12. Berglauf "Auf die Platte, fertig, los"
Autor: Matth!as Mader (2007-03-11 15:55:43)
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[x] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
[x] Disclaimer: dieser Bericht ist ausschließlich für die
Usenetgruppen
de.rec.sport.laufen.* bestimmt und darf darüber hinaus unter drsl.de
und damit verwandten Seiten gespeichert werden. Einer (auch auszugs-
weisen) Veröffentlichung außerhalb des Usenets stimme ich nicht
zu.
Ausgenommen hiervon ist das Usenetarchiv groups.google.de.
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
Name des Laufes: 12. Berglauf \"Auf die Platte, fertig, los\"
Datum: 11.3.2007 (Sun)
Ort: Wiesbaden
Postleitzahl: D6
Homepage (Veranstalter): http://www.lcolympia.de
Ihr Name: Matthias Mader
Ihre eMail-Adresse: news at matthias-mader de
Streckenlaengen: 8,1 km
Beschaffenheit: Waldwege, tlw. asphaltiert
Profil: bergig (naja, hügelig mit flachen Passagen)
Wetter: optimal: sonnig, ca. 8°
Teilnehmer: 298
Bericht:
[VWKGJ]
Diesmal habe ich sogar etwas ... Also, eigentlich wollte ich ja die
letzte Woche für intensives Training in den Alpen nutzen, um so richtig
auf meinen ersten Berglauf vorbereitet zu sein. In Galtür habe ich aber
schon mal gar keine ordentlichen Strecken dafür gefunden: Die wenigen
Pfade, die an den Seiten des Tals hochgingen, waren alle noch so tief
verschneit oder unten so matschig, das ich da überhaupt keine Lust
drauf hatte. Außerdem kam noch dazu: Das Skifahren mit den anderen
Monoisten vom Monoski-Treffen hat natürlich auch einiges an Kraft
gekostet. Und beim Laufen hatte ich dann seltsamerweise jeden Tag große
Probleme mit der Atmung, ich bekam immer wieder, selbst bei eigentlich
ganz gemütlichem Tempo, Seitenstechen - das habe ich sonst nie. Ob das
schon an der Höhenluft lag? Und dann hat sich gestern auch noch ein
leichter Schnupfen eingeschlichen. Ich war also sehr skeptisch.
[Wettkampftag]
Schon wieder so früh aufstehen ... Dann habe ich noch so lange
überlegt, was ich zum Laufen anziehe, das ich beinahe meine S-Bahn nach
Wiesbaden verpasst hätte. Denn die Sonne scheint zwar vom wolkenlosen
Himmel, aber um 7 Uhr ist es doch noch ziemlich frisch. Ich entscheide
mit für die dünne, 3/4-Hose und ein dünnes langärmliges
Shirt - nicht
ganz verkehrt, ein T-Shirt hätte es aber auch getan. Die Anreise war
dann gerade noch so gesichert, der Bus war auch pünktlich und hat mich
mit zwei Mitläufern zur Talstation der Nerobergbahn gebracht. Dort dann
das Meldebüro gesucht - einfach den Massen nach -, mein Startgeld
bezahlt (für die 6 Euro gabs im Ziel eine Tafel Schokolade (die ich
jetzt bis Ostern aufheben muss ...), schön süßen warmen Tee und
Wasser,
leider nur mit Kohlensäure, sowie den Transport des Kleiderbeutels ins
Ziel und den Rücktransport der Läufer mit dem Bus in den
Startbereich)
und die Nummer in Empfang genommen. Seltsamerweise war ich 896 bei
einem Teilnehmerlimit von 500 Läufern ... Dann den Rucksack im Bus
deponiert, ein wenig (sehr wenig) eingelaufen und langsam zum Start
getrabt.
[Wettkampf]
So, nun gehts endlich zur Hauptsache ;-). Den Start hätte ich beinahe
verpasst, weil ich vorher schnell noch einen Baum bewässern musste.
Deshalb stand ich dann fast ganz hinten. Eigentlich fange ich ja gerne
etwas langsamer an, hier war das aber nicht so praktisch. Denn nach
einem kurzen Stück abwärts ging es den engen Waldweg in Serpentinen
auf
den Neroberg hoch. Und da war ich dann ständig am Überholen, was zu
einiger unnötiger Kraftverschwendung führte. Aber bisher ging es mir
wunderbar: Der erste Berg war überhaupt nicht schlimm, ich bin ziemlich
flott und locker hochgekommen. Leider habe ich erst bei Kilometer 4
gemerkt, dass ich ja eine Stoppuhr am Arm habe und die Zwischenzeiten
hätte nehmen können - aber dann hab ich es halt ganz gelassen. Nach
dem Neroberg geht es ersteinmal gemächlich und bald weniger
gemächlich
bergab - da wurde ich natürlich wieder überholt, weil ich mit meine
Knie mit meinem Übergewicht beim Bergablaufen nicht allzu sehr belasten
mag und deshalt immer etwas verhalten unterwegs bin. Aber es kamen ja
noch einige Höhenmeter nach oben auf uns zu - bei jedem Kilometerschild
haben die freundlichen Helfer vom LC Olympia die noch zu erklimmenden
Meter notiert. Und die wurden seltsamerweise nur sehr langsam weniger.
Denn es ging erstmal recht gemütlich und sanft bergauf - bis kurz nach
Kilometer 7. Da knickt die Strecke ab und wendet sich dem Endspurt auf
die Platte zu. Und da hängt noch ein nettes Schild: "Jetzt gehts
los".
Losgeht nämlich die so genannte Rodelbahn: Unter der Stromleitung
senkrecht den Hang hoch. Zum Glück war es nicht übermäßig
rutschig (die
Strecke war auch sonst fast ganz trocken, das war in den letzten Jahren
wohl auch schon anders, mit Schnee und Eis und so ...). Die erste
Hälfte bin ich noch gelaufen, dann aber doch ins schnelle Gehen
übergegangen. Das ist bei dem Stück, wie ich bald merkte, auch
sinnvoller. Denn selbst gehend hab ich noch zwei unverdrossen den
Steilhang hinauflaufende Mitkämpfer überholt. Oben angekommen, geht
es
dann noch die letzten Meter bis auf die Kuppe der Platte - für mich das
schlimmste Stück, weil nach solchen Steilhängen mein Kreislauf immer
erst einmal kräftig einsackt. So keuchte ich dann noch schnell ins Ziel
nach 8,2 km und ca. 450 Höhenmetern, wo ich selbstverständlich
völlig
vergaß, meine Stoppuhr anzuhalten. Nun ja, dafür gibt es ja die
offizielle Zeitmessung: 46:59. Mein Ziel war es, möglichst weit unter
50 Minuten zu bleiben - das hat ja ganz gut hingehauen. Und ganz
bescheiden muss ich sagen: Ich hätte durchaus schneller sein können -
wenn ich die Strecke besser im Kopf gehabt hätte und meiner Form mehr
getraut hätte. Aber überhaupt scheinen so "kurze" Strecken
im Moment
nicht so das richtige für mich zu sein ... Aber es war ein wunderbarer
Lauf bei herrlichem Wetter.
# Vielen Dank fuer die Verwendung dieses Templates
# Ihr DRSL.de-Team
--
matth!as mader
e-mail nur mit post statt news !
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Profil: bergig (naja, hügelig mit flachen Passagen)
Wetter: optimal: sonnig, ca. 8°
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[VWKGJ]
Diesmal habe ich sogar etwas ... Also, eigentlich wollte ich ja die
letzte Woche für intensives Training in den Alpen nutzen, um so richtig
auf meinen ersten Berglauf vorbereitet zu sein. In Galtür habe ich aber
schon mal gar keine ordentlichen Strecken dafür gefunden: Die wenigen
Pfade, die an den Seiten des Tals hochgingen, waren alle noch so tief
verschneit oder unten so matschig, das ich da überhaupt keine Lust
drauf hatte. Außerdem kam noch dazu: Das Skifahren mit den anderen
Monoisten vom Monoski-Treffen hat natürlich auch einiges an Kraft
gekostet. Und beim Laufen hatte ich dann seltsamerweise jeden Tag große
Probleme mit der Atmung, ich bekam immer wieder, selbst bei eigentlich
ganz gemütlichem Tempo, Seitenstechen - das habe ich sonst nie. Ob das
schon an der Höhenluft lag? Und dann hat sich gestern auch noch ein
leichter Schnupfen eingeschlichen. Ich war also sehr skeptisch.
[Wettkampftag]
Schon wieder so früh aufstehen ... Dann habe ich noch so lange
überlegt, was ich zum Laufen anziehe, das ich beinahe meine S-Bahn nach
Wiesbaden verpasst hätte. Denn die Sonne scheint zwar vom wolkenlosen
Himmel, aber um 7 Uhr ist es doch noch ziemlich frisch. Ich entscheide
mit für die dünne, 3/4-Hose und ein dünnes langärmliges
Shirt - nicht
ganz verkehrt, ein T-Shirt hätte es aber auch getan. Die Anreise war
dann gerade noch so gesichert, der Bus war auch pünktlich und hat mich
mit zwei Mitläufern zur Talstation der Nerobergbahn gebracht. Dort dann
das Meldebüro gesucht - einfach den Massen nach -, mein Startgeld
bezahlt (für die 6 Euro gabs im Ziel eine Tafel Schokolade (die ich
jetzt bis Ostern aufheben muss ...), schön süßen warmen Tee und
Wasser,
leider nur mit Kohlensäure, sowie den Transport des Kleiderbeutels ins
Ziel und den Rücktransport der Läufer mit dem Bus in den
Startbereich)
und die Nummer in Empfang genommen. Seltsamerweise war ich 896 bei
einem Teilnehmerlimit von 500 Läufern ... Dann den Rucksack im Bus
deponiert, ein wenig (sehr wenig) eingelaufen und langsam zum Start
getrabt.
[Wettkampf]
So, nun gehts endlich zur Hauptsache ;-). Den Start hätte ich beinahe
verpasst, weil ich vorher schnell noch einen Baum bewässern musste.
Deshalb stand ich dann fast ganz hinten. Eigentlich fange ich ja gerne
etwas langsamer an, hier war das aber nicht so praktisch. Denn nach
einem kurzen Stück abwärts ging es den engen Waldweg in Serpentinen
auf
den Neroberg hoch. Und da war ich dann ständig am Überholen, was zu
einiger unnötiger Kraftverschwendung führte. Aber bisher ging es mir
wunderbar: Der erste Berg war überhaupt nicht schlimm, ich bin ziemlich
flott und locker hochgekommen. Leider habe ich erst bei Kilometer 4
gemerkt, dass ich ja eine Stoppuhr am Arm habe und die Zwischenzeiten
hätte nehmen können - aber dann hab ich es halt ganz gelassen. Nach
dem Neroberg geht es ersteinmal gemächlich und bald weniger
gemächlich
bergab - da wurde ich natürlich wieder überholt, weil ich mit meine
Knie mit meinem Übergewicht beim Bergablaufen nicht allzu sehr belasten
mag und deshalt immer etwas verhalten unterwegs bin. Aber es kamen ja
noch einige Höhenmeter nach oben auf uns zu - bei jedem Kilometerschild
haben die freundlichen Helfer vom LC Olympia die noch zu erklimmenden
Meter notiert. Und die wurden seltsamerweise nur sehr langsam weniger.
Denn es ging erstmal recht gemütlich und sanft bergauf - bis kurz nach
Kilometer 7. Da knickt die Strecke ab und wendet sich dem Endspurt auf
die Platte zu. Und da hängt noch ein nettes Schild: "Jetzt gehts
los".
Losgeht nämlich die so genannte Rodelbahn: Unter der Stromleitung
senkrecht den Hang hoch. Zum Glück war es nicht übermäßig
rutschig (die
Strecke war auch sonst fast ganz trocken, das war in den letzten Jahren
wohl auch schon anders, mit Schnee und Eis und so ...). Die erste
Hälfte bin ich noch gelaufen, dann aber doch ins schnelle Gehen
übergegangen. Das ist bei dem Stück, wie ich bald merkte, auch
sinnvoller. Denn selbst gehend hab ich noch zwei unverdrossen den
Steilhang hinauflaufende Mitkämpfer überholt. Oben angekommen, geht
es
dann noch die letzten Meter bis auf die Kuppe der Platte - für mich das
schlimmste Stück, weil nach solchen Steilhängen mein Kreislauf immer
erst einmal kräftig einsackt. So keuchte ich dann noch schnell ins Ziel
nach 8,2 km und ca. 450 Höhenmetern, wo ich selbstverständlich
völlig
vergaß, meine Stoppuhr anzuhalten. Nun ja, dafür gibt es ja die
offizielle Zeitmessung: 46:59. Mein Ziel war es, möglichst weit unter
50 Minuten zu bleiben - das hat ja ganz gut hingehauen. Und ganz
bescheiden muss ich sagen: Ich hätte durchaus schneller sein können -
wenn ich die Strecke besser im Kopf gehabt hätte und meiner Form mehr
getraut hätte. Aber überhaupt scheinen so "kurze" Strecken
im Moment
nicht so das richtige für mich zu sein ... Aber es war ein wunderbarer
Lauf bei herrlichem Wetter.
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weisen) Veröffentlichung außerhalb des Usenets stimme ich nicht
zu.
Ausgenommen hiervon ist das Usenetarchiv groups.google.de.
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
Name des Laufes: 12. Berglauf \"Auf die Platte, fertig, los\"
Datum: 11.3.2007 (Sun)
Ort: Wiesbaden
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Streckenlaengen: 8,1 km
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Profil: bergig (naja, hügelig mit flachen Passagen)
Wetter: optimal: sonnig, ca. 8°
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Diesmal habe ich sogar etwas ... Also, eigentlich wollte ich ja die
letzte Woche für intensives Training in den Alpen nutzen, um so richtig
auf meinen ersten Berglauf vorbereitet zu sein. In Galtür habe ich aber
schon mal gar keine ordentlichen Strecken dafür gefunden: Die wenigen
Pfade, die an den Seiten des Tals hochgingen, waren alle noch so tief
verschneit oder unten so matschig, das ich da überhaupt keine Lust
drauf hatte. Außerdem kam noch dazu: Das Skifahren mit den anderen
Monoisten vom Monoski-Treffen hat natürlich auch einiges an Kraft
gekostet. Und beim Laufen hatte ich dann seltsamerweise jeden Tag große
Probleme mit der Atmung, ich bekam immer wieder, selbst bei eigentlich
ganz gemütlichem Tempo, Seitenstechen - das habe ich sonst nie. Ob das
schon an der Höhenluft lag? Und dann hat sich gestern auch noch ein
leichter Schnupfen eingeschlichen. Ich war also sehr skeptisch.
[Wettkampftag]
Schon wieder so früh aufstehen ... Dann habe ich noch so lange
überlegt, was ich zum Laufen anziehe, das ich beinahe meine S-Bahn nach
Wiesbaden verpasst hätte. Denn die Sonne scheint zwar vom wolkenlosen
Himmel, aber um 7 Uhr ist es doch noch ziemlich frisch. Ich entscheide
mit für die dünne, 3/4-Hose und ein dünnes langärmliges
Shirt - nicht
ganz verkehrt, ein T-Shirt hätte es aber auch getan. Die Anreise war
dann gerade noch so gesichert, der Bus war auch pünktlich und hat mich
mit zwei Mitläufern zur Talstation der Nerobergbahn gebracht. Dort dann
das Meldebüro gesucht - einfach den Massen nach -, mein Startgeld
bezahlt (für die 6 Euro gabs im Ziel eine Tafel Schokolade (die ich
jetzt bis Ostern aufheben muss ...), schön süßen warmen Tee und
Wasser,
leider nur mit Kohlensäure, sowie den Transport des Kleiderbeutels ins
Ziel und den Rücktransport der Läufer mit dem Bus in den
Startbereich)
und die Nummer in Empfang genommen. Seltsamerweise war ich 896 bei
einem Teilnehmerlimit von 500 Läufern ... Dann den Rucksack im Bus
deponiert, ein wenig (sehr wenig) eingelaufen und langsam zum Start
getrabt.
[Wettkampf]
So, nun gehts endlich zur Hauptsache ;-). Den Start hätte ich beinahe
verpasst, weil ich vorher schnell noch einen Baum bewässern musste.
Deshalb stand ich dann fast ganz hinten. Eigentlich fange ich ja gerne
etwas langsamer an, hier war das aber nicht so praktisch. Denn nach
einem kurzen Stück abwärts ging es den engen Waldweg in Serpentinen
auf
den Neroberg hoch. Und da war ich dann ständig am Überholen, was zu
einiger unnötiger Kraftverschwendung führte. Aber bisher ging es mir
wunderbar: Der erste Berg war überhaupt nicht schlimm, ich bin ziemlich
flott und locker hochgekommen. Leider habe ich erst bei Kilometer 4
gemerkt, dass ich ja eine Stoppuhr am Arm habe und die Zwischenzeiten
hätte nehmen können - aber dann hab ich es halt ganz gelassen. Nach
dem Neroberg geht es ersteinmal gemächlich und bald weniger
gemächlich
bergab - da wurde ich natürlich wieder überholt, weil ich mit meine
Knie mit meinem Übergewicht beim Bergablaufen nicht allzu sehr belasten
mag und deshalt immer etwas verhalten unterwegs bin. Aber es kamen ja
noch einige Höhenmeter nach oben auf uns zu - bei jedem Kilometerschild
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Denn es ging erstmal recht gemütlich und sanft bergauf - bis kurz nach
Kilometer 7. Da knickt die Strecke ab und wendet sich dem Endspurt auf
die Platte zu. Und da hängt noch ein nettes Schild: "Jetzt gehts
los".
Losgeht nämlich die so genannte Rodelbahn: Unter der Stromleitung
senkrecht den Hang hoch. Zum Glück war es nicht übermäßig
rutschig (die
Strecke war auch sonst fast ganz trocken, das war in den letzten Jahren
wohl auch schon anders, mit Schnee und Eis und so ...). Die erste
Hälfte bin ich noch gelaufen, dann aber doch ins schnelle Gehen
übergegangen. Das ist bei dem Stück, wie ich bald merkte, auch
sinnvoller. Denn selbst gehend hab ich noch zwei unverdrossen den
Steilhang hinauflaufende Mitkämpfer überholt. Oben angekommen, geht
es
dann noch die letzten Meter bis auf die Kuppe der Platte - für mich das
schlimmste Stück, weil nach solchen Steilhängen mein Kreislauf immer
erst einmal kräftig einsackt. So keuchte ich dann noch schnell ins Ziel
nach 8,2 km und ca. 450 Höhenmetern, wo ich selbstverständlich
völlig
vergaß, meine Stoppuhr anzuhalten. Nun ja, dafür gibt es ja die
offizielle Zeitmessung: 46:59. Mein Ziel war es, möglichst weit unter
50 Minuten zu bleiben - das hat ja ganz gut hingehauen. Und ganz
bescheiden muss ich sagen: Ich hätte durchaus schneller sein können -
wenn ich die Strecke besser im Kopf gehabt hätte und meiner Form mehr
getraut hätte. Aber überhaupt scheinen so "kurze" Strecken
im Moment
nicht so das richtige für mich zu sein ... Aber es war ein wunderbarer
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