[Bericht] 7. Sauer.Lollslauf - HM
Autor: Jan Meckelholt (2006-10-15 19:42:55)
# Begin Template
[x] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
[x] Disclaimer: dieser Bericht ist ausschließlich für die
Usenetgruppen
de.rec.sport.laufen.* bestimmt und darf darüber hinaus unter drsl.de
und damit verwandten Seiten gespeichert werden. Einer (auch auszugs-
weisen) Veröffentlichung außerhalb des Usenets stimme ich nicht
zu.
Ausgenommen hiervon ist das Usenetarchiv groups.google.de.
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
Name des Laufes: 7. Sauer.Lollslauf
Datum: 15.10.2006 (Sun)
Ort: Bad Hersfeld
Postleitzahl: D3
Homepage (Veranstalter): http://www.sauer-lollslauf.de/lls/Default.aspx
Ihr Name: Jan Meckelholt
Ihre eMail-Adresse: Jan Meckelholt at web de
Streckenlaengen: 10k, HM
Beschaffenheit: Asphalt
Profil: meisten flach, tlw. etwas hügelig
Wetter: sonnig, aber nicht zu warm
Teilnehmer: 494 (HM)
Bericht:
Den Sauer.Lollslauf hatte ich mir schon relativ früh dieses Jahr als
Saisonabschluss ausgekuckt. Nachdem das ganze Jahr für mich schon super
gelaufen ist, wollte ich natürlich auch hier noch ein ordentliches
Ergebnis erzielen.
Als Zielzeit hatte ich mir sub 1:45 vorgenommen. Wenn ich daran denke,
dass ich noch zu Beginn des Jahres die 10k in einem langsameren Schnitt
gelaufen bin, bekam ich schon etwas Respekt. Naja, mal sehen..
<VWKGJ>
Fällt dieses Mal kurz aus. Ich bin diesmal von Trainingszwangspausen
weitgehend verschont worden, und hab einige Läufe >25k absolviert.
Eigentlich fühlte ich mich daher ganz gut gerüstet.
In der letzten Woche kurz vorm Tapering stellten sich dann auf einmal
leichte Probleme mit der rechten Wade ein. Und das auch schon bei
langsamen Tempo. Na das kann ja Heiter werden. Blieb halt nur zu
hoffen, dass die zwei Tage Pause vorm Lauf ausreichen um das
auszukurieren.
Am Freitag dann wahrscheinlich etwas länger und intensiver gefeiert,
als der Lauf-Vorbereitung förderlich ist. Hab dann den Sa. damit
verbracht meinem total dehydrierten Körper (alkoholfreie) Flüssigkeit
zuzuführen. ;-)
<Vor dem Lauf>
Am So. gings dann los.
6:30 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und ab ins Auto. Um kurz vor 9
war
ich in Bad Hersfeld. Schnell meine Startunterlagen abgeholt inkl.
nettem T-Shirt. Alles unkompliziert.
Dann bin ich zum Sportlergottesdienst. War ganz nett gemacht - wenn
auch evangelisch. ;-) Leider sehr schwach besucht.
Nach dem Gottesdienst blieb mir nur noch ca. 1h bis zum Start. Ich
musste nochmal zurück zum Auto um meinen Pullover auszuziehen. Das
Einlaufen ist dadurch etwas kurz geraten. Aber immerhin meldete sich
meine Wade nur noch ganz leise, so dass ich optimistisch war, dass das
kein Problem werden sollte.
Das Wetter war auch super. Sonnig, aber trotzdem kühl - genau richtig.
<Das Rennen>
5 Minuten vor dem Start gings dann in die Startaufstellung. Die Läufer
neben mir unterhielten sich und ich hörte nur irgendwas von 4:10-Pace.
Oha, da war ich wohl etwas weit vorne. Also brav weiter nach hinten
orientiert.
Der Start verlief absolut problemlos und es entstand so gut wie gar
kein Startgedränge.
Beschleunigungssensor und Pulsgurt hatte ich zu Hause gelassen. Ich
wollte mich nur an Uhr und Km-Schildern orientieren. Der erste km ging
in 4:10 weg. Es ging zwar bergab, aber natürlich trotzdem viel zu
schnell. Vorgenommen hatte ich mir so knapp 5:00 zu Anfang. Also Tempo
rausnehmen, damit ich nicht nach 5 km zusammenbreche. 2. km dann in
4:37 immer noch zu schnell. Aber ich fühlte mich gut. Die Wade war
still und ich hatte nicht das Gefühl zu überziehen. Das einzige was
mir
Sorgen machte war das Profil. In der Ausschreibung hieß es "relativ
flach" oder so ähnlich. Ich würde das eher als hügelig
bezeichnen. Es
ging zunächst bergab aus der Innenstadt hinaus, dann über eine
Überführung ins grünere Umland. Ab hier wurde es dann wirklich
flach.
Ich hatte mein Tempo gefunden und lief relativ locker in einer
kleineren Gruppe mit.
Nach km3 gab es die erste Verpflegungsstelle, die immer gut
ausgestattet waren. Ich hab nur ein Wasser (leider leicht
kohlensäurehaltig) genommen und versucht im Laufen zu trinken. Das
funktioniert zwar bei mir immer mehr schlecht als recht, aber man hat
wenigstens noch den kühlenden Effekt vom Wasser das man daneben
schüttet ;-)
Das nächste km-Schild, das ich wieder gestoppt habe war km5 - km2-km5
in 14:30 - Gesamt 23:17. Zwar immer noch etwas schnell aber es lief
gut.
Die Strecke war mittlerweile etwas einsamer geworden. Vereinzelt
standen noch Zuschauer am Wegesrand, z.T. mit Autos und aufgedrehter
Musik.
Die Zuschauer die da waren waren allerdings wirklich klasse und haben
jeden Läufer angefeuert. Danke dafür!
Die Zeit verging schnell, es kam ein zweiter Verpflegungspunkt auch
hier mit Musik und bevor ich mich versah war ich wieder zurück in der
Innenstadt. Mittlerweile waren sehr viele Zuschauer da. Die Stimmung
war super. Die 10k gingen in 47:38 weg. Das ist nur ein paar Sekunden
langsamer als meine 10k-PB. Ob das mal gut geht?
Ich hab vorsichtshalber nochmal etwas Tempo rausgenommen, das hat aber
nicht lange gehalten.
Bei km 13 gings mir immer noch sehr gut und ich gab wieder etwas mehr
Gas. Ich kannte ja jetzt auch die Strecke und wusste, was mich
erwartet.
Es wurde dann natürlich irgendwann schon schwer, aber eine PB will ja
auch verdient werden. Subjektiv bin ich die letzten 5km immer schneller
geworden. Die km-Zeiten blieben allerdings mehr oder weniger konstant.
Meine innerer Tacho war noch nie so wirklich zuverlässig.
Bei km18 kam dann nochmal ein moralischer Tiefschlag. Ich lief in einer
kleinen Gruppe schon relativ am Anschlag da sagt ein Vater/Trainer? zu
einem Jugendliche, er könne jetzt aufmachen. Das ließ er sich nicht
zweimal sagen und rannte los - bestimmt eine min/km schneller als
bisher. War für ihn wohl nur ein Trainingslauf mit Endbeschleunigung.
Ich realisierte langsam, dass ich die 1:45 locker schaffen werde. Da
müsste ich ja jetzt schon zusammenbrechen, damit das noch schief geht.
Ich mobilisierte nochmal meine letzten Reserven, oder was davon übrig
war. Es ging langsam wieder in die Innenstadt und unterstützt vom
Publikum flog ich Richtung Ziel. Leider hat sich kein Positionskampf
mehr ergeben. Den letzten km lief ich allein.
Ergebnis: 1:41:11 (netto) / 1:41:19 (brutto)
Platz: 139 von 404 Männern
Im Ziel dann noch reichlich getrunken, außerdem gab es Bananen und
Müsliriegel. Dann wurde mir schnell kalt und ich bin zurück zum Auto.
Dabei hab ich mich noch halb verlaufen, weil ich dachte ich könnte an
den Menschenmassen vorbei über Nebengassen gehen. Konnte ich auch, war
nur ziemlich lang #-)
<Fazit>
Schöner schneller Lauf. Gut organisiert mit reichlich
Verpflegungspunkten und super beschildert. Im Start/Ziel-Bereich sehr
viele anfeuernde Zuschauer. Sonst etwas einsamer dafür durchs Grüne.
Wege fast immer asphaltiert und breit.
Danke an alle Organisatoren. Ich komme gerne wieder.
# Vielen Dank fuer die Verwendung dieses Templates
# Ihr DRSL.de-Team
Hier noch die Splits:
km1: 4:10
km2: 4:37
-km5:14:30,3 (@4:50)
km6: 4:44
km7: 4:47
km8: 4:50
km9: 4:51
km10: 5:10
km11: 4:54
km12: 4:43
km13: 4:55
km14: 5:07
km15: 5:00
km16: 4:45
km17: 4:57
km18: 4:32
km19: 4:57
km20: 4:46
-km21,09: 5:00 (@4:36)
Danke fürs Lesen,
J - immer noch grinsend - an
--
Was passiert, wenn die SPD die Wüste regiert? Lange Zeit gar nichts.
Dann wird der Sand knapp!
Autor: Jan Meckelholt (2006-10-15 19:42:55)
Autor: Jan Meckelholt (2006-10-15 19:42:55)
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[x] Disclaimer: dieser Bericht ist ausschließlich für die
Usenetgruppen
de.rec.sport.laufen.* bestimmt und darf darüber hinaus unter drsl.de
und damit verwandten Seiten gespeichert werden. Einer (auch auszugs-
weisen) Veröffentlichung außerhalb des Usenets stimme ich nicht
zu.
Ausgenommen hiervon ist das Usenetarchiv groups.google.de.
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
Name des Laufes: 7. Sauer.Lollslauf
Datum: 15.10.2006 (Sun)
Ort: Bad Hersfeld
Postleitzahl: D3
Homepage (Veranstalter): http://www.sauer-lollslauf.de/lls/Default.aspx
Ihr Name: Jan Meckelholt
Ihre eMail-Adresse: Jan Meckelholt at web de
Streckenlaengen: 10k, HM
Beschaffenheit: Asphalt
Profil: meisten flach, tlw. etwas hügelig
Wetter: sonnig, aber nicht zu warm
Teilnehmer: 494 (HM)
Bericht:
Den Sauer.Lollslauf hatte ich mir schon relativ früh dieses Jahr als
Saisonabschluss ausgekuckt. Nachdem das ganze Jahr für mich schon super
gelaufen ist, wollte ich natürlich auch hier noch ein ordentliches
Ergebnis erzielen.
Als Zielzeit hatte ich mir sub 1:45 vorgenommen. Wenn ich daran denke,
dass ich noch zu Beginn des Jahres die 10k in einem langsameren Schnitt
gelaufen bin, bekam ich schon etwas Respekt. Naja, mal sehen..
<VWKGJ>
Fällt dieses Mal kurz aus. Ich bin diesmal von Trainingszwangspausen
weitgehend verschont worden, und hab einige Läufe >25k absolviert.
Eigentlich fühlte ich mich daher ganz gut gerüstet.
In der letzten Woche kurz vorm Tapering stellten sich dann auf einmal
leichte Probleme mit der rechten Wade ein. Und das auch schon bei
langsamen Tempo. Na das kann ja Heiter werden. Blieb halt nur zu
hoffen, dass die zwei Tage Pause vorm Lauf ausreichen um das
auszukurieren.
Am Freitag dann wahrscheinlich etwas länger und intensiver gefeiert,
als der Lauf-Vorbereitung förderlich ist. Hab dann den Sa. damit
verbracht meinem total dehydrierten Körper (alkoholfreie) Flüssigkeit
zuzuführen. ;-)
<Vor dem Lauf>
Am So. gings dann los.
6:30 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und ab ins Auto. Um kurz vor 9
war
ich in Bad Hersfeld. Schnell meine Startunterlagen abgeholt inkl.
nettem T-Shirt. Alles unkompliziert.
Dann bin ich zum Sportlergottesdienst. War ganz nett gemacht - wenn
auch evangelisch. ;-) Leider sehr schwach besucht.
Nach dem Gottesdienst blieb mir nur noch ca. 1h bis zum Start. Ich
musste nochmal zurück zum Auto um meinen Pullover auszuziehen. Das
Einlaufen ist dadurch etwas kurz geraten. Aber immerhin meldete sich
meine Wade nur noch ganz leise, so dass ich optimistisch war, dass das
kein Problem werden sollte.
Das Wetter war auch super. Sonnig, aber trotzdem kühl - genau richtig.
<Das Rennen>
5 Minuten vor dem Start gings dann in die Startaufstellung. Die Läufer
neben mir unterhielten sich und ich hörte nur irgendwas von 4:10-Pace.
Oha, da war ich wohl etwas weit vorne. Also brav weiter nach hinten
orientiert.
Der Start verlief absolut problemlos und es entstand so gut wie gar
kein Startgedränge.
Beschleunigungssensor und Pulsgurt hatte ich zu Hause gelassen. Ich
wollte mich nur an Uhr und Km-Schildern orientieren. Der erste km ging
in 4:10 weg. Es ging zwar bergab, aber natürlich trotzdem viel zu
schnell. Vorgenommen hatte ich mir so knapp 5:00 zu Anfang. Also Tempo
rausnehmen, damit ich nicht nach 5 km zusammenbreche. 2. km dann in
4:37 immer noch zu schnell. Aber ich fühlte mich gut. Die Wade war
still und ich hatte nicht das Gefühl zu überziehen. Das einzige was
mir
Sorgen machte war das Profil. In der Ausschreibung hieß es "relativ
flach" oder so ähnlich. Ich würde das eher als hügelig
bezeichnen. Es
ging zunächst bergab aus der Innenstadt hinaus, dann über eine
Überführung ins grünere Umland. Ab hier wurde es dann wirklich
flach.
Ich hatte mein Tempo gefunden und lief relativ locker in einer
kleineren Gruppe mit.
Nach km3 gab es die erste Verpflegungsstelle, die immer gut
ausgestattet waren. Ich hab nur ein Wasser (leider leicht
kohlensäurehaltig) genommen und versucht im Laufen zu trinken. Das
funktioniert zwar bei mir immer mehr schlecht als recht, aber man hat
wenigstens noch den kühlenden Effekt vom Wasser das man daneben
schüttet ;-)
Das nächste km-Schild, das ich wieder gestoppt habe war km5 - km2-km5
in 14:30 - Gesamt 23:17. Zwar immer noch etwas schnell aber es lief
gut.
Die Strecke war mittlerweile etwas einsamer geworden. Vereinzelt
standen noch Zuschauer am Wegesrand, z.T. mit Autos und aufgedrehter
Musik.
Die Zuschauer die da waren waren allerdings wirklich klasse und haben
jeden Läufer angefeuert. Danke dafür!
Die Zeit verging schnell, es kam ein zweiter Verpflegungspunkt auch
hier mit Musik und bevor ich mich versah war ich wieder zurück in der
Innenstadt. Mittlerweile waren sehr viele Zuschauer da. Die Stimmung
war super. Die 10k gingen in 47:38 weg. Das ist nur ein paar Sekunden
langsamer als meine 10k-PB. Ob das mal gut geht?
Ich hab vorsichtshalber nochmal etwas Tempo rausgenommen, das hat aber
nicht lange gehalten.
Bei km 13 gings mir immer noch sehr gut und ich gab wieder etwas mehr
Gas. Ich kannte ja jetzt auch die Strecke und wusste, was mich
erwartet.
Es wurde dann natürlich irgendwann schon schwer, aber eine PB will ja
auch verdient werden. Subjektiv bin ich die letzten 5km immer schneller
geworden. Die km-Zeiten blieben allerdings mehr oder weniger konstant.
Meine innerer Tacho war noch nie so wirklich zuverlässig.
Bei km18 kam dann nochmal ein moralischer Tiefschlag. Ich lief in einer
kleinen Gruppe schon relativ am Anschlag da sagt ein Vater/Trainer? zu
einem Jugendliche, er könne jetzt aufmachen. Das ließ er sich nicht
zweimal sagen und rannte los - bestimmt eine min/km schneller als
bisher. War für ihn wohl nur ein Trainingslauf mit Endbeschleunigung.
Ich realisierte langsam, dass ich die 1:45 locker schaffen werde. Da
müsste ich ja jetzt schon zusammenbrechen, damit das noch schief geht.
Ich mobilisierte nochmal meine letzten Reserven, oder was davon übrig
war. Es ging langsam wieder in die Innenstadt und unterstützt vom
Publikum flog ich Richtung Ziel. Leider hat sich kein Positionskampf
mehr ergeben. Den letzten km lief ich allein.
Ergebnis: 1:41:11 (netto) / 1:41:19 (brutto)
Platz: 139 von 404 Männern
Im Ziel dann noch reichlich getrunken, außerdem gab es Bananen und
Müsliriegel. Dann wurde mir schnell kalt und ich bin zurück zum Auto.
Dabei hab ich mich noch halb verlaufen, weil ich dachte ich könnte an
den Menschenmassen vorbei über Nebengassen gehen. Konnte ich auch, war
nur ziemlich lang #-)
<Fazit>
Schöner schneller Lauf. Gut organisiert mit reichlich
Verpflegungspunkten und super beschildert. Im Start/Ziel-Bereich sehr
viele anfeuernde Zuschauer. Sonst etwas einsamer dafür durchs Grüne.
Wege fast immer asphaltiert und breit.
Danke an alle Organisatoren. Ich komme gerne wieder.
# Vielen Dank fuer die Verwendung dieses Templates
# Ihr DRSL.de-Team
Hier noch die Splits:
km1: 4:10
km2: 4:37
-km5:14:30,3 (@4:50)
km6: 4:44
km7: 4:47
km8: 4:50
km9: 4:51
km10: 5:10
km11: 4:54
km12: 4:43
km13: 4:55
km14: 5:07
km15: 5:00
km16: 4:45
km17: 4:57
km18: 4:32
km19: 4:57
km20: 4:46
-km21,09: 5:00 (@4:36)
Danke fürs Lesen,
J - immer noch grinsend - an
--
Was passiert, wenn die SPD die Wüste regiert? Lange Zeit gar nichts.
Dann wird der Sand knapp!
Autor: Jan Meckelholt (2006-10-15 19:42:55)
# Begin Template
[x] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
[x] Disclaimer: dieser Bericht ist ausschließlich für die
Usenetgruppen
de.rec.sport.laufen.* bestimmt und darf darüber hinaus unter drsl.de
und damit verwandten Seiten gespeichert werden. Einer (auch auszugs-
weisen) Veröffentlichung außerhalb des Usenets stimme ich nicht
zu.
Ausgenommen hiervon ist das Usenetarchiv groups.google.de.
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
Name des Laufes: 7. Sauer.Lollslauf
Datum: 15.10.2006 (Sun)
Ort: Bad Hersfeld
Postleitzahl: D3
Homepage (Veranstalter): http://www.sauer-lollslauf.de/lls/Default.aspx
Ihr Name: Jan Meckelholt
Ihre eMail-Adresse: Jan Meckelholt at web de
Streckenlaengen: 10k, HM
Beschaffenheit: Asphalt
Profil: meisten flach, tlw. etwas hügelig
Wetter: sonnig, aber nicht zu warm
Teilnehmer: 494 (HM)
Bericht:
Den Sauer.Lollslauf hatte ich mir schon relativ früh dieses Jahr als
Saisonabschluss ausgekuckt. Nachdem das ganze Jahr für mich schon super
gelaufen ist, wollte ich natürlich auch hier noch ein ordentliches
Ergebnis erzielen.
Als Zielzeit hatte ich mir sub 1:45 vorgenommen. Wenn ich daran denke,
dass ich noch zu Beginn des Jahres die 10k in einem langsameren Schnitt
gelaufen bin, bekam ich schon etwas Respekt. Naja, mal sehen..
<VWKGJ>
Fällt dieses Mal kurz aus. Ich bin diesmal von Trainingszwangspausen
weitgehend verschont worden, und hab einige Läufe >25k absolviert.
Eigentlich fühlte ich mich daher ganz gut gerüstet.
In der letzten Woche kurz vorm Tapering stellten sich dann auf einmal
leichte Probleme mit der rechten Wade ein. Und das auch schon bei
langsamen Tempo. Na das kann ja Heiter werden. Blieb halt nur zu
hoffen, dass die zwei Tage Pause vorm Lauf ausreichen um das
auszukurieren.
Am Freitag dann wahrscheinlich etwas länger und intensiver gefeiert,
als der Lauf-Vorbereitung förderlich ist. Hab dann den Sa. damit
verbracht meinem total dehydrierten Körper (alkoholfreie) Flüssigkeit
zuzuführen. ;-)
<Vor dem Lauf>
Am So. gings dann los.
6:30 Uhr aufgestanden, gefrühstückt und ab ins Auto. Um kurz vor 9
war
ich in Bad Hersfeld. Schnell meine Startunterlagen abgeholt inkl.
nettem T-Shirt. Alles unkompliziert.
Dann bin ich zum Sportlergottesdienst. War ganz nett gemacht - wenn
auch evangelisch. ;-) Leider sehr schwach besucht.
Nach dem Gottesdienst blieb mir nur noch ca. 1h bis zum Start. Ich
musste nochmal zurück zum Auto um meinen Pullover auszuziehen. Das
Einlaufen ist dadurch etwas kurz geraten. Aber immerhin meldete sich
meine Wade nur noch ganz leise, so dass ich optimistisch war, dass das
kein Problem werden sollte.
Das Wetter war auch super. Sonnig, aber trotzdem kühl - genau richtig.
<Das Rennen>
5 Minuten vor dem Start gings dann in die Startaufstellung. Die Läufer
neben mir unterhielten sich und ich hörte nur irgendwas von 4:10-Pace.
Oha, da war ich wohl etwas weit vorne. Also brav weiter nach hinten
orientiert.
Der Start verlief absolut problemlos und es entstand so gut wie gar
kein Startgedränge.
Beschleunigungssensor und Pulsgurt hatte ich zu Hause gelassen. Ich
wollte mich nur an Uhr und Km-Schildern orientieren. Der erste km ging
in 4:10 weg. Es ging zwar bergab, aber natürlich trotzdem viel zu
schnell. Vorgenommen hatte ich mir so knapp 5:00 zu Anfang. Also Tempo
rausnehmen, damit ich nicht nach 5 km zusammenbreche. 2. km dann in
4:37 immer noch zu schnell. Aber ich fühlte mich gut. Die Wade war
still und ich hatte nicht das Gefühl zu überziehen. Das einzige was
mir
Sorgen machte war das Profil. In der Ausschreibung hieß es "relativ
flach" oder so ähnlich. Ich würde das eher als hügelig
bezeichnen. Es
ging zunächst bergab aus der Innenstadt hinaus, dann über eine
Überführung ins grünere Umland. Ab hier wurde es dann wirklich
flach.
Ich hatte mein Tempo gefunden und lief relativ locker in einer
kleineren Gruppe mit.
Nach km3 gab es die erste Verpflegungsstelle, die immer gut
ausgestattet waren. Ich hab nur ein Wasser (leider leicht
kohlensäurehaltig) genommen und versucht im Laufen zu trinken. Das
funktioniert zwar bei mir immer mehr schlecht als recht, aber man hat
wenigstens noch den kühlenden Effekt vom Wasser das man daneben
schüttet ;-)
Das nächste km-Schild, das ich wieder gestoppt habe war km5 - km2-km5
in 14:30 - Gesamt 23:17. Zwar immer noch etwas schnell aber es lief
gut.
Die Strecke war mittlerweile etwas einsamer geworden. Vereinzelt
standen noch Zuschauer am Wegesrand, z.T. mit Autos und aufgedrehter
Musik.
Die Zuschauer die da waren waren allerdings wirklich klasse und haben
jeden Läufer angefeuert. Danke dafür!
Die Zeit verging schnell, es kam ein zweiter Verpflegungspunkt auch
hier mit Musik und bevor ich mich versah war ich wieder zurück in der
Innenstadt. Mittlerweile waren sehr viele Zuschauer da. Die Stimmung
war super. Die 10k gingen in 47:38 weg. Das ist nur ein paar Sekunden
langsamer als meine 10k-PB. Ob das mal gut geht?
Ich hab vorsichtshalber nochmal etwas Tempo rausgenommen, das hat aber
nicht lange gehalten.
Bei km 13 gings mir immer noch sehr gut und ich gab wieder etwas mehr
Gas. Ich kannte ja jetzt auch die Strecke und wusste, was mich
erwartet.
Es wurde dann natürlich irgendwann schon schwer, aber eine PB will ja
auch verdient werden. Subjektiv bin ich die letzten 5km immer schneller
geworden. Die km-Zeiten blieben allerdings mehr oder weniger konstant.
Meine innerer Tacho war noch nie so wirklich zuverlässig.
Bei km18 kam dann nochmal ein moralischer Tiefschlag. Ich lief in einer
kleinen Gruppe schon relativ am Anschlag da sagt ein Vater/Trainer? zu
einem Jugendliche, er könne jetzt aufmachen. Das ließ er sich nicht
zweimal sagen und rannte los - bestimmt eine min/km schneller als
bisher. War für ihn wohl nur ein Trainingslauf mit Endbeschleunigung.
Ich realisierte langsam, dass ich die 1:45 locker schaffen werde. Da
müsste ich ja jetzt schon zusammenbrechen, damit das noch schief geht.
Ich mobilisierte nochmal meine letzten Reserven, oder was davon übrig
war. Es ging langsam wieder in die Innenstadt und unterstützt vom
Publikum flog ich Richtung Ziel. Leider hat sich kein Positionskampf
mehr ergeben. Den letzten km lief ich allein.
Ergebnis: 1:41:11 (netto) / 1:41:19 (brutto)
Platz: 139 von 404 Männern
Im Ziel dann noch reichlich getrunken, außerdem gab es Bananen und
Müsliriegel. Dann wurde mir schnell kalt und ich bin zurück zum Auto.
Dabei hab ich mich noch halb verlaufen, weil ich dachte ich könnte an
den Menschenmassen vorbei über Nebengassen gehen. Konnte ich auch, war
nur ziemlich lang #-)
<Fazit>
Schöner schneller Lauf. Gut organisiert mit reichlich
Verpflegungspunkten und super beschildert. Im Start/Ziel-Bereich sehr
viele anfeuernde Zuschauer. Sonst etwas einsamer dafür durchs Grüne.
Wege fast immer asphaltiert und breit.
Danke an alle Organisatoren. Ich komme gerne wieder.
# Vielen Dank fuer die Verwendung dieses Templates
# Ihr DRSL.de-Team
Hier noch die Splits:
km1: 4:10
km2: 4:37
-km5:14:30,3 (@4:50)
km6: 4:44
km7: 4:47
km8: 4:50
km9: 4:51
km10: 5:10
km11: 4:54
km12: 4:43
km13: 4:55
km14: 5:07
km15: 5:00
km16: 4:45
km17: 4:57
km18: 4:32
km19: 4:57
km20: 4:46
-km21,09: 5:00 (@4:36)
Danke fürs Lesen,
J - immer noch grinsend - an
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Was passiert, wenn die SPD die Wüste regiert? Lange Zeit gar nichts.
Dann wird der Sand knapp!
