[Bericht] Quer durch den Rotthauser Busch - Ich hasse Siegerehrungen
Autor: Andre Maass (2005-10-03 00:09:56)
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[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
[X] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
Name des Laufes: Quer durch den Rotthauser Busch
Datum: 2.10.2005 (Sun)
Ort: Hünxe
Postleitzahl: D4
Homepage (Veranstalter): www.marathon-dinslaken.de
Ihr Name: Andre Maaß
Ihre eMail-Adresse: Samweis11 at gmx de
Streckenlaengen: 10k
Beschaffenheit: Aspaltierte Feldwege
Profil: Flach
Wetter: Trocken bei ca. 10 Grad
Teilnehmer: 111
Bericht:
Eigentlich hatte ich mir für dieses Wochenende den Oberhausener Citylauf
am Samstag ausgeguckt. Aus privaten Gründen wurde da aber nichts daraus.
Stattdessen bin ich in Hünxe gelaufen.
Hünxe liegt ca. 30 km von meinen Eltern entfernt und so habe ich die
Gelegenheit genutzt, einen flachen 10er zu laufen. Die Ergebnisse der
letzten Woche und die erfolgversprechenden Trainingsläufe liessen mich
davon träumen, meine vor kurzem erzielte PB noch einmal zu verbessern.
Da flache Strecken rar sind, wollte ich aufs Ganze gehen und die 42min
angreifen.
VWKGJ:
------
Am Abend gab es eine wilde Pizza-Orgie, insbesondere die Pizza-Brötchen
hatten es mit angetan. Gut gefüllt fiel ich am Samstag abend ins Bett
und vergass fast, meinen Wecker zu stellen. Der Lauf sollte um 10 Uhr
beginnen.
Ich habe etwas verschlafen und das Frühstück war mit 2 Stunden
für dem
WK etwas zu spät. Am Ort angekommen musste ich dafür bezahlen und zu
oft woanders hin, so dass das Einlaufen viel zu kurz kam. Ausserdem
waren meine Beine überhaupt nicht locker.
Rennen:
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10 Minuten vor dem Start sortierte ich mich in die Startaufstellung
ein. Es war schon interessant, neue Leute kennen zu lernen, neue
Vereinstrikots zu sehen, einfach mal andere Luft schnuppern.
Als der Starter dann sagte, dass das nächste Rennen am 36. März 2006
stattfinden würde, sah ich meine Zeitnahme bei diesem Rennen in sehr
schlechten Händen. Er korigierte auf den 36. April...
In meine Gedanken versunken weckte mich der Startschuss wieder auf. An
dieses laute Herumgeknalle werde ich mich nie gewöhnen. ;-)
Mein Ziel war es, die ersten zwei km mal in 4:05-4:10 anzugehen und mal
schauen, was meine Beine dazu sagen würden. Mit 4:04(km1), 4:09(km2) und
4:12(km3) klappte das auch. Die Gruppe, mit der ich mitlief spulte die
km ab wie ein Uhrwerk. Mir war das Tempo irgendwie zu hoch. Ich
befürchtete dabei einzugehen und liess sie ziehen. Das Tempo reduzierte
ich nun leicht.
Nun lief ich fast alleine, das ist irgendwie mein verdientes Schicksal:
Zu langsam für meine ausgesuchte Gruppe und zu schnell, inkl. des
kleinen Anfangsvorsprungs für den Rest.
Die 5k Markierung erreichte ich nach 4:21(km4) und 4:23(km5) in 21:10.
Damit verbesserte ich meine offizielle 5k-PB aus Eschweiler um 1:15.
In dem Tempo (4:20-4:27) spulte ich dann auch die restlichen km ab. Ich
lief endlich mein Tempo, welches ich nach der Temporeduzierung bei km 3
durchhalten konnte und das müsste für eine gute Zeit reichen.
Dann ging es auf die Zielgerade. Es gab einen Zielkanal, aber kein
direkt markiertes Ziel. Ich wählte die am Zaun aufgehängte Fahne,
drückte aber erst am Ende des Kanals ab und stoppte so 43:15. Damit
hatte ich in jedem Falle eine neue PB über 10k. Da die Strecke
offiziell vermessen ist, ist die Zeit auch wirklich bestenlistenfähig.
Vor den folgenden Siegerehrungen schaute ich auf den Stapel der
Urkunden für die M35. Der vierte Platz hatte 43:13, da ich mich
schneller wähnte, war ich mir sicher, das erste Mal auf dem Treppchen
stehen zu können. Nach einer endlos langen Zeit wurden die M35 geehrt,
endlich der dritte Platz und ich wollte schon aufs Treppchen als ich
einen anderen Namen hörte. Oerks! Ich will auch mal nach da oben!
Leider war die 43:15 auch meine offizielle Zeit und ich bin 5. von 14
in M35 geworden. Insgesamt 36 von 111. Dennoch verliess ich den Ort des
Geschehens mit einem Grinsen im Gesicht.
Die Organisation des Laufs war gut und so bin ich nächstes Jahr am 36.
April sicherlich dabei! ;-)
# Vielen Dank fuer die Verwendung dieses Templates
# Ihr DRSL.de-Team
Autor: Oliver Olzo Seyfert (2005-10-03 09:04:29)
Autor: Oliver Olzo Seyfert (2005-10-03 09:04:29)
Andre Maass schrieb am 03.10 um 00:09:
> Als der Starter dann sagte, dass das nächste Rennen am 36. März
2006
> stattfinden würde, sah ich meine Zeitnahme bei diesem Rennen in sehr
> schlechten Händen. Er korigierte auf den 36. April...
*schepper*
[x] http://www.drsl.de?sig!5
*blitz*
> Die 5k Markierung erreichte ich nach 4:21(km4) und 4:23(km5) in 21:10.
> Damit verbesserte ich meine offizielle 5k-PB aus Eschweiler um 1:15.
Glueckwunsch.
> Dann ging es auf die Zielgerade. Es gab einen Zielkanal, aber kein
> direkt markiertes Ziel.
Bei der Datierung und der befuerchtet schlechten Zeitnahme kein Wunder, eh?
> Ich wählte die am Zaun aufgehängte Fahne,
> drückte aber erst am Ende des Kanals ab und stoppte so 43:15. Damit
> hatte ich in jedem Falle eine neue PB über 10k.
Glueckwunsch.
Wie laessig du das hier abspulst - cool.
War s denn gar nicht anstregend zwischendurch?
> Die Organisation des Laufs war gut und so bin ich nächstes Jahr am
36.
> April sicherlich dabei! ;-)
Viel Erfolg! *donner*
Laufende Gruesse,
Oli-"*krach*"-ver
--
http://www.laufplaner.de
http://www.laufzentrale.de
http://www.laufen-in-wuppertal.de
Autor: Andre Maass (2005-10-03 09:45:26)
Oliver Olzo Seyfert schrieb:
> Andre Maass schrieb am 03.10 um 00:09:
>>Dann ging es auf die Zielgerade. Es gab einen Zielkanal, aber kein
>>direkt markiertes Ziel.
>
>
> Bei der Datierung und der befuerchtet schlechten Zeitnahme kein Wunder,
eh?
Dachte ich mir auch! Ausserdem standen alle 2m verschiedene Leute am
Kanal, die irgendetwas aufschrieben, schauten, oder sonstwas wichtiges
machten. So eine Linie wäre schon hilfreich gewesen!
> Glueckwunsch.
*danke*
> Wie laessig du das hier abspulst - cool.
> War s denn gar nicht anstregend zwischendurch?
Die ersten drei km waren zu anstrengend! Da habe ich mich umgeschaut,
keinen Van gesehen und dann ein passenderes Tempo gewählt. Anstrengend
war es aber immer noch. Beim 10er sehne ich immer jede km-Marke herbei.
Vor der 5k-Marke glaube ich nie, den Lauf beenden zu können! Aber das
ist doch normal, oder?
>>Die Organisation des Laufs war gut und so bin ich nächstes Jahr am
36.
>>April sicherlich dabei! ;-)
>
> Viel Erfolg! *donner*
Wenn ich es mir recht überlege, hatte der Starter Ähnlichkeit mit
Erich
Kästner. Da war es aber der Mai und einen Tag früher!
> Laufende Gruesse,
Hoffentlich!
Andre
Autor: Torsten Metzner (2005-10-03 10:34:36)
Andre Maass wrote:
>Da flache Strecken rar sind, wollte ich aufs Ganze gehen und die 42min
>angreifen.
Hi Andre,
immer dieser Übermut der jungen Burschen *puuh paßt ja gerade so*
:-),
gleich so eine Zeitverbesserung erreichen zu wollen.
>Ich habe etwas verschlafen und das Frühstück war mit 2 Stunden
für dem
>WK etwas zu spät.
Warum läßt du es nicht zum. teilweise ausfallen? Das ist doch nur
ein
10er, da tut es auch die Apfelsaftschorle und/oder das Glas Orangensaft
als Frühstückersatz.
>Mein Ziel war es, die ersten zwei km mal in 4:05-4:10 anzugehen und mal
>schauen, was meine Beine dazu sagen würden. Mit 4:04(km1), 4:09(km2)
und
>4:12(km3) klappte das auch. Die Gruppe, mit der ich mitlief spulte die
Klasse getroffen, du entwickelst auf einmal ein extrem gutes Tempgefühl,
wenn du die 42 heute drauf hast, dann wird das bestimmt was.
>Die Gruppe, mit der ich mitlief spulte die
>km ab wie ein Uhrwerk. Mir war das Tempo irgendwie zu hoch.
Schade :-(, denn so eine Gruppe ist absolut ideal. Dann wird es halt
keine sub42, aber besser ein gut begonnenes
Rennen vernünftig zu Ende laufen und mit einer weiterhin guten Zeit ins
Ziel kommen, statt das nicht Machbare zu probieren und hinten völlig
wegzubrechen. Denn immerhin liegst du durch diese ersten 3km gut im
Rennen.
>Die 5k Markierung erreichte ich nach 4:21(km4) und 4:23(km5) in 21:10.
>Damit verbesserte ich meine offizielle 5k-PB aus Eschweiler um 1:15.
>
>In dem Tempo (4:20-4:27) spulte ich dann auch die restlichen km ab. Ich
>lief endlich mein Tempo, welches ich nach der Temporeduzierung bei km 3
>durchhalten konnte und das müsste für eine gute Zeit reichen.
Klingt sehr locker wie du das beschreibst, war da vielleicht doch noch
etwas mehr drin. Im Hinblick auf deine Endzeit vielleicht doch eine
sub43?
>drückte aber erst am Ende des Kanals ab und stoppte so 43:15. Damit
>hatte ich in jedem Falle eine neue PB über 10k. Da die Strecke
>offiziell vermessen ist, ist die Zeit auch wirklich bestenlistenfähig.
Sehr schöne Leistungsverbesserung in den letzten Monaten, ich wußte
doch
dass da was geht. Seitdem du für dich anscheinend nun ein gutes
Tempogefühl mit recht gleichmäßigem Tempo gefunden hast, wird
es von
Lauf zu Lauf besser. So macht das irgendwie auch mehr Spaß oder? :-)
Jetzt musst du vermutlich nur aufpassen nicht zu vorsichtig zu laufen,
sondern musst auch im Mittelstück mal (vorsichtig) etwas probieren.
Wobei die Zeit ja sehr gut ist, noch mal über 30 Sekunden verbessert, ich
finde das schon enorm. Einem Lauf wo man sich am Anfang nicht top
fühlt, sollte man dafür aber sicherlich nicht nehmen, klingt also als
hättest du alles richtig gemacht um am Ende festzustellen, dass
vielleicht noch etwas mehr gegangen wäre.
Ich bin jedenfalls gespannt wann bei dir nächsten Jahr die sub41
fällt,
an der ich ja auch "arbeite".
Gruß,
ToM
Autor: Magnus Kreth (2005-10-03 14:34:00)
Torsten Metzner schrieb:
> Andre Maass wrote:
>>Da flache Strecken rar sind, wollte ich aufs Ganze gehen und die 42min
>>angreifen.
[...]
>>Die Gruppe, mit der ich mitlief spulte die
>>km ab wie ein Uhrwerk. Mir war das Tempo irgendwie zu hoch.
>
> Schade :-(, denn so eine Gruppe ist absolut ideal. Dann wird es halt
> keine sub42, aber besser ein gut begonnenes
> Rennen vernünftig zu Ende laufen und mit einer weiterhin guten Zeit
ins
> Ziel kommen, statt das nicht Machbare zu probieren und hinten völlig
> wegzubrechen. Denn immerhin liegst du durch diese ersten 3km gut im
> Rennen.
Du bist doch nur froh, dass er noch nicht schneller ist als Du ;-)
@Andre: Für ne Bestzeit muss man auch mal was riskieren, z.B. in so einer
schönen Gruppe das Tempo mitgehen, auch wenn es sich etwas zu schnell
anfühlt. Diese "etwas zu schnell" ist genau das Geheimnis, warum
eine
Gruppe einen schneller machen kann. Das Tempo war ja nun auch nicht
wesentlich höher als für die <42min nötig gewesen
wäre...
Und wenn es dann mal nicht klappt, tja, dann meldet man sich halt für den
nächsten Lauf an. Rennen sind immer noch das beste Training, um mal
"Renntempo" zu trainieren. Und wenn es dann nur 8 anstatt 10km im
Renntempo
waren, dann war es halt ein Trainingslauf (mit bitterem Ende ;-) ).
Gruß,
Magnus
Autor: Andre Maass (2005-10-03 14:21:25)
Torsten Metzner schrieb:
> Andre Maass wrote:
>
>>Da flache Strecken rar sind, wollte ich aufs Ganze gehen und die 42min
>>angreifen.
>
> immer dieser Übermut der jungen Burschen *puuh paßt ja gerade
so* :-),
> gleich so eine Zeitverbesserung erreichen zu wollen.
*g* Mit 42 angreifen meinte ich übrigens eine Zeit sub43. Wenn ich mein
Starttempo hätte gut halten können, hätte ich nach km 5 noch
einmal
angegriffen.
Durch meinen 4:03er Schnitt auf dem leicht profilierten 5er vor drei
Wochen, hätte das aber passen können. Allerdings: Diesmal hatte ich
keinen Zug dabei, sondern musste mich selbst zum schnellen Laufen
quälen. Eine Situation, die ich bei meinen letzten Läufen nicht zu
überwinden hatte.
> Warum läßt du es nicht zum. teilweise ausfallen? Das ist doch
nur ein
> 10er, da tut es auch die Apfelsaftschorle und/oder das Glas Orangensaft
> als Frühstückersatz.
Normalerweise hast Du recht. Es war aber auch ein gewisser Druck dabei,
weil ich bei meinen Eltern war und mein Bruder und seine Schwägerin da
war. Es war halt gemütlich und lecker angerichtet. Da konnte ich nicht
nein sagen.
>>Mein Ziel war es, die ersten zwei km mal in 4:05-4:10 anzugehen und mal
>>schauen, was meine Beine dazu sagen würden. Mit 4:04(km1),
4:09(km2) und
>>4:12(km3) klappte das auch. Die Gruppe, mit der ich mitlief spulte die
>
>
> Klasse getroffen, du entwickelst auf einmal ein extrem gutes
Tempgefühl,
> wenn du die 42 heute drauf hast, dann wird das bestimmt was.
Da es aber subjektiv schwerer und die Zeiten langsamer wurden, dachte
ich: Such Dir Dein eigenes Tempo (sub 4:10 war an dem Tag nichts für
mich) und versuche dann am Ball zu bleiben. Der gute Start und die gute
Form machten mir Mut. Auch als ich am Schluss überholt wurde hatte es
mir nichts gemacht, weil ich ja mein Tempo konstant hielt. Sicherlich
hätte ich mich quälen können und dann schon die sub 43 erreicht.
An dem
Tag war mir nicht danach.
> Schade :-(, denn so eine Gruppe ist absolut ideal. Dann wird es halt
> keine sub42, aber besser ein gut begonnenes
> Rennen vernünftig zu Ende laufen und mit einer weiterhin guten Zeit
ins
> Ziel kommen, statt das nicht Machbare zu probieren und hinten völlig
> wegzubrechen. Denn immerhin liegst du durch diese ersten 3km gut im
> Rennen.
Genau das waren meine Gedanken unterwegs! Ich mache das so wie diese
Stabhochspringerin Isebajewa. Immer ein Bissel besser.
> Klingt sehr locker wie du das beschreibst, war da vielleicht doch noch
> etwas mehr drin. Im Hinblick auf deine Endzeit vielleicht doch eine
> sub43?
Im Endeffekt hätte ich das schaffen können. Die 15 Sekunden
hätte ich
mir noch herausdrücken können. Ich hatte nur etwas Angst, hintenraus
mehr zu verlieren, als ich durch die Tempoverschärfung gewonnen
hätte.
Meine Sturm- und Drangzeit ist GSD vorbei.
> Sehr schöne Leistungsverbesserung in den letzten Monaten, ich
wußte doch
> dass da was geht.
Danke. Ich habe mir das auch zu Herzen genommen. Deine Kritik war genau
richtig. Ausserdem bilde ich mir ein, dass Krafttraining und besserer
Laufstil auch dazu beigetragen haben.
> Seitdem du für dich anscheinend nun ein gutes
> Tempogefühl mit recht gleichmäßigem Tempo gefunden hast,
wird es von
> Lauf zu Lauf besser. So macht das irgendwie auch mehr Spaß oder? :-)
Yep!
> Jetzt musst du vermutlich nur aufpassen nicht zu vorsichtig zu laufen,
> sondern musst auch im Mittelstück mal (vorsichtig) etwas probieren.
Nächste Woche habe ich noch einen 10er. Ich mache das im Moment so wie
die süsse Mocki. Wettkampf als Tempotraining. Intervalle habe ich schon
lange nicht mehr gemacht. Mal den einen oder anderen Schwellenlauf, aber
nichts auf der Bahn. Ausserdem laufe ich die normalen GA1-Läufe jetzt
schneller und mit höherem Puls (ca. 75% statt 65-70% vor meinem Urlaub.)
> Wobei die Zeit ja sehr gut ist, noch mal über 30 Sekunden verbessert,
ich
> finde das schon enorm. Einem Lauf wo man sich am Anfang nicht top
> fühlt, sollte man dafür aber sicherlich nicht nehmen, klingt
also als
> hättest du alles richtig gemacht um am Ende festzustellen, dass
> vielleicht noch etwas mehr gegangen wäre.
Das ist eine gute Beschreibung. Man bräuchte echt so einen Bordcomputer
wie beim Auto: Wenn Du in dem Tempo weiterlaufen würdest, wäre die
Zielzeit soundso. Das wäre doch was!
> Ich bin jedenfalls gespannt wann bei dir nächsten Jahr die sub41
fällt,
> an der ich ja auch "arbeite".
Hast Du da dieses Jahr noch was vor? Der Herbst nach dem Marathon bietet
sich doch geradezu dafür an, oder?
Gruß
Andre
Autor: Andre Maass (2005-10-03 14:40:41)
Magnus Kreth schrieb:
> Torsten Metzner schrieb:
> @Andre: Für ne Bestzeit muss man auch mal was riskieren, z.B. in so
einer
> schönen Gruppe das Tempo mitgehen, auch wenn es sich etwas zu schnell
> anfühlt.
Stimmt schon. Immerhin habe ich das beim dritten km noch versucht. Da
habe ich aber gemerkt, dass Wollen und Können zwei Paar Stiefel sind.
Ausserdem wollte ich zumindest meine alte PB von 43:51 auf einer nicht
vermessenen Strecke knacken. Versuchen werde ich nun am Samstag in
Waldniel etwas. Versprochen!
> Diese "etwas zu schnell" ist genau das Geheimnis, warum eine
> Gruppe einen schneller machen kann. Das Tempo war ja nun auch nicht
> wesentlich höher als für die <42min nötig gewesen
wäre...
Mit sub42 habe ich auch nicht ernsthaft spekuliert. "42 knacken"
heisst
bei mir 42:x erreichen und das hätte ich ja noch fast geschafft.
> Und wenn es dann mal nicht klappt, tja, dann meldet man sich halt für
den
> nächsten Lauf an. Rennen sind immer noch das beste Training, um mal
> "Renntempo" zu trainieren. Und wenn es dann nur 8 anstatt 10km
im Renntempo
> waren, dann war es halt ein Trainingslauf (mit bitterem Ende ;-) ).
Das werde ich in Waldniel wirklich mal probieren. Im Moment geht es bei
mir noch so schnell bergauf, dass da wirklich noch Potential ist. Ich
bin ja erst in meinem ersten WK-Jahr. Irgendwann muss ich wahrscheinlich
wirklich risikobereiter sein. Und dann werde ich mich "nur" um einige
Sekunden verbessern.
Danke für den guten Tip.
Andre
Autor: Magnus Kreth (2005-10-03 15:58:36)
Andre Maass schrieb:
> Magnus Kreth schrieb:
>
>> @Andre: Für ne Bestzeit muss man auch mal was riskieren, z.B. in
so einer
>> schönen Gruppe das Tempo mitgehen, auch wenn es sich etwas zu
schnell
>> anfühlt.
>
> Stimmt schon. Immerhin habe ich das beim dritten km noch versucht. Da
> habe ich aber gemerkt, dass Wollen und Können zwei Paar Stiefel sind.
> Ausserdem wollte ich zumindest meine alte PB von 43:51 auf einer nicht
> vermessenen Strecke knacken.
> Versuchen werde ich nun am Samstag in Waldniel etwas. Versprochen!
Letztes Jahr war es in Waldniel etwas windig. Ein Teil der Strecke führt
über offenen Felder, da macht es Sinn, sich einer Gruppe wegen des
Windschattens anzuschliessen. Ansonsten ist die Strecke schnell, es werden
allerdings mehrere Runden gelaufen, ich weiss nicht, wie sehr Dir das
liegt.
> Danke für den guten Tip.
Mach mich dann nur nicht dafür verantwortlich, wenn es auf den letzten
zwei
Kilometern wirklich keinen Spass macht ;-)
>
> Andre
Gruß,
Magnus
