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[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)


[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: Christian Thiel (2007-04-25 02:20:11)

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[x] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
[x] Disclaimer: dieser Bericht ist ausschließlich für die Usenetgruppen
de.rec.sport.laufen.* bestimmt und darf darüber hinaus unter drsl.de
und damit verwandten Seiten gespeichert werden. Einer (auch auszugs-
weisen) Veröffentlichung außerhalb des Usenets stimme ich nicht zu.
Ausgenommen hiervon ist das Usenetarchiv groups.google.de.
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.

Name des Laufes: Bonn Marathon
Datum: 22.4.2007 (Sun)
Ort: Bonn
Postleitzahl: D5
Homepage (Veranstalter): www.rheinenergie-marathon-bonn.de
Ihr Name: Christian Thiel
Ihre eMail-Adresse: thiel at gmx de
Streckenlaengen: MA, HM
Beschaffenheit: Asphalt
Profil: flach, ein paar Wellen
Wetter: morgens frühlingshaft kühl, mittags eher sommerlich warm
Teilnehmer: 2043 im Ziel, 2414 am Start (MA)
Bericht:
Da sind wir nun um sieben Uhr auf dem Parkplatz unter der Autobahn
angekommen; das ist das Feine in Bonn, man parkt schön gemütlich und
hat nach dem Bustransfer nur noch einen kleinen Fußweg ins
Start-Zielareal. Nun ja, irgendwie ist mir wie immer morgens einfach
nur kalt. Aber ich will nicht klagen -- wenig Gewicht schleppen heißt
eben auch schlecht isoliert zu sein. Wenn man frierend die Befürchtung
hat, es könne einem in ein paar Stunden unerträglich heiß sein, dann
darf man sich doch Gedanken machen, ob Marathonläufer einen an der
Waffel haben, oder?

2007 ist inzwischen nicht nur mein dritter Start in Bonn, es ist auch
mein 10. Stadtmarathon (plus son bisschen längeres Gedöns). So langsam
haben ich eine eingespielte Vorwettkampfroutine. Neben Zittern und
scheinbar unmotiviertem Unruheverbreiten weiß ich genau, mit wie viel
Flüssigkeit ich mich idealerweise vor einem Wettkampf aufzuladen habe.
Also 75 Minuten vor Startschuß noch mal einen guten Liter Wasser
verdrückt, dann bis 15 Minuten vor Start abstinent um abschließend noch
mal etwa 0,3 Liter Wasser-Energydrink-Gemisch nachzulegen. Alles Paletti
-- bloß: warum gibt es in der Nähe des Startes keinen einzigen Busch oder
Strauch? Knapp 10 Minuten vor Startschuß war ich noch mal zu Besuch bei
Dixies, aber kurz vorm Start haut das zeitlich nun mal nicht noch mal
hin. Ich häng also in der Startbox irgenwo kurz hinter dem
freigehaltenen Areal, wo die Spitzenläufer gleich (sind wahrscheinlich
gerade pieseln) eintreffen werden und hab ne halbvolle Blase. Um es
vorweg zu nehmen: die nächsten 25 Kilomter hat die mich wahnsinnig
gemacht. Bei dem Streß hatte ich echt Schwierigkeiten die Anfangsphase
des Rennens zu genießen. Aber ansonsten war meine Flüssigkeitszufuhr so
perfekt, daß ich keine Pause einlegen musste, aber auch nicht
dehydrierte. Ich glaub das nächste Mal trudle ich auch erst auf den
allerletzten Drücker ein und quetsche mich von ganz vorne in das
Starterfeld.

Zum Start des Rennens stehe ich etwa in der 5. Reihe. Inzwischen hab
ich mich damit abgefunden, daß sehr viele Athleten den ersten Kilometer
viel zu zügig angehen. Da will, so glaube ich, kein einzelner besonders
schnell laufen, aber alle wundern sich, daß sie unter ihrer Zeitvorgabe
bleiben. - Im Sog der Masse, die sie ja selbst mit bilden, sozusagen.

Ich halte mich sehr zurück und auf der Brücke über den Rhein lasse ich
es ganz locker angehen. Ich habe mir ja schon im Februar beim Marathon
in Bertlich vorgenommen, beim Bonn Marathon auf 3:54er Tempo anzugehen
(und in Bertlich gings ordentlich schief, mit 3:54 die ersten 15km
angegangen zu sein). Somit ist der erste Kilometer in 4:00 wirklich
erste Sahne. Das ganze Feld ist noch ziemlich unsortiert; Läufer
überholen mich, ich überhole sie, weiter also und Tempo finden in der
Hoffnung einer Gruppe für 2 Stunden 45 Minuten. Mein Pulsmesser ist mir
nicht die erhoffte Stütze, er spinnt in Überforderung durch unzählige
Signale einfach. Peng: 175er Puls sagt er mir. Viel zu hoch! Nur, ich
fühle mich nicht wie 175er Puls. Kurz überlege ich noch, ob die
Starteuphorie meine Sinne soweit täuschen kann, stelle den Gedanke aber
zurück und beschließe am heutigen Tag nicht weiter auf den Puls zu
achten. Der zweite Kilometer geht in 3:50 rum, danach pendelt sich das
Tempo auf 3:54 ein. Ich laufe in einer Gruppe auf vielleicht einem
guten halben Dutzend Läufern, 50 Meter vor uns ist eine weitere Gruppe.
Wirklich erstaunt bin ich, daß jeder meiner Gruppe so vernünftig ist,
die Lücke nach vorne nicht schließen zu wollen.

Nach 5 Kilometern kommen wir am Magenta-Headquater vorbei:
Landgrabenweg hin, dann Wendepunkt und wieder zurück. Wenn man als
Marathon schon so einen Sponsor hat, dann muß man sich ihm auch
präsentieren. Ich finds jedenfalls prima, so bekommt man auch mal die
Spitze zu sehen, wie auch das gesamte Starterfeld. Ein fröhliches
Winken und Hallo-Rufen. Ich bin ziemlich beeindruckt, wie viel die
kleinen schwarzen Hüpfer mir schon abgenommen haben.

Ich kann es schon mal vorwegnehmen: Der Marathon war für mich ein
Riesen Erfolg. Es lief fast alles perfekt. Fast alles: Von meiner nicht
leeren Blase mal abgesehen, hatte ich ein echtes Problem: Da lässt man
sich am Vortag nicht seine Startunterlagen mitbringen, weil man
unbedingt seine Eigenverpflegung abgeben möchte. Man macht sich eine
furchbare Mühe, die Flaschen penibel genau mit dem richtigen
Mischungsverhältnis von süßem und Wasser und Salz zu füllen, man
bastelt an den Flaschen (immerhin neun Stück) soweit rum, daß sie einen
vor geschmackloser Auffälligkeit fast anschreien. Ja, dann kommt man
nach 5 Kilometern am ersten Verpflegungsstand vorbei und was ist? Nix
ist! Der Tisch ist niedrig, man schaut im Vorbeilaufen von oben auf ein
Meer von bunten Flaschen, dicht an dicht stehend und geschweige denn,
daß man sie sehen aber nicht greifen kann, findet man sie einfach gar
nicht. Na spitze, dachte ich und griff mir einfach den erstbesten
Plasitbecher mit Wasser. Ich hatte vorgesorgt und mein Plan B bestand
aus 2 Powergels die ich mir mit Sicherheitnadeln links und rechts in
Leistengegend in die Hose gepiekst hatte (Fit im Schritt dank Power und
Koffein ;-) ). Und ich kann verkünden: Gut so. Ich habe an diesem Tag
von meinen 9 Flaschen gerade mal Eine gefunden! So gabs ein Gel bei
km14, Eins bei 29. Dazu noch ein großer Schluck Energydring-Wasser nach
35 Kilometern (genau: meine Pulle). Der Rest meiner Wettkampfverpflegung
bestand aus Wasser, portioniert zwei Schlückchen aus einem pro
Wasserstelle.

Zurück zum Rennen: Kurz vor absolvierten 10 Kilometern überquerten wir
zum zweiten und letzten Mal den Rhein und liefen nun ein ganzes Stück
direkt am Wasser entlang. Wie immer gabs hier Gegenwind. Dieser war
aber im Vergleich zu den Vorjahren recht erträglich. Schön wenn man
hier in einer Gruppe läuft. Das Tempo brach verständlicherweise ein,
aber nur von 3:54 auf 4:00. Nachdem wir 5 und 10 Kilometer genau im
Schnitt für sub 2:45 hinter uns brachten, ließ auch km 15 eine
Punktlandung immer wahrscheinlicher werden.

Vor dem Halbmarathon drohte das Tempo etwas einzusacken. Ich hatte mir
vorgenommen, dieses Rennen mal ausnahmsweise nicht durch meine Ungeduld
kaputt zu machen. Aber nun gab ich meinen Vorsatz auf, möglichst nur
kurz eine Gruppenführung zu übernehmen zog für zwei, vielleicht drei
Kilomter. Dies war auch bitter nötig, ein Mitstreiter, der sich
fremdverpflegen ließ, hatte sich automatisch etwas abgesetzt. Kaum
waren wir wieder dran (ich habe ihn scherzhaft gefragt, ob er den
ganzen Zuschauerjubel für sich alleine haben wolle), war der südlichste
Punkt der Strecke erreicht und es ging in einem Bogen wieder nach
Norden. Auf einem kleinen Anstieg (jaja, Bonn ist flach, es ging kaum
merklich bergan!) konnte ich wieder mal spüren, daß ich mit über 75
Kilogramm schwerer bin, als die meisten Mitläufer. Plötzlich liefen wir
alle nebeneinander und brauchten einen Augenblick uns neu zu sortieren.
Wenn ich mich recht erinnere, bildeten wir ein Sextett. So langsam kam
auch ein gewisses Gruppengefühl auf. Kein Wunder, wenn man etwa 25
Kilomter lang eine Insel im Meer des Asphaltnichts bildet, daß
irgendwann seine Chance nutzten wird und einen im Strudel des
Hungerastes in den Schmerz reißt. Ich dachte mir jedenfalls, solange
ich nicht im Niemandsland laufe und schön in der Gruppe bleibe, wird es
schon gut gehen.

Selbst als es nach knapp 30 Kilomtern nochmals ein wenig bergan ging
(und ich überaschenderweise nicht sofort ans Ende der Gruppe fiel),
fühlte ich mich noch gut. Bei meinen bisherigen Läufen über die
Marathondistanz spürte ich doch recht zuverlässig, ob das Tempo nun zu
hoch war oder nicht. Und anders als bei meinen bisherigen Läufen hatte
ich mal nicht das Gefühl, das ich das Tempo nun wahrlich nicht über 42
Kilometer durchhalten könne. Sonst war der Einbruch immer eine Frage
der Zeit und mein Motte "was du hast, das hast du". Aber diesmal kam
mir der Spaß irgendwie trügersich vor: Ich hatte ständig das Gefühl, ne
ganze Ecke schneller laufen zu können. Auch war mein Puls eher im
Bereich unter 160. Normalerweise orientiere ich mich immer so bei 163,
was bei mir etwa 85% vom Maximum entspricht. Aber ich wollte einmal
nicht gierig sein und erfreute mich an der funktionierenden Gruppe und
der Aussicht auf eine (für mich) überragende Zeit. Mit jedem Kilometer
kam es mir realistischer vor, mein Ziel zu erreichen. Ich ermahnte mich
soweit zur Disziplin, so daß später im Ziel ein ungeheurer Druck von mir
abfiel, den ich vor dem Rennen überhaupt nicht so gefühlt hatte.

Ganz langsam fing ich an, in Dimensionen der Trainignsrunden zu denken:
Noch ne Hausrunde - noch ne kleine Runde, die selbst im lockeren Tempo
nur ne Stunde braucht -- noch soundso viele Runden um unsere Remscheider
Talsperre (um die braucht man bei langsamen Tempo ne Viertelstunde). Das
Rückwärtsdenken und sich-selbst-verarschen machte sich breit -
Fortgeschrittene Wettkampfdurchhaltestrategie. :-)

Bei km 35 fühlte ich mich immer noch sehr gut: Unsere Gruppe war auf 4
Läufer zusammengeschrupft, dafür kam ein Begleiter eines Läufers hinzu,
der die letzten ungefähr 10km "schwarz" mitlief. Er ging mir durch sein
unrhytmisches und vor allen durch seine Frische begünstigtes
mal-links-mal-rechts Laufen tierisch auf die Nerven, machte aber sonst
einen sympatischen Eindruck, unterm Strich zwar ein
Konzentrationskiller, aber doch ne Abwechslung.

An der Verpflegungsstelle hinter km 35 hatte ich dann meinen großen
Auftritt! Ich kam, sah und griff. Genau: Meine eigene Flasche,
höchstselbst! Einen kurzen Jubelruf und das Verschlussöffnen später,
konnte ich endlich meine eigene Plörre trinken. Da es inzwischen doch
recht warm geworden war, dachte ich nur, daß ich dieses süße Zeug
wahrscheinlich nicht vertragen hätte und war froh bis dahin nur von
Wasser und Powerbar "gelebt" zu haben (Da gibts meinen
Wettkampfbericht vom letztjährigen Röntgenlauf. Einschließlich totaler
Magenblockade und drittem Halbmarathon in 3:02!).

Die (für Marathon) hohen Temperaturen ließen sich dank zahlreicher
durch Häuserschluchten induzierter Schattenpassagen noch aushalten. An
den Wasserstellen ein wenig Wasser übers Haupt geschüttet und fertig!

Ja, langsam ging es auf das Ende zu und ich frage mich, ob ein Marathon
denn wirklich so einfach sein könne. Ein Einbruch kündigte sich nicht
an, meinen Beinen ging es so gut, wie noch nie zu so spätem Zeitpunkt
im Marathon. Nur meine Längsgewölbe in den Füßen muckten etwas. Aber
wenn man in Schuhen für kurze Wettkämpfe (Puma Belus III) läuft, ist so
was mehr als man erwarten kann.

Ich schmiedete langsam Pläne, daß ich bloß nicht locker ins Ziel komme,
sondern mir langsam Gedanken um eine Tempoverschärfung machen muß,
musterte auch kurz meine Mitstreiter und hatte das Gefühl frischer zu
sein als sie.

Aber so ist das halt beim Marathon: Jetzt gehts dir gut, und einen
Augenblick später gehts dir mies. Nach 37 Kilometern ging es ein
Stückchen bergab -- Bahnschinen wurden gequert; ein kleiner
Rhytmuswechsel. Und PENG, war ich geplatzt. Einfach so. Ab km 38 war
der Ofen aus - der Schalter umgelegt - die Messe gelesen. Auch wenn ich
das jetzt schon so einige Male erlebt habe, es überrascht mich doch
immer wieder, wie plötzlich so etwas abläuft. Ich hatte das Gefühl, wir
(und fürn Augenblick wars noch WIR) zögen das Tempo immer weiter an.
Dabei blieb das Tempo gleich, ich musste nur immer mehr investieren um
es zu halten. So konnte ich mir nach kurzer Zeit drei Leute von hinten
anschauen. Und nix Gummiband! Langsam entfernten sie sich immer mehr.

Als es nach 39 Kilometern an dem Ort vorbeiging, an dem der heutige Tag
begann (der Parkplatz unter der Autobahn) kamen mir ganz böse Gedanken,
die ich zum Glück schnell wieder verdrängte. Dann ein kleiner Schlenker
und nach der letzten Verpflegungsstation (die lasse ich aus Überzeugung
immer aus) ging es in leichtem Bogen direkt auf den Bereich von Start
und Ziel zu. Ich lief das erste Mal des Tages ganz isoliert und musste
wirklich alles aus mir rausholen, um den Tempoverfall auf 5 Sekunden/km
zu begrenzen. Als ich bei Kilometer 41 ankam, offerierte mir meine Uhr
eine exakte 2:40:00. Und ich dachte nur:4:47 bei Vierminutentempo bis
ins Ziel -- Wenn du noch ein klein wenig mehr einbrichst, schaffst du es
nicht mehr unter 2:45. Dann ist die ganze Arbeit umsonst und du mußt
irgendwann noch einmal 41 Kilometer abreißen um in eine ähnliche
Ausgangsage zu kommen.

Diese Motivation hat gereicht Nach 41 und so etwa drei Viertel
Kilometern geht es noch mal scharf Rechts, die Zuschauer bilden ein
Spalier. Alles Paletti! Nur ich hatte das Gefühl, ich würde aus den
Latschen kippen. Mein einziger Gedanke war, wenn es jetzt nicht sofort
gleich fertig wäre, bleibe ich stehen und verweigere jeden weitern
Schritt. Also um die Kurve rum -- das Getöse wird immer lauten, man kann
deutlich das Ziel hören -- immer weiter, noch mal maximales Tempo -- der
Belag ändert sich zum holprigen Pflaster, zumindest ein Signal für den
Kopf, daß es gleich zu Ende ist -- noch mal um die Kurve rum -- das Ziel
strahlt mich an und ich quetsche alles aus mir raus, was noch drin
ist.

Im Ziel fällt der ganze Schmerz, wie auch die ganze Disziplin, das
Tempo zu halten, aber ebenso der Druck unter 2:45 zu laufen von mir ab
und ich lasse einen Schrei los, kurz und intensiv!

Das wars. Und was sagt die Uhr?

2:44:31 mit Hälften von 1:22:12 und 1:22:19. Insgesamt drei Sekunden
unter einem Gesamtschnitt von 3:54/km.

Die Fünferabschnitte sind:
19:31-19:30-19:35-19:26-19:18-19:33-19:31-19:34

Und was muß ich beim Durchstöbern der Ergebnisliste sehen: Wäre ich 20
Sekunden schneller gewesen und hätte den Kenianer hinter mir gelassen
(der leider mit seinem Weltrekordversuch für Blinde gescheitert ist),
wäre ich Altersklasserdritter geworden und hätte einen Freistart fürs
nächste Jahr gehabt. Aber der Kerl ist ne ganze Ecke schneller als ich
und es ist nur deshalb so knapp geworden, weil er geplatzt ist (ja, das
passiert auch einem waschechten Kenianer).

Im Nachhinein hoffe ich doch, daß der Bonn Maraton 2007 nicht DER
perfekte Lauf meines Lebens gewesen sein wird, auch wenn er von der
Einteilung und vom Ablauf kaum mehr zu toppen ist.

Aber ein paar Minütchen sind bestimmt noch drin. Vielleicht beim
nächsten Mal.

Tschüss Bonn und auf Wiedersehen 2008.

gruß,
Christian redcap Thiel



# Vielen Dank fuer die Verwendung dieses Templates
# Ihr DRSL.de-Team

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: Matthias Rosenkranz (2007-04-25 12:21:32)

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: Matthias Rosenkranz (2007-04-25 12:21:32)

Christian Thiel schrieb:

> -- bloß: warum gibt es in der Nähe des Startes keinen einzigen Busch oder
> Strauch?

Sehr unangenehm, ja. Kenne ich ;-)

> Ich häng also in der Startbox irgenwo kurz hinter dem
> freigehaltenen Areal, wo die Spitzenläufer gleich (sind wahrscheinlich
> gerade pieseln) eintreffen werden und hab ne halbvolle Blase. Um es
> vorweg zu nehmen: die nächsten 25 Kilomter hat die mich wahnsinnig
> gemacht.

Ich bin vergangenes Jahr bei km 10 mal an einen Baum gestanden, zur
Bestzeit hat es trotzdem gereicht :-)

> Ganz langsam fing ich an, in Dimensionen der Trainignsrunden zu denken:

Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor.

> Das wars. Und was sagt die Uhr?
>
> 2:44:31 mit Hälften von 1:22:12 und 1:22:19.

Super, hab ich doch gleich gesagt, dass du das kannst.

> Im Nachhinein hoffe ich doch, daß der Bonn Maraton 2007 nicht DER
> perfekte Lauf meines Lebens gewesen sein wird, auch wenn er von der
> Einteilung und vom Ablauf kaum mehr zu toppen ist.

Da geht noch was.

Gruß Matthias

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: "Michael Damm" (2007-04-25 16:46:38)

"Christian Thiel" wrote in message
news:f0m6rq$3fs$1@registered.motzarella.org...
> Das wars. Und was sagt die Uhr?
>
> 2:44:31 mit Hälften von 1:22:12 und 1:22:19. Insgesamt drei Sekunden
> unter einem Gesamtschnitt von 3:54/km.

Hallo Christian,

ich habe Dir das auch absolut zugetraut und weiß schon seit Sonntag von
Deinem Erfolg. :-)
Gratulation zu dieser Super-Zeit! Das lässt ja auf weitere Steigerungen
hoffen.

Viele Grüße,
Mi-der auch öfters mit was rotem auf dem Kopf rumrennt-chael

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: Christian Thiel (2007-04-25 18:56:09)

Matthias Rosenkranz schrieb:
> Ich bin vergangenes Jahr bei km 10 mal an einen Baum gestanden, zur
> Bestzeit hat es trotzdem gereicht :-)
Uhh, Rhytmuswechsel mag ich gar nicht. Die verlorene Zeit von so ner
knappen Minute ist ja schon schlimm genug, aber eben nicht die Welt.
Nur: wenn ich mich vom Stehenbleiben, und sei es nur psychologisch (weil
ich z.B. versuche den Rückstand wieder rauszulaufen und mich
übernehme), nicht mehr erhole, dann ist das ganz bitter.

Ne volle Blase beim Marathon muß einfach nicht sein und läßt sich vermeiden!

gruß,
Christian

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: Christian Thiel (2007-04-25 19:02:40)

Michael Damm schrieb:
> ich habe Dir das auch absolut zugetraut und weiß schon seit Sonntag von
> Deinem Erfolg. :-)
> Gratulation zu dieser Super-Zeit! Das lässt ja auf weitere Steigerungen
> hoffen.
>
> Viele Grüße,
> Mi-der auch öfters mit was rotem auf dem Kopf rumrennt-chael
>
>

Hallo Michael,

das macht mich ja richtig verlegen, daß doch wirklich einige meinen
Start in Bonn verfolgt haben und mir die Zeit zugetraut haben.

Kurioserweise haben gerade die Trainingskollegen mir einen Einbruch
prognostiziert.


gruß,
redcap

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: Max Ehlers (2007-04-25 21:25:15)

Christian Thiel schrieb:

> Name des Laufes: Bonn Marathon

Hi Christian,

spannender Bericht, starkes Rennen, herzlichen Glückwunsch! Erstaunlich,
mit welcher Willensleistung Du den Einbruch am Ende in Grenzen halten
konntest.

Das mit dem Wasserlassen vor dem Rennen ist eigentlich gar nicht so
schlecht in Bonn, der Hofgarten ist doch nicht weit. Ansonsten habe ich
mit dem Thema auch ein Problem, ein mal muss ich meistens doch...

tschö
Max

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: Frank Berger (2007-04-26 06:49:56)

Klasse geschrieben, vielen Dank!

/
/ rank

[Bericht] Bonn-Marathon (redcap)
Autor: klaus matheis (2007-04-26 16:35:39)

hi,

ich habe Deinen Bericht mit grossem Interesse gelesen.
Du hast Dir den Lauf super eingeteilt.
Gratuliere!! Jetzt kannst Du die schweren Beine mit
gutem Gewissen hochlegen!!!


Kl - noch ein paar Tage bis Mainz - aus!!