. 1km entfernt am Waldesrand, und ich weiss immer noch nicht,
ob ich in den Spikes ueberhaupt laufen kann. Ich quetsche mich in sie
hinein und laufe ca. 100m ueber die verschneite Tartanbahn: Ein
sensationelles Laufgefuehl. Ich strahle und ziehe die Teile wieder aus,
denn wir muessen ja noch 1km ueber Asphalt zum Start. Alle anderen
Laeufer sehe ich spikeless, nun werde ich etwas unsicher, ob ich nicht
vielleicht â
Autor: Jan Bouwman (2006-01-31 17:35:00)
Hallo Jürgen,
Jürgen Vogel wrote:
> Drei Premieren gleichzeitig: Mein erster Bericht auf drsl, mein erster
> Cross-Lauf, meine ersten Kilometer auf Spikes. Und das alles halbwegs
> ungeplant. So kam es dazu:
Lass lesen.
> Nun war es auch im sonst recht warmen Duesseldorf schon empfindlich kalt
> und vereist, ich hatte keine Vorstellung, wie die Beschaffenheit der
> Waldstrecke war. Ausserdem plagen mich seit einiger Zeit einseitig
> ITBS-Beschwerden, die mir laengere Laeufe unmoeglich machen.
Müssen die Wuppertaler mal ihre Bahn nivellieren?
> Also fuhr ich am Freitag in das Waldgebiet, um dort einen Testlauf zu
> machen. Die
> genaue Streckenfuehrung war mir nicht bekannt, so nahm ich mir vor, die
> 14km Streckenlaenge in diesem Terrain so abzulaufen, dass ich eigentlich
> jede Steigung mitnahm, die sich mir anbot.
Stelle mir gerade vor, jemand würde sich so auf den Siebengebirgsmarathon
vorbereiten. Mh.
> Auch nicht besonders klug am Tag vor einem WK, aber ich wollte sicher
> sein, die Distanz ueberhaupt zu schaffen.
So musst Du sie 2 Mal schaffen, das hast Du auch nicht geübt.
> Anstiege gab es viele, auch einige sehr steile. Die Wege waren
> alle saemtlich verschneit und vereist, so dass es mit meinen Asics
> Racern nahezu unmoeglich war, normales Tempo zu laufen. Deswegen kam ich
> zu dem Schluss, dass es, auch wenn die befuerchteten Knieschmerzen
> ausblieben, keinen Sinn ergebe, da am naechsten Tag wie ein Pinguin
> rumzuschlittern.
[X] Send Pix
Mir fällt da so ein Pinguin-Video ein mit einem Loch im Eis.
> Nun hatte es mit einer erneuten Mail besagter Stefan doch geschafft,
Besagter Stefan war bisher noch anonym :-)
> mich zum Kommen zu bewegen. Da erinnerte ich mich am Samstag Vormittag,
> dass ich bei einem Einkaufsbummel im Dezember mit Tanja und Ed in einem
> Duesseldorfer Sportgeschaeft zwei Paar reduzierte Spikes gesehen hatte.
> Also bretterte ich nach Erledigung meiner Hausmannspflichten dort noch
> hin, stuerzte zwei Stunden vor dem Startschuss in den Laden und hatte
> Glueck: Die Puma Spikes waren nicht nur noch einmal auf die Haelfte des
> regulaeren Preises reduziert, sondern sogar in meiner Groesse vorhanden.
> Dazu kamen noch ein Paar NB900, ebenfalls zum halben Preis.
Ah ja, so hast Du dann doch den vollen Preis dagelassen und musst Dir jetzt
noch eine Verwendung für die NB900 ausdenken?
> Aber nun wurde es zeitlich eng. Ich musste noch nach Hause, mich
> umziehen, zum Essen war eh keine Zeit mehr. 40 Minuten vor dem Start
> eilte ich auf den Vereinsplatz, mein Handy klingelte, der nervoese
> Stefan fragte, wo ich bleibe: Eine Sekunde spaeter sehen wir uns mit den
> Geraeten am Ohr und muessen lachen. Ich muss noch nachmelden, Stefan
> sich noch umziehen. Ich weiss, dass er nach den Laeufen immer eine
> Ewigkeit braucht, um fertig zu werden, aber wie jemand 25 Minuten
> braucht, um sein Laufdress anzuziehen, ist mir immer noch ein Raetsel.
Uiuiui wie indiskret, Jürgen. Es hat aber noch geklappt?
> Ich werde ungeduldig, denn der Start ist nicht auf dem Vereinsgelaende,
> sondern ca. 1km entfernt am Waldesrand, und ich weiss immer noch nicht,
> ob ich in den Spikes ueberhaupt laufen kann. Ich quetsche mich in sie
> hinein und laufe ca. 100m ueber die verschneite Tartanbahn: Ein
> sensationelles Laufgefuehl. Ich strahle und ziehe die Teile wieder aus,
> denn wir muessen ja noch 1km ueber Asphalt zum Start. Alle anderen
> Laeufer sehe ich spikeless, nun werde ich etwas unsicher, ob ich nicht
> vielleicht ?overdressed? bin.
Die haben ja die Strecke nicht vorher getestet.
> Da kommt die Lokalmatadorin Stefanie Buss aus der Umkleide, und ich bin
> beruhigt, als ich ihre Schuhe klackern hoere.
Das passt schon.
> Endlich: Der Wettkampf
>
> Wo ist eigentlich der Start: Huch, unten auf der anderen Strassenseite
> steht die Meute, wir hoppeln runter, ich stelle mich mutig in die zweite
> Reihe rein. Es wird noch viel Unverstaendliches ins Megaphon gesprochen,
> mir wird kalt.
Gut, dass Stefan so lang gebraucht hat.
> Ich habe keinerlei Ahnung, wie die Streckenfuehrung ist und habe mir
> deshalb vorgenommen, die erste Runde verhalten zu laufen, um mich in
> der zweiten dann erst zu verausgaben. Angesichts einer aufkommenden
> Erkaeltung mit Nasennebenhoehlengedoense sollte das nicht so schwierig
> sein.
Ts ts.
> Aber ich kann nicht anders, schon zu Beginn geht es lange Zeit
> nur bergauf, und mein Puls ist schnell ueber 90% des Maximalen. Das
> Streckenprofil laesst sich hier ersehen:
>
> http://dsd-online.de/leichtathletik/profil.html
Nicht schlecht. Die Hm mal 2, da es ja 2 Runden sind. Macht 340hm auf 14km.
> Auf dem ersten langgezogenen Bergabstueck kann
> ich die Vorteile meines Schuhwerks erkennen, auf den naechsten
> ausspielen. Waehrend Normalschuhlaeufer vorsichtig gebremst laufen
> muessen, kann ich in grossen, kraeftigen Schritten hinab brettern.
Da machst Du ja einige Plätze gut.
> Aber ich spuere schon, dass dies gewaltig auf die Muskulatur geht, meine
> Waden melden sich schon in der ersten Runde.
Ist das der Jürgen, der Silvester so locker hin- und hergerast ist?
> Beim letzten Abstieg purzeln die drei jungen Purschen, die mich zuvor
> an der gemeinsten Steigung noch ueberholt hatten, in den Schnee.
> Einer ruft mir genervt zu: ?Ja, da hast du jetzt aber Glueck?, als ich sie
> ueberhole, ich antworte: ?Nee, rechtzeitig Spikes gekauft?.
Die Schuhe haben sich gelohnt ;-)
> Ich aber begab mich nun auf die zweite Runde und war
> gespannt, wie es um meine Kondition bestellt war, denn besonders gut
> hatte ich die letzten Monate wegen staendiger Verletzungen nicht
> trainieren koennen.
Na, das wird schon.
> Vor mir sah ich nun keinen Laeufer mehr, das sollte bis zum Ziel auch so
> bleiben, hinter mir nur einen einzigen.
Verlaufen?
> Die meisten Helfer an den Weggabelungen waren auch verschwunden,
Schon in der 3. Runde?
> Ich lief immer runder und staunte beim
> Blick auf die Uhr, wie hoch mein Puls dabei doch war.
Neue HFmax?
> Ab ca. Kilometer 10 meldeten sich dann die gefuerchteten ITBS-Beschwerden,
Mist.
> und ich dachte nur: Wenn es einen Laufgott gibt,
Wer ist das eigentlich zur Zeit?
> so moege er mich nicht kurz vor dem Ziel mit unertraeglichem Stechen
> stehen bleiben lassen. Das ist zum Glueck nicht geschehen. Als mir ein
> Streckenposten ungefaehr bei km 11 ?Zehnter? zuraunte, hatte mich das noch
> zusaetzlich befluegelt.
Das sollte doch zu verteidigen sein.
> Zum Schluss war noch genug Kraft, einen ordentlichen Spurt hinzulegen und
> unter einer Stunde ins Ziel zu kommen. Die zweite Runde bin ich
> ziemlich exakt in der gleichen Zeit gelaufen wie die erste.
Klasse Grundlagenausdauer.
> Jedoch staunte ich nicht schlecht, als dann 1:45 min. nach mir Stefanie
> Buss als erste Frau ins Ziel kam, sie ist immerhin mehrfache Deutsche
> Berglaufmeisterin. Sie war vermutlich so klug, auf dem harten Boden nur
> so schnell zu laufen, wie es zum Gewinn der haesslichen Vase noetig war.
Ach quatsch, die konnte nicht schneller ;-)
> Ich bin tatsaechlich Zehnter der Gesamtwertung und Vierter meiner
> Altersklasse geworden.
Immerhin 10ter von 81. Ist doch ganz ordentlich
> Darauf bin ich ein wenig stolz, wenn es auch angesichts des kleinen
> Startfelds keine besondere Bedeutung hat.
Da kannst Du stolz drauf sein.
> Huch, das ist jetzt aber lang geworden. Ich verspreche, falls ich noch
> einen zweiten Bericht mal schreiben sollte, den dann kuerzer zu halten.
Ach war genau richtig.
Gratulation
Jan
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