drsl-competition (matruc, Wien)
Autor: Ruckenbauer Matthias (2005-08-08 14:23:50)
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[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
[X] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
Name des Laufes: 1ter virtueller DRSL-Wettkampf
Datum: 7.8.2005 (Sun)
Ort:
Autor: Elisabeth Mueller (2005-08-09 18:49:18)
Autor: Elisabeth Mueller (2005-08-09 18:49:18)
Ruckenbauer Matthias schrieb:
>Name des Laufes: 1ter virtueller DRSL-Wettkampf
>Etwas vor 09:00 bin ich von zu Hause mit Sack und Pack losgegangen um im
>Prater noch einige Vorbereitungen zu treffen und dann am Ziel meine
>Tasche abzustellen und auf die anderen zu warten.
>Um dem ganzen einen gewissen Touch zu geben hatte ich mich entschlossen
>Kilometermarkierungen an die Bäume zu heften und einem Helfer ein
>Fähnchen mit dem von mir gewählten Logo in die Hand zu
drücken.
Hier noch mal ganz herzlichen Dank fuer die Markierungen!
>Da fehlen nur noch die beiden Müller (Elisabeth und Margit), aber weit
>und breit keine Spur von ihnen. So gegen 09:40 beschließen wir uns
>einzulaufen, und als wir am Start vorbeikommen sehen wir auch schon die
>beiden vermissten, sie haben dort ihre Sachen dem zweiten Helfer in die
>Hand gedrückt.
Ja, war denn der Treffpunkt nicht am Start? <floet>
>Ein Druck auf den Knopf der Polar, einige schnelle Schritte um vom
>Fleck zu kommen und ein letzter kontrollierender Blick, ob die Zeit
>auch läuft - tut sie - und schon bin ich mitten in meinem ersten
>(kleinen) Wettkampf.
Aber das richtige WK-feeling fehlt noch, der Startschuss, das
Gedraenge, die tobende Masse.
>Einer der Helfer kommt von Hinten und fragt mich, ob ich was trinken
>will - der Mann ist noch nie 5k gelaufen, sonst hätte er sich das
>gespart.
Und Du bist noch nie 400m gelaufen. ;-)
>Am Wendepunkt (3km) beginnt das Ganze langsam mühselig zu werden.
Gell?
>Ich rase um die kleine Verkehrsinsel und versuche dabei nicht auch der
>Kurve zu fliegen, was auch glückt, und nehme die Strecke in die andere
>Richtung unter meine Füße.
>Die Beine haben kaum mehr Kraft, die Atmung wird immer schneller, und
>lässt sich nicht mehr einwandfrei mit dem Laufrythmus koordinieren.
Ich
>beginne bewusst noch schneller zu atmen um nicht auch noch auf den
>Rythmus achten zu müssen und atme jetzt bei jedem Doppelschritt ein
>Mal. Mein Blickfeld beginnt dabei sich auf einen Tunnel vor mir zu
>verengen, plötzliche Hindernisse dürfen nicht mehr auftreten,
denen
>könnte ich wohl kaum mehr ausweichen.
Komisch, sind wir vielleicht die gleiche Strecke gelaufen?
>Als ich bei der Zielmarkierung
>vorbeistolpere drücke ich mit letzter Kraft den Knopf an der Uhr und
>hoffe einfach einmal, daß ich ihn erwischt habe. Ich mache noch ein
>paar Schritte, lasse mich einfach auf die Straße fallen, drehe mich
wie
>ein toter Käfer auf den Rücken und versuche irgendwie zu atmen.
>Die Lungen brennen wie Feuer bei jedem Atemzug und ich beginne zu
>Husten, aber letztendlich schaffe ich es dann doch mich aufzusetzen.
Schade, dass ich das nicht gesehen habe.
>Eine freundlich Hand reicht mir eine Trinkflasche mit Wasser von dem
>ich mir den größten Teil über den Kopf schütte,
ringsum erreichen mich
>aufmunternde Kommentare, die ich dankbar aufnehme, dann kann ich auch
>einmal auf meine Uhr schauen: 0:21:02 PB!
Ja! Das hat sich ja voll gelohnt.
Du hast aber auch das letzte gegeben. Voller Einsatz.
Gratuliere zum ersten Rennen, das kann ja nur noch besser werden!
Elisabeth
Autor: Ruckenbauer Matthias (2005-08-08 14:23:50)
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[X] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
Name des Laufes: 1ter virtueller DRSL-Wettkampf
Datum: 7.8.2005 (Sun)
Ort:
Autor: Elisabeth Mueller (2005-08-09 18:49:18)
Ruckenbauer Matthias schrieb:
>Name des Laufes: 1ter virtueller DRSL-Wettkampf
>Etwas vor 09:00 bin ich von zu Hause mit Sack und Pack losgegangen um im
>Prater noch einige Vorbereitungen zu treffen und dann am Ziel meine
>Tasche abzustellen und auf die anderen zu warten.
>Um dem ganzen einen gewissen Touch zu geben hatte ich mich entschlossen
>Kilometermarkierungen an die Bäume zu heften und einem Helfer ein
>Fähnchen mit dem von mir gewählten Logo in die Hand zu
drücken.
Hier noch mal ganz herzlichen Dank fuer die Markierungen!
>Da fehlen nur noch die beiden Müller (Elisabeth und Margit), aber weit
>und breit keine Spur von ihnen. So gegen 09:40 beschließen wir uns
>einzulaufen, und als wir am Start vorbeikommen sehen wir auch schon die
>beiden vermissten, sie haben dort ihre Sachen dem zweiten Helfer in die
>Hand gedrückt.
Ja, war denn der Treffpunkt nicht am Start? <floet>
>Ein Druck auf den Knopf der Polar, einige schnelle Schritte um vom
>Fleck zu kommen und ein letzter kontrollierender Blick, ob die Zeit
>auch läuft - tut sie - und schon bin ich mitten in meinem ersten
>(kleinen) Wettkampf.
Aber das richtige WK-feeling fehlt noch, der Startschuss, das
Gedraenge, die tobende Masse.
>Einer der Helfer kommt von Hinten und fragt mich, ob ich was trinken
>will - der Mann ist noch nie 5k gelaufen, sonst hätte er sich das
>gespart.
Und Du bist noch nie 400m gelaufen. ;-)
>Am Wendepunkt (3km) beginnt das Ganze langsam mühselig zu werden.
Gell?
>Ich rase um die kleine Verkehrsinsel und versuche dabei nicht auch der
>Kurve zu fliegen, was auch glückt, und nehme die Strecke in die andere
>Richtung unter meine Füße.
>Die Beine haben kaum mehr Kraft, die Atmung wird immer schneller, und
>lässt sich nicht mehr einwandfrei mit dem Laufrythmus koordinieren.
Ich
>beginne bewusst noch schneller zu atmen um nicht auch noch auf den
>Rythmus achten zu müssen und atme jetzt bei jedem Doppelschritt ein
>Mal. Mein Blickfeld beginnt dabei sich auf einen Tunnel vor mir zu
>verengen, plötzliche Hindernisse dürfen nicht mehr auftreten,
denen
>könnte ich wohl kaum mehr ausweichen.
Komisch, sind wir vielleicht die gleiche Strecke gelaufen?
>Als ich bei der Zielmarkierung
>vorbeistolpere drücke ich mit letzter Kraft den Knopf an der Uhr und
>hoffe einfach einmal, daß ich ihn erwischt habe. Ich mache noch ein
>paar Schritte, lasse mich einfach auf die Straße fallen, drehe mich
wie
>ein toter Käfer auf den Rücken und versuche irgendwie zu atmen.
>Die Lungen brennen wie Feuer bei jedem Atemzug und ich beginne zu
>Husten, aber letztendlich schaffe ich es dann doch mich aufzusetzen.
Schade, dass ich das nicht gesehen habe.
>Eine freundlich Hand reicht mir eine Trinkflasche mit Wasser von dem
>ich mir den größten Teil über den Kopf schütte,
ringsum erreichen mich
>aufmunternde Kommentare, die ich dankbar aufnehme, dann kann ich auch
>einmal auf meine Uhr schauen: 0:21:02 PB!
Ja! Das hat sich ja voll gelohnt.
Du hast aber auch das letzte gegeben. Voller Einsatz.
Gratuliere zum ersten Rennen, das kann ja nur noch besser werden!
Elisabeth
Autor: Ruckenbauer Matthias (2005-08-08 14:23:50)
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[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
[X] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
Name des Laufes: 1ter virtueller DRSL-Wettkampf
Datum: 7.8.2005 (Sun)
Ort:
Autor: Elisabeth Mueller (2005-08-09 18:49:18)
Ruckenbauer Matthias schrieb:
>Name des Laufes: 1ter virtueller DRSL-Wettkampf
>Etwas vor 09:00 bin ich von zu Hause mit Sack und Pack losgegangen um im
>Prater noch einige Vorbereitungen zu treffen und dann am Ziel meine
>Tasche abzustellen und auf die anderen zu warten.
>Um dem ganzen einen gewissen Touch zu geben hatte ich mich entschlossen
>Kilometermarkierungen an die Bäume zu heften und einem Helfer ein
>Fähnchen mit dem von mir gewählten Logo in die Hand zu
drücken.
Hier noch mal ganz herzlichen Dank fuer die Markierungen!
>Da fehlen nur noch die beiden Müller (Elisabeth und Margit), aber weit
>und breit keine Spur von ihnen. So gegen 09:40 beschließen wir uns
>einzulaufen, und als wir am Start vorbeikommen sehen wir auch schon die
>beiden vermissten, sie haben dort ihre Sachen dem zweiten Helfer in die
>Hand gedrückt.
Ja, war denn der Treffpunkt nicht am Start? <floet>
>Ein Druck auf den Knopf der Polar, einige schnelle Schritte um vom
>Fleck zu kommen und ein letzter kontrollierender Blick, ob die Zeit
>auch läuft - tut sie - und schon bin ich mitten in meinem ersten
>(kleinen) Wettkampf.
Aber das richtige WK-feeling fehlt noch, der Startschuss, das
Gedraenge, die tobende Masse.
>Einer der Helfer kommt von Hinten und fragt mich, ob ich was trinken
>will - der Mann ist noch nie 5k gelaufen, sonst hätte er sich das
>gespart.
Und Du bist noch nie 400m gelaufen. ;-)
>Am Wendepunkt (3km) beginnt das Ganze langsam mühselig zu werden.
Gell?
>Ich rase um die kleine Verkehrsinsel und versuche dabei nicht auch der
>Kurve zu fliegen, was auch glückt, und nehme die Strecke in die andere
>Richtung unter meine Füße.
>Die Beine haben kaum mehr Kraft, die Atmung wird immer schneller, und
>lässt sich nicht mehr einwandfrei mit dem Laufrythmus koordinieren.
Ich
>beginne bewusst noch schneller zu atmen um nicht auch noch auf den
>Rythmus achten zu müssen und atme jetzt bei jedem Doppelschritt ein
>Mal. Mein Blickfeld beginnt dabei sich auf einen Tunnel vor mir zu
>verengen, plötzliche Hindernisse dürfen nicht mehr auftreten,
denen
>könnte ich wohl kaum mehr ausweichen.
Komisch, sind wir vielleicht die gleiche Strecke gelaufen?
>Als ich bei der Zielmarkierung
>vorbeistolpere drücke ich mit letzter Kraft den Knopf an der Uhr und
>hoffe einfach einmal, daß ich ihn erwischt habe. Ich mache noch ein
>paar Schritte, lasse mich einfach auf die Straße fallen, drehe mich
wie
>ein toter Käfer auf den Rücken und versuche irgendwie zu atmen.
>Die Lungen brennen wie Feuer bei jedem Atemzug und ich beginne zu
>Husten, aber letztendlich schaffe ich es dann doch mich aufzusetzen.
Schade, dass ich das nicht gesehen habe.
>Eine freundlich Hand reicht mir eine Trinkflasche mit Wasser von dem
>ich mir den größten Teil über den Kopf schütte,
ringsum erreichen mich
>aufmunternde Kommentare, die ich dankbar aufnehme, dann kann ich auch
>einmal auf meine Uhr schauen: 0:21:02 PB!
Ja! Das hat sich ja voll gelohnt.
Du hast aber auch das letzte gegeben. Voller Einsatz.
Gratuliere zum ersten Rennen, das kann ja nur noch besser werden!
Elisabeth
