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Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]


Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: Elisabeth Mueller (2005-05-10 01:13:44)

Winfried Strallhofer schrieb:

>Elisabeth Mueller hat geschrieben:
>>Wabro (Georg Kurek) schrieb:
>>>On Wed, 20 Apr 2005 23:22:04 +0200, Elisabeth Mueller
>
>>>>Na ja, wie ein deutsches Bier eben. (Goesser ist es keines ...)
>>>
>>>Ist ein Goesser nun geschmacklich ein Highlight, im Vergleich zu einem
>>>deutschen Bier oder ist es eher umgekehrt?
>>
>>Sagen wir mal so: Goesser verhaelt sich zu Boennsch so wie Boennsch zu
>>Wasser.
>
>*urks* Dabei trinkt man Gösser doch nur, wenn das Murauer ausgegangen
>ist, und auch sonst nichts Brauchbares greifbar ist.
>
>Grüße
>Win-"pfft-gluck-gluck-gluck"-fried

Mmmmm .... Murauer ...

Elisabeth
Mist, Kuehlschrank ist leer.

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: Elisabeth Mueller (2005-04-11 23:23:31)

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: Elisabeth Mueller (2005-04-11 23:23:31)

Name des Laufes: Rheinenergie Marathon Bonn
Datum: 10.4.2005 (Sun)
Ort: Bonn
Postleitzahl: D5
Homepage (Veranstalter): http://www.rheinenergie-marathon-bonn.de/
Ihr Name: Elisabeth Mueller
Ihre eMail-Adresse: maelmill@eunet.at
Streckenlaenge: 21095
Beschaffenheit: Strasse
Profil: flach
Wetter: kühl
Teilnehmer: ca. 6000
Bericht:

VWKGJ:
Eigentlich wollte ich hier schreiben:
Ich kam einen Tag zu frueh in Bonn an, alle Hotels waren ausgebucht,
ich musste unter einer Bruecke schlafen, bekam Lungenentzuendung und
starb. Daher konnte ich gar nicht zum HM antreten.

Zum Glueck ist Max ein rettender Engel, und so fand ich einen
gemuetlichen Schlafplatz und konnte sogar die Schokolade gleich an
ihrem richtigen Bestimmungsort deponieren, sodass sie nicht Tanja in
die Haende fallen konnte. Und ich lernte auch gleich Sigrid und Johann
kennen, der wirklich ein Goldkind ist.

Das eigentliche VWKGJ steht daher in den Trainingsthread der letzten
Wochen, sprich: meine Vorbereitung und meine Verfassung waren
suboptimal.

Meine Strategie war daher folgende: ganz hinten starten, langsam
warmlaufen, nettes Joggingtempo halten und wenn, dann erst gegen Ende
beschleunigen. Ausserdem trug ich meine schoene neue Pulsuhr und
wollte meine Hfmax bestimmen. Ingo wollte mit mir laufen, und Katrin
auch. Leider ist Katrin beim Start verlorengegangen.

5 Minuten vor Start sollten die Handbiker los, da stand ich noch vor
dem Mobiklo angestellt. Was sein muss, muss sein. Aber als der
Startschuss fiel, war ich schon ganz hinten im Starterfeld bei Ingo.
Er wollte mich mit einem schnellen 6:irgendwas-Schnitt losschicken,
aber ich plaedierte auf 7er. Wir argumentierten noch eine Weile, und
erst nach 6 Minuten ueberquerten wir die Startmatte. Kein Gedraenge,
alles ganz locker. Die Startnummern mit Namen sind genial! Ich hoerte
schon beim Start meinen Namen gerufen.

Die ersten Kilometer verliefen ereignislos. Wir liefen durch
Wohngebiet, die Leute waren total nett und feuerten uns an, wir
plauderten, Ingo machte Spaesschen: "Elisabeth, sind wir schon da?"
"Elisabeth, krieg ich ein Eis?" "Elisabeth, krieg ich ein Bier?"
"Elisabeth, krieg ich eine Bratwurst?". Er sah total gut aus, die x
Bier vom Vorabend hatten ihm nichts anhaben koennen.

Auf der Bruecke erfuhren wir dann von unseren nichtmitlaufenen
drslern, dass Katrin uns schon gesucht hatte. Dabei war sie doch vor
uns. Ingo wollte sie unbedingt einholen, ich dachte, das ist nicht zu
schaffen, wollte aber auf den Gegenverkehrsstrassen meine Augen
offenhalten.

Kurz nach der zweiten Brueckenquerung, als wir schon am Rhein
entlangliefen, ueberholte uns die Spitze. Mir war zwar heiss, aber da
lief mir eine kalte Gaensehaut den Ruecken runter. Die Kerle sind
einfach schnell !

Ploetzlich wurde tatsaechlich Bier als Verplegung angeboten (aber
nicht vom Veranstalter, sondern von einem Wirtshaus am Weg). Ingo zog
hinueber und schnappte sich sein geliebtes Bier - von da an war auch
Ruhe mit dem "Elisabeth, krieg ich ein Bier?".

Zu dem Zeitpunkt hatte ich meine Pulsuhr schon abgeschaltet, weil sie
manchmal 215 und manchmal 00 anzeigte. Aber das machte nichts, der
Gurt begann, dem von Newton aufgestellten Gesetz zu folgen, und ich
weiss jetzt, wozu man Hueften braucht: dort bleibt dann alles haengen,
was von oben kommt. Wenigstens hatte ich jetzt einen schicken Guertel.

Irgendwo am Horizont ist der Wolkenkratzer. Verflixt, an dem muessen
wir auch noch vorbei. Aber Ingo ist ja da, und der Wolkenkratzer auch
schon hinter uns.

Tanja und Edgar sehe ich auf der Gegengerade - grosses Gewinke, und
weiter gehts. Endlich sehe ich auch Katrin! Ich schreie ihr zu und
hoffe, dass sie uns auch sieht und weiss, dass wir hinter ihr sind.
Vielleicht hat sie uns ja vor ihr vermutet? Oder vielleicht will sie
doch sub 2 laufen? Ich bin schon neugierig auf Ihren Bericht.

Endlich die Wende. Ingo freut sich, er will Tempo machen. Aber mich
zwickt das Knie, die Huefte, das Kreuz. Ich laufe zwar immer noch
weiter, aber bitte, Ingo, bring mich nicht aus meinem Trab heraus,
sonst verreisse ich mir noch was. Die Strecke ist fies: andauernd gibt
es U-Bahn-Stationen, wenn ich jetzt aufgebe, kann ich gemuetlich
zurueckfahren. Ingo gibt Anweisungen: "Der da vorne mit dem gelben
T-Shirt" "der in rot" ... die bunten funktionieren komischerweise
besser als die grauen.

Bei km19 kommt Sigrid mit Johann vorbei. Johann liegt so friedlich in
seinem Waegelchen, das motiviert schon ungemein. Ingo draengt, wir
mussen Tempo machen. Ich mach lieber Sightseeing und freue mich, dass
ich einen Blick auf das Palais Schaumburg erhaschen kann. Das ist so
ungefaehr das letzte, was ich sehe. Endweder bin ich schon so kaputt,
oder Ingo treibt mich noch schneller an, aber jetzt kommt die Phase,
wo der Mund offensteht und die Augen zu sind. Die Atmung wird
schneller, (iiik - die Bronchien protestieren lautstark), dann geht es
noch mal um die Kurve, vor mir eine Matte - was, immer noch nicht da?
Da, vor uns der Zielbogen, ich sehe Ingo an, Ingo sieht mich an, und
wir laufen gemeinsam im Triumph ins Ziel!

Als ich wieder etwas Sauerstoff in den Zaepfchen und Staebchen habe,
zeigt mir Ingo eine 2:23. Neue pB! Danke, Ingo!

Elisabeth

P.S: falls ich irgendwo zuviel geraunzt habe, bitte ich alle
Betroffenen um Vergebung

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: Andreas B?R3LDtmdlcg== (2005-04-11 23:30:28)

Elisabeth Mueller wrote:

> VWKGJ:
> Eigentlich wollte ich hier schreiben:
> Ich kam einen Tag zu frueh in Bonn an, alle Hotels waren ausgebucht,
> ich musste unter einer Bruecke schlafen, bekam Lungenentzuendung und
> starb. Daher konnte ich gar nicht zum HM antreten.

Na, na, wer wird denn sein Licht so unter die Brü^H^H^H den Scheffel
stellen.

>
> Zum Glueck ist Max ein rettender Engel, und so fand ich einen
> gemuetlichen Schlafplatz und konnte sogar die Schokolade gleich an
> ihrem richtigen Bestimmungsort deponieren, sodass sie nicht Tanja in
> die Haende fallen konnte.

Ich dachte, die hätte noch welche übrig gelassen ;-)

> Die Startnummern mit Namen sind genial! Ich hoerte
> schon beim Start meinen Namen gerufen.

Wie, die haben sprechende Startnummern in Bonn?

> Die ersten Kilometer verliefen ereignislos. Wir liefen durch
> Wohngebiet, die Leute waren total nett und feuerten uns an, wir
> plauderten, Ingo machte Spaesschen: "Elisabeth, sind wir schon da?"
> "Elisabeth, krieg ich ein Eis?" "Elisabeth, krieg ich ein Bier?"
> "Elisabeth, krieg ich eine Bratwurst?". Er sah total gut aus, die x
> Bier vom Vorabend hatten ihm nichts anhaben koennen.

Darf ich mal ein grobe Abschätzung für die Unbekannte x haben ;-)

> Kurz nach der zweiten Brueckenquerung, als wir schon am Rhein
> entlangliefen, ueberholte uns die Spitze. Mir war zwar heiss, aber da
> lief mir eine kalte Gaensehaut den Ruecken runter. Die Kerle sind
> einfach schnell !

Bei mir liefen die (halb)nackten Neger auch so schnell, denen war
wahrscheinlich bloss zu kalt und die wollten wieder unter ihre warmen
Felle ;-)

> Ploetzlich wurde tatsaechlich Bier als Verplegung angeboten (aber
> nicht vom Veranstalter, sondern von einem Wirtshaus am Weg). Ingo zog
> hinueber und schnappte sich sein geliebtes Bier - von da an war auch
> Ruhe mit dem "Elisabeth, krieg ich ein Bier?".

Na also, nimm einfach nächstes Mal Kölsch im 0,2l Fläschen mit....

> Zu dem Zeitpunkt hatte ich meine Pulsuhr schon abgeschaltet, weil sie
> manchmal 215 und manchmal 00 anzeigte. Aber das machte nichts, der
> Gurt begann, dem von Newton aufgestellten Gesetz zu folgen, und ich
> weiss jetzt, wozu man Hueften braucht: dort bleibt dann alles haengen,
> was von oben kommt. Wenigstens hatte ich jetzt einen schicken Guertel.

*LOL*

> Endlich die Wende. Ingo freut sich, er will Tempo machen. Aber mich
> zwickt das Knie, die Huefte, das Kreuz. Ich laufe zwar immer noch
> weiter, aber bitte, Ingo, bring mich nicht aus meinem Trab heraus,
> sonst verreisse ich mir noch was. Die Strecke ist fies: andauernd gibt
> es U-Bahn-Stationen, wenn ich jetzt aufgebe, kann ich gemuetlich
> zurueckfahren. Ingo gibt Anweisungen: "Der da vorne mit dem gelben
> T-Shirt" "der in rot" ... die bunten funktionieren komischerweise
> besser als die grauen.

Bunte Hintern sind auch nicht zu verachten ;-)

> Bei km19 kommt Sigrid mit Johann vorbei. Johann liegt so friedlich in
> seinem Waegelchen, das motiviert schon ungemein.

Also mich würde das eher demotivieren, einfach nur so schlafen zu können....

> Ingo draengt, wir
> mussen Tempo machen. Ich mach lieber Sightseeing und freue mich, dass
> ich einen Blick auf das Palais Schaumburg erhaschen kann. Das ist so
> ungefaehr das letzte, was ich sehe. Endweder bin ich schon so kaputt,
> oder Ingo treibt mich noch schneller an, aber jetzt kommt die Phase,
> wo der Mund offensteht und die Augen zu sind. Die Atmung wird
> schneller, (iiik - die Bronchien protestieren lautstark), dann geht es
> noch mal um die Kurve, vor mir eine Matte - was, immer noch nicht da?
> Da, vor uns der Zielbogen, ich sehe Ingo an, Ingo sieht mich an, und
> wir laufen gemeinsam im Triumph ins Ziel!

Super, und dann noch neue PB, Gratulation!

> P.S: falls ich irgendwo zuviel geraunzt habe, bitte ich alle
> Betroffenen um Vergebung

Alles was sie vor, während und nach einem WK sagen,
kann, darf und soll nicht gegen Sie verwendet werden *g*

An-"toller Bericht, wäre gerne bei Euch dabei gewesen"-dreas
--
Ich werde dort nie wieder laufen, insgesamt war es mir doch zu anstrengend.
Das nächste Mal werde ich die 4:30h aber schaffen!
(Erik Braun in
)

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: "Michael Morgenthaler" (2005-04-12 07:59:51)

"Elisabeth Mueller" schrieb

> Name des Laufes: Rheinenergie Marathon Bonn
Hallo Pappenheimer

so, jetzt hast Du also Deinen HM erfolgreich hinter Dir
Herzlichen Glückwunsch erstmal
> VWKGJ:
> Das eigentliche VWKGJ steht daher in den Trainingsthread der letzten
> Wochen, sprich: meine Vorbereitung und meine Verfassung waren
> suboptimal.
okay, aber darauf hattest Du nun wirklich keinen Einfluss
> Meine Strategie war daher folgende: ganz hinten starten, langsam
> warmlaufen, nettes Joggingtempo halten und wenn, dann erst gegen Ende
> beschleunigen.
hört sich okay an
> plauderten, Ingo machte Spaesschen: "Elisabeth, sind wir schon da?"
> "Elisabeth, krieg ich ein Eis?" "Elisabeth, krieg ich ein Bier?"
> "Elisabeth, krieg ich eine Bratwurst?". Er sah total gut aus, die x
> Bier vom Vorabend hatten ihm nichts anhaben koennen.
also ich hätte ihm 3 Bratwürste "gegönnt", ich erinner mich
nämlich noch an mein Hähnchen 1 h vorm 10er, war dann ab km5
ein interessantes Gespräch
> lief mir eine kalte Gaensehaut den Ruecken runter. Die Kerle sind
> einfach schnell !
joo, komm, *die* haben auch nur 2 Beine zum Laufen
> Ploetzlich wurde tatsaechlich Bier als Verplegung angeboten (aber
> nicht vom Veranstalter, sondern von einem Wirtshaus am Weg). Ingo zog
> hinueber und schnappte sich sein geliebtes Bier - von da an war auch
> Ruhe mit dem "Elisabeth, krieg ich ein Bier?".
gabs keine Bratwurst?
> weiss jetzt, wozu man Hueften braucht: dort bleibt dann alles haengen,
> was von oben kommt. Wenigstens hatte ich jetzt einen schicken Guertel.
;-))
> oder Ingo treibt mich noch schneller an, aber jetzt kommt die Phase,
> wo der Mund offensteht und die Augen zu sind. Die Atmung wird
[x] send pics
> wir laufen gemeinsam im Triumph ins Ziel!
Tataaaaaaaaaaaaaaaaa
> Als ich wieder etwas Sauerstoff in den Zaepfchen und Staebchen habe,
> zeigt mir Ingo eine 2:23. Neue pB! Danke, Ingo!
Supper, Glückwunsch
> Elisabeth
Ciao, Morning

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: Magnus Kreth (2005-04-12 08:57:36)

Elisabeth Mueller wrote:

> VWKGJ:

Hoffentlich nach Deinen Eskapaden nicht noch mehr...

[...]
> Das eigentliche VWKGJ steht daher in den Trainingsthread der letzten
> Wochen, sprich: meine Vorbereitung und meine Verfassung waren
> suboptimal.

Na dann ist ja alles im grünen Bereich...

> Meine Strategie war daher folgende: ganz hinten starten, langsam
> warmlaufen, nettes Joggingtempo halten und wenn, dann erst gegen Ende
> beschleunigen.

Die beste Strategie, die man haben kann.

> Ausserdem trug ich meine schoene neue Pulsuhr und
> wollte meine Hfmax bestimmen. Ingo wollte mit mir laufen, und Katrin
> auch. Leider ist Katrin beim Start verlorengegangen.

Halt Ingo fest, der ist Dein Hase.

> Die ersten Kilometer verliefen ereignislos. Wir liefen durch
> Wohngebiet, die Leute waren total nett und feuerten uns an, wir
> plauderten, Ingo machte Spaesschen: "Elisabeth, sind wir schon da?"
> "Elisabeth, krieg ich ein Eis?" "Elisabeth, krieg ich ein Bier?"
> "Elisabeth, krieg ich eine Bratwurst?".

Hasen können schon ganz schöne Nervensägen sein ;-)

>
> Irgendwo am Horizont ist der Wolkenkratzer. Verflixt, an dem muessen
> wir auch noch vorbei. Aber Ingo ist ja da, und der Wolkenkratzer auch
> schon hinter uns.

Mit Ingo zum Horizont... (in einem Satz) - mir dünkt, Dein Bericht
unterschlägt ein paar Details.

> Da, vor uns der Zielbogen, ich sehe Ingo an, Ingo sieht mich an, und
> wir laufen gemeinsam im Triumph ins Ziel!

Schön.

>
> Als ich wieder etwas Sauerstoff in den Zaepfchen und Staebchen habe,
> zeigt mir Ingo eine 2:23. Neue pB! Danke, Ingo!

Glückwunsch.

>
> Elisabeth

Danke Elisabeth, war schön mit Dir zu laufen.

Gruß,
Magnus

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: "Ingo Redeker" (2005-04-12 09:18:38)

Elisabeth Mueller wrote:

> VWKGJ:
> Eigentlich wollte ich hier schreiben:
> Ich kam einen Tag zu frueh in Bonn an, alle Hotels waren ausgebucht,
> ich musste unter einer Bruecke schlafen, bekam Lungenentzuendung und
> starb. Daher konnte ich gar nicht zum HM antreten.

:-). Das die Italiener auch so früh schliessen müssen.

> Zum Glueck ist Max ein rettender Engel, und so fand ich einen
> gemuetlichen Schlafplatz und konnte sogar die Schokolade gleich an
> ihrem richtigen Bestimmungsort deponieren, sodass sie nicht Tanja in
> die Haende fallen konnte. Und ich lernte auch gleich Sigrid und
> Johann
> kennen, der wirklich ein Goldkind ist.

[x] unterschreib!

> Das eigentliche VWKGJ steht daher in den Trainingsthread der letzten
> Wochen, sprich: meine Vorbereitung und meine Verfassung waren
> suboptimal.

Die Vorbereitung war suboptimal, deine Verfassung im nachhinein nicht.

> Die ersten Kilometer verliefen ereignislos. Wir liefen durch
> Wohngebiet, die Leute waren total nett und feuerten uns an, wir
> plauderten, Ingo machte Spaesschen: "Elisabeth, sind wir schon da?"
> "Elisabeth, krieg ich ein Eis?" "Elisabeth, krieg ich ein Bier?"
> "Elisabeth, krieg ich eine Bratwurst?". Er sah total gut aus, die x
> Bier vom Vorabend hatten ihm nichts anhaben koennen.

Tja, ich kann gut täuschen. Der Zwischenstopp auf dem Dixie wäre mir
u.U. erspart geblieben :-).

> Ploetzlich wurde tatsaechlich Bier als Verplegung angeboten (aber
> nicht vom Veranstalter, sondern von einem Wirtshaus am Weg). Ingo
> zog
> hinueber und schnappte sich sein geliebtes Bier - von da an war auch
> Ruhe mit dem "Elisabeth, krieg ich ein Bier?".

Murmelten die Jungs dort nicht irgendwas von einem gierigen Läufer,
der das Bier auf Ex gekippt hat?

> Zu dem Zeitpunkt hatte ich meine Pulsuhr schon abgeschaltet, weil
> sie
> manchmal 215 und manchmal 00 anzeigte. Aber das machte nichts, der
> Gurt begann, dem von Newton aufgestellten Gesetz zu folgen, und ich
> weiss jetzt, wozu man Hueften braucht: dort bleibt dann alles
> haengen,
> was von oben kommt. Wenigstens hatte ich jetzt einen schicken
> Guertel.

Von 0auf42 reicht Elisabeth nicht, sie geht von 215auf0.

> Tanja und Edgar sehe ich auf der Gegengerade - grosses Gewinke, und
> weiter gehts. Endlich sehe ich auch Katrin! Ich schreie ihr zu und
> hoffe, dass sie uns auch sieht und weiss, dass wir hinter ihr sind.
> Vielleicht hat sie uns ja vor ihr vermutet? Oder vielleicht will sie
> doch sub 2 laufen? Ich bin schon neugierig auf Ihren Bericht.

OliSch. hat sich auch mal kurz gezeigt. Die Gegengerade war eigentlich
klasse, aber erschien auch höllisch lang.

> Endlich die Wende. Ingo freut sich, er will Tempo machen. Aber mich
> zwickt das Knie, die Huefte, das Kreuz. Ich laufe zwar immer noch
> weiter, aber bitte, Ingo, bring mich nicht aus meinem Trab heraus,
> sonst verreisse ich mir noch was.

Ich habe ja schon aufgehört zu quengeln... Mir wollte nur nicht klar
werden, das man noch soviel quatschen kann *eg*. Ein paar Geschichten
weniger und vielleicht wäre eine PB drin.

> Die Strecke ist fies: andauernd gibt
> es U-Bahn-Stationen, wenn ich jetzt aufgebe, kann ich gemuetlich
> zurueckfahren. Ingo gibt Anweisungen: "Der da vorne mit dem gelben
> T-Shirt" "der in rot" ... die bunten funktionieren komischerweise
> besser als die grauen.

Hab ich auch gemerkt :-). Aber wir haben schon ein paar nette Hintern
rausgesucht, oder?

> Bei km19 kommt Sigrid mit Johann vorbei. Johann liegt so friedlich
> in
> seinem Waegelchen, das motiviert schon ungemein. Ingo draengt, wir
> mussen Tempo machen.

Elisabeth konnte immer noch locker "granteln" :-). Kann ja wohl nicht
sein, ich habe hier eine Mission zu erfüllen.

> Ich mach lieber Sightseeing und freue mich, dass
> ich einen Blick auf das Palais Schaumburg erhaschen kann. Das ist so
> ungefaehr das letzte, was ich sehe.

Wurd ja auch Zeit!

> Endweder bin ich schon so kaputt,
> oder Ingo treibt mich noch schneller an, aber jetzt kommt die Phase,
> wo der Mund offensteht und die Augen zu sind. Die Atmung wird
> schneller, (iiik - die Bronchien protestieren lautstark),

... da habe ich mir einen kleinen Moment Sorgen gemacht, aber endlich
war Ruhe *eg*.

> dann geht es
> noch mal um die Kurve, vor mir eine Matte - was, immer noch nicht
> da?
> Da, vor uns der Zielbogen, ich sehe Ingo an, Ingo sieht mich an, und
> wir laufen gemeinsam im Triumph ins Ziel!

Ein sehr schöner Zieleinlauf mit namentlicher Erwähnung von Elisabeth!
Hast du das garnicht gehört?

> Als ich wieder etwas Sauerstoff in den Zaepfchen und Staebchen habe,
> zeigt mir Ingo eine 2:23. Neue pB! Danke, Ingo!

Aber gern doch gnä Frau. Es war ein tolles Wochenende, das ich gerne
2006 wiederhole.

> P.S: falls ich irgendwo zuviel geraunzt habe, bitte ich alle
> Betroffenen um Vergebung

Ciao
In-Oli und Dieter meinten, erst dann habe ich alles richtig gemacht-go

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: joerg.levermann@arcor.de (Joerg Levermann) (2005-04-12 09:57:13)

Ingo Redeker wrote:

> Murmelten die Jungs dort nicht irgendwas von einem gierigen Läufer,
> der das Bier auf Ex gekippt hat?

Die meinten Dich? Ich habs auch zügig runter gespült. Ab km 10 braucht
man eben ELEKTROLYTE! Und Bier ist ja auch so herrlich isotonisch. :-)

Ich musste das ja auf ex runter kippen, sonst hilft das nicht gegen
Seitenstechen, das kräftige Rülpsen danach, jedenfals schon.


Beste Grüße von


Jörg,


der sich mental auf nächsten Sonntag vorbereitet und noch keine Ahnung
hat zur Frage

Tapering - Wie mach ichs richtig?

So als Idee: heute einen langsamen 20er, Do einen Flotten 15er, Fr und
Sa nix.


--
Joerg Levermann

http://www.rund-berlin.de - Der Etappenlauf rund um die Hauptstadt

Rheinenergie Halbmarathon Bonn [Elisabeth]
Autor: "Ingo Redeker" (2005-04-12 10:22:27)

Joerg Levermann wrote:

> Die meinten Dich?

Nein, wie du am Vorabend gesehen hast, bin ich ein Genusstrinker :-).

> Ich habs auch zügig runter gespült. Ab km 10
> braucht man eben ELEKTROLYTE! Und Bier ist ja auch so herrlich
> isotonisch. :-)

Aha....

> Ich musste das ja auf ex runter kippen, sonst hilft das nicht gegen
> Seitenstechen, das kräftige Rülpsen danach, jedenfals schon.

... die Ausrede merke ich mir!

> Tapering - Wie mach ichs richtig?
> So als Idee: heute einen langsamen 20er, Do einen Flotten 15er, Fr
> und
> Sa nix.

Das ist imho eindeutig zu viel, ich schaue mal in den an Hal Higdon
angelehnten Plan von OliSch:

Mo: 6,5
Di: 3,0
Mi: nix
Do: 4x400 im MRT
Fr: nix
Sa: 3,0
So: etwas mehr :-)

Ciao
In-du hast dein Training hinter dir, diese Woche sollst du Kraft
schöpfen-go