[Bericht] Monte Sophia
Autor: Max Ehlers (2006-08-27 22:20:57)
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[x] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
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de.rec.sport.laufen.* bestimmt und darf darüber hinaus unter drsl.de
und damit verwandten Seiten gespeichert werden. Einer (auch auszugs-
weisen) Veröffentlichung außerhalb des Usenets stimme ich nicht
zu.
Ausgenommen hiervon ist das Usenetarchiv groups.google.de.
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
Name des Laufes: Monte Sophia
Datum: 26.8.2006 (Sat)
Ort: Niederzier
Postleitzahl: D5
Homepage (Veranstalter): http://www.tv-huchem-stammeln.de/la/lauf/monte.htm
Ihr Name: Max Ehlers
Ihre eMail-Adresse: max at ehlers24 de
Streckenlaengen: 28500m
Beschaffenheit: größtenteils Forstwege
Profil: reichlich hügelig, 350 Hm
Wetter: ideales Laufwetter
Teilnehmer: 408
Bericht:
Drei mal ist Bremer Recht
oder
Vom Gesetz der Serie!
Es folgt ein verdammt langer Bericht, aber 1. war es ja auch ein langer
Lauf und 2. war er auch vom Rennverlauf her ungewöhnlich spannend.
Hoffentlich kann ich das hier einigermaßen rüberbringen.
Am dritten Wochenende hintereinander nun also mein dritter Volkslauf.
Die beiden vorherhigen waren Zehner gewesen, bei beiden konnte ich
letztendlich als Sieger von der Zieleinlauf-Aschenbahn gehen. Dies mal
erwartete mich ein richtig langer (28,5km) und anspruchsvoller Lauf
(350 Hm auf Forst- und Waldwegen). Aber ich bin ja wohl ganz
offensichtlich in der Form meines Lebens, und das ganz ohne Doping -
ich trainiere halt gerade so viel wie nie. Also mal schauen was heute
drin sein würde. So viel zum Aufbau der Spannungskurve.
Bis zum vormittag war gar nicht klar, ob ich überhaupt mitlaufen
würde.
Hermann, der Vereinskollege, mit dem ich mitfahren wollte, hatte
eigentlich aus familiären Gründen nicht wirklich Zeit, aber er wollte
unbedingt laufen und so fuhren wir doch tatsächlich zum legendären
"Monte Sophia", der aus einem Berglauf über die durch den
Braunkohletagebau entstandenen Hügel hervorgegangen ist, um sich
letztlich zu einem anspruchsvollen Landschaftslauf zu mausern. Die
Webseite des Laufes ist übrigens wirklich reizvoll zu lesen und macht
bereits deutlich, dass er mit viel Liebe und Spaß organisiert wird!
Im Prinzip geht der Lauf über 2 Buckel: einen kleinen, eher spitzen
(ein Drittel der Strecke) und einen großen breiten Buckel (die
restlichen zwei Drittel). Insgesamt sollen es 350 Höhenmeter sein, aber
Hermann und ich waren uns auf der Rückfahrt einig, dass es sich nach
viel mehr angefühlt hat.
Nachmeldung etc. ging problemlos, alles gut organisiert, wir machten
uns ans warmlaufen bei perfektem Laufwetter: kaum Wind, ca. 18 Grad,
kein Regen. Der Boden war zwar feucht, aber größtenteils griffig,
und
es gab kaum Pfützen.
VWKGJ
Meine Beine fühlten sich nicht besonders locker an. Am Vorabend war ich
noch 14 km gelaufen, so langsam war ich die Strecke in diesem Jahr noch
nie gelaufen, weil ich noch platt war von zwei intensiven Einheiten am
Mittwoch und ungeplanterweise Donnerstag. Und dann tat bei der zweiten
Steigerung plötzlich mein rechtes Problemknie weh, oder machte
zumindest Andeutungen, dass es keine Lust auf Tempo hatte.
Als Taktik hatte ich mir vorgenommen, vor Beginn des zweiten Anstiegs
möglichst weder den Anscluss an die Spitze zu verlieren noch dieser zu
enteilen - da sieht man, was für ein Selbstvertrauen ich zur Zeit
habe. Es kam dann alles anders: Nach dem Start rannten auf dem ersten
flachen Kilometer 7 Leute los wie die Irren, ich versuchte, mit den
anderen 6 Schritt zu halten, obwohl es schwer fiel. Kein Wunder, der
Kilometer war nach gerade einmal 3:25 rum. Und während dieses
Kilometers unterhielt sich die Hälfte der Truppe auch noch fleißig
und
lautstark - das übliche Geprahle von Verletzungen und wenig Training
und trotzem Ironman und so - und behauptete, dass das ja noch kein
Kilometer gewesen sein konnte. Da wusste ich dann schon, wen ich auf
jeden Fall hinter mir lassen wollte.
Zunächst einmal hatte ich aber ernsthaft Probleme, dranzubleiben.
Zunächst bildete sich eine Sechserkegelformation, dahinter ich. Dann
enteilten 2 Läufer diesem Gruppetto (einer davon jener oben erwähnte
Ironmanler, dem ich es partout nicht gönnen wollte, schneller zu sein
als ich), dahinter eine Viererverfolgergruppe, dahinter zurückfallend
ich. Ich wähnte mich wie auf einem der Volksläufe vor meinem
Leistungssprung der vergangenen Monate, als ich auch eher im Bereich
4-10 lief. Aber obwohl der Abstand im Flachen erst noch größer
wurde,
hatte ich zu diesem Zeitpunkt ein gutes Gefühl. Mir war klar, dass das
Anfangstempo der meisten zu schnell gewesen sein musste angesichts
dessen, was da noch vor uns lag (ich lief km 2 in 3:33, obwohl ich 10
bis 15 Sekunden verlor). Und lieber wollte ich noch 2 oder 3 Vorläufer
überholen als selber überholt zu werden. Und nach hinten zumindest
war
ein großes Loch entstanden.
Die Aufholjagd gelang dann aber schneller und gründlicher als erwartet.
Bereits Mitte des ersten Anstiegs konnte ich wieder zu Hermann
aufschließen und lag mit ihm auf Platz 2 und 3 (Mr Ironman war da
bereits hinter uns;-). Wie erwartet mussten fast alle Läufer dem
mühsamen Anstieg Tribut zollen und ich konnte sie pflücken wie reife
Pflaumen. Ich schlug Hermann also vor, etwas Tempo herauszunehmen, da
wir noch Kräfte für den zweiten, heftigeren Anstieg brauchen
würden.
Perfekt, dachte ich. Mein Kalkül: Entweder der Mann vor uns war ohnehin
zu gut, oder wir würden ihn uns aufgrund besserer Krafteinteilung im
Laufe des langen zweiten Anstiegs holen (so ähnlich war glaube ich die
misslungene Strategie von Team Telekom bei der Etappe, auf der
Doping-Landis seinen 10-Minuten-Rückstand wieder reingefahren hat).
Dummerweise kam im schnellen Bergabstück wieder jemand von hinten
heran: Der langhaarige der zwei Holländer... Und obwohl ich hier
erstmals vor Hermann ging und etwas anzog, hatte der schnelle
Bergabläufer uns bald eingeholt. Und auf einmal war ich wieder einsam
auf Platz 4, die beiden schienen auf Nimmerwiedersehen verschwunden,
zumal ich einen minimalen Anflug von Seitenstechen hatte. Das war bei -
sagen wir mal - Kilometer 9.
Bald sah ich sie jedoch wieder, ein gutes Stück vor mir: Die
"Rodelbahn" kurz vor km 11. Ein kurzes, extrem steiles Stück,
auf dem
ich auch mein Knie deutlich spürte. Immerhin musste ich trotz der
Steilheit nicht gehen und konnte in der etwas angenehmeren Steigung
danach auch wieder schnell mehr Fahrt aufnehmen, ohne dass mein Knie
gemeckert hätte. Ungefähr bei km 13 konnte ich dann wieder zu dem
Holländer aufschließen. "Spannendes Rennen", meinte ich zu
ihm. Und ob
er die Steigungen als Holländer nicht gewohnt sei. Er gab sich
allerdings geschlagen (Verletzungsprobleme) und machte mir Mut, ich
könne sogar noch die Nummer 1 kriegen. Davon war ich dann doch eher
überrascht. Als ich entgegnete, dass wir noch nicht einmal die Hälfte
hinter uns hätten, meinte er "ja, eben". Ich beschloss aber,
ihn nicht
aufzumuntern dadurch, dass er mich bergab sowieso wieder einholen werde,
sondern machte mich weiter auf den Weg zu Hermann, der 50 Meter bergauf
in Sicht gekommen war. Auch an Hermann konnte ich dann recht gut vorbei
(der Führende hätte 1:10 Vorsprung, meinte er), und plötzlich
war ich
also wieder auf dem 2. Platz, aber es waren noch 14 harte und womöglich
einsame Kilometer zu laufen. Ich rannte also kraftvoll weiter, aber von
dem Mann vor mir war nichts zu sehen. Gelegentlich kamen mir
Mountainbiker im rosa Führungsraddress entgegen, die aber, kaum dass
ich sie fast erreicht hätte, wieder nach vorne fuhren. Müssen
Späher
gewesen sein, die ihn über seine Führung informiert haben, wie ich
mir
später zusammenreimte.
Beim sogenannten "Hinkelstein" läuft man eine lustige
Wendeschleife auf
einem winzigen Pfädchen. Hier sah ich ganz kurz den Führenden. Auf
meinem Rückweg sah ich wiederum Hermann und gleich dahinter den
fliegenden Holländer. Zu Hermann meinte ich noch, er könne ruhig
abkürzen, oben stünde eh keiner.
Weiter gings. Am höchsten Punkt, dem Römerturm, erwartete uns
Cäsar
(http://www.tv-huchem-stammeln.de/la/berichte/bilder/2006veranstaltungen12.jpg).
Sehr schön. Ich ließ mich allerdings nicht auf ein Schwätzchen
ein
(moriture te salutant wäre wohl angebracht gewesen), sondern rannte
weiter, obwohl ich der Überzeugung war: Alea jacta sunt. Mein
Vorläufer
schien auf und davon zu sein.
Beim Weg durch die Versorgungsstation am Wendehammer, wo mir von 2
Seiten Schwämme gereicht wurden, verlor ich dann die Orientierung. Erst
dachte ich, es ginge nach links, worauf hin die Versorger entsetzt "Hier
lang!" brüllten, als ich dann in die entgegengesetzte Richtung
spritzte,
"Oh nein, dort lang!". Ich hätte einfach geradeauslaufen
müssen, aber
das erschloss sich mir leider nicht. Einer meinte noch "Scheisse, so
vill Zick verlore" oder so ähnlich, und ich, "Na, darauf wird es
auch
nicht mehr ankommen". Ein paar Sekunden hatte ich sicherlich verloren,
aber ich war sicher, dass das egal war. Von hinten schien mir keiner
mehr zu kommen, vorne war ohnehin nix zu sehen. Bergab rannte ich nun,
was die Muskeln und Knochen noch hergaben, aber allzuviel schien es mir
nicht mehr. Nachdem es oben noch einige Kilometer mit Zeiten zwischen
3:50 und 4:10 waren, lief ich nun wieder 3:30 bis 3:45, km 26 sogar in
3:20.
Als ich einen knappen Kilometer vor dem Ziel wieder auf die Straße
einbog, sah ich plötzlich gerade einmal 100 Meter einen Pulk
Fahrräder
und den führenden Läufer. Ja gibts denn sowas. Das muss der sich auch
gedacht haben, er drehte sich nicht nur einmal um. Ich versuchte, noch
einmal zu beschleunigen und die für ihn unangenehme Situation
auszunutzen (ich kenn das ja;-), aber deutlich näher kam ich ihm dann
doch nicht mehr.
Platz 2 in verdammt starken 1:47:19, 30 Sekunden hinter dem Sieger René
Cremers. Wahnsinn! Hermann sicherte sich Platz 3 in 1:48:55, der
Holländer Jean Herpers deutlich dahinter in 1:49:34. Mannmannmann, was
für ein Rennen! René war tatsächlich genauso überrascht
wie ich, dass
es am Schluss fast noch knapp wurde, ihm hatte man ja auch etwas von
über einer Minute Vorsprung gesagt. Und er sei kein guter
Bergabläufer
(was ich ja von mir übrigens bis vor kurzem auch behauptet hätte).
Ansonsten ist er dieses Jahr schon eine 2:37 gelaufen, in Köln will er
die Zeit noch einmal deutlich verbessern...
Hermann und ich mussten dann leider sofort los, ging nicht anders,
diese Siegerehrung hätte ich natürlich gern erlebt.
Ein dritter Sieg in Folge war mir also nicht vergönnt, aber das soll
mir egal sein, es war schon wieder ein sehr starker Lauf und ein
richtig schönes und spannendes Rennen, dass mir viel Zuversicht gibt
für mein eigentliches Ziel dieses Jahr, die Sub 2:40 in München.
Das wars. Hoffentlich hat jemand mitgelesen:-)
# Vielen Dank fuer die Verwendung dieses Templates
# Ihr DRSL.de-Team
Autor: "Andre Ma@ss" (2006-08-27 22:49:35)
Autor: "Andre Ma@ss" (2006-08-27 22:49:35)
Hallo Max,
Max Ehlers schrieb:
> Es folgt ein verdammt langer Bericht, aber 1. war es ja auch ein langer
> Lauf und 2. war er auch vom Rennverlauf her ungewöhnlich spannend.
> Hoffentlich kann ich das hier einigermaßen rüberbringen.
Da bin ich mir bei Deinen Berichten absolut sicher!
> Am dritten Wochenende hintereinander nun also mein dritter Volkslauf.
> Die beiden vorherhigen waren Zehner gewesen, bei beiden konnte ich
> letztendlich als Sieger von der Zieleinlauf-Aschenbahn gehen. Dies mal
> erwartete mich ein richtig langer (28,5km) und anspruchsvoller Lauf
> (350 Hm auf Forst- und Waldwegen). Aber ich bin ja wohl ganz
> offensichtlich in der Form meines Lebens, und das ganz ohne Doping -
> ich trainiere halt gerade so viel wie nie. Also mal schauen was heute
> drin sein würde. So viel zum Aufbau der Spannungskurve.
*bibber* (ok, ich habe vorher in der Ergebnisliste gespickt, weil mir
die Streckenlänge im Bezug auf den gestrigen Tag sehr bekannt vorkam ;-)
Gelaufen bin ich den Monte noch nicht. Im letzten Jahr waeren 28,5k bei
den Hoehenmeter Tierquaelerei gewesen und jetzt passt das nicht in mein
Training. Vielleicht im naechsten Jahr als Trainingslauf fuer den
Koeln-Marathon.
> Bis zum vormittag war gar nicht klar, ob ich überhaupt mitlaufen
würde.
> Hermann, der Vereinskollege, mit dem ich mitfahren wollte, hatte
> eigentlich aus familiären Gründen nicht wirklich Zeit, aber er
wollte
> unbedingt laufen und so fuhren wir doch tatsächlich zum
legendären
> "Monte Sophia", der aus einem Berglauf über die durch den
> Braunkohletagebau entstandenen Hügel hervorgegangen ist, um sich
> letztlich zu einem anspruchsvollen Landschaftslauf zu mausern. Die
> Webseite des Laufes ist übrigens wirklich reizvoll zu lesen und macht
> bereits deutlich, dass er mit viel Liebe und Spaß organisiert wird!
Yepp. Meinen 10k-PB-Lauf hat der Verein auch organisiert (Rund ums
Forschungszentrum Juelich). Das kann ich auch nur bestaetigen.
> Im Prinzip geht der Lauf über 2 Buckel: einen kleinen, eher spitzen
> (ein Drittel der Strecke) und einen großen breiten Buckel (die
> restlichen zwei Drittel).
Wenn man die Beschreibung liest, hoert sich das richtig easy an. Ich
kenne aber die Skala der Buckel =:-/
> VWKGJ
> Meine Beine fühlten sich nicht besonders locker an. Am Vorabend war
ich
> noch 14 km gelaufen, so langsam war ich die Strecke in diesem Jahr noch
> nie gelaufen, weil ich noch platt war von zwei intensiven Einheiten am
> Mittwoch und ungeplanterweise Donnerstag. Und dann tat bei der zweiten
> Steigerung plötzlich mein rechtes Problemknie weh, oder machte
> zumindest Andeutungen, dass es keine Lust auf Tempo hatte.
Was fuer ein VWKGJ! Ich waere damit nicht gelaufen! ;-)
> Als Taktik hatte ich mir vorgenommen, vor Beginn des zweiten Anstiegs
> möglichst weder den Anscluss an die Spitze zu verlieren noch dieser
zu
> enteilen - da sieht man, was für ein Selbstvertrauen ich zur Zeit
> habe. Es kam dann alles anders: Nach dem Start rannten auf dem ersten
> flachen Kilometer 7 Leute los wie die Irren, ich versuchte, mit den
> anderen 6 Schritt zu halten, obwohl es schwer fiel. Kein Wunder, der
> Kilometer war nach gerade einmal 3:25 rum. Und während dieses
> Kilometers unterhielt sich die Hälfte der Truppe auch noch
fleißig und
> lautstark - das übliche Geprahle von Verletzungen und wenig Training
> und trotzem Ironman und so - und behauptete, dass das ja noch kein
> Kilometer gewesen sein konnte. Da wusste ich dann schon, wen ich auf
> jeden Fall hinter mir lassen wollte.
*eg* Ja, hol ihn Dir den Angeber!
[super spannenden Rennbericht gesnippt (aber vorher zweimal verschlungen)]
> Platz 2 in verdammt starken 1:47:19, 30 Sekunden hinter dem Sieger
René
> Cremers.
René kenne ich von diversen Laeufen. Ich bin ihm aber nie so nah
gekommen wie Du. Der ist in Duisburg IMHO 2:37 gelaufen. Als ich Magnus
auf die letzten 400m geschickt hatte und wieder in Richtung Auto ging,
kam er gerade an mir vorbei.
Glückwunsch zur tollen Platzierung und den letzten WK allgemein.
Waaahnsinn! Aber einem, der locker zweimal 2:59:59 läuft ist ja alles
zuzutrauen!
> Ansonsten ist er dieses Jahr schon eine 2:37 gelaufen, in Köln will
er
> die Zeit noch einmal deutlich verbessern...
Sag ich doch!
> Das wars. Hoffentlich hat jemand mitgelesen:-)
Und ob. Vielen Dank für den tollen Bericht!
Gruss
Andre
Autor: Marcus Soltwedel (2006-08-28 06:16:14)
Max Ehlers schrieb:
> Name des Laufes: Monte Sophia
> Datum: 26.8.2006 (Sat)
> Ort: Niederzier
...........
> Teilnehmer: 408
> Bericht:
> Drei mal ist Bremer Recht
> oder
> Vom Gesetz der Serie!
*g*
> Platz 2 in verdammt starken 1:47:19, 30 Sekunden hinter dem Sieger
René
> Cremers. Wahnsinn!
Herzlichen Glückwunsch dazu!
Der Bericht war klasse!!! Danke!
> Hermann und ich mussten dann leider sofort los, ging nicht anders,
> diese Siegerehrung hätte ich natürlich gern erlebt.
:-( schade
> Ein dritter Sieg in Folge war mir also nicht vergönnt, aber das soll
> mir egal sein, es war schon wieder ein sehr starker Lauf und ein
> richtig schönes und spannendes Rennen, dass mir viel Zuversicht gibt
> für mein eigentliches Ziel dieses Jahr, die Sub 2:40 in München.
das sieht gut aus!!!!!
>
> Das wars. Hoffentlich hat jemand mitgelesen:-)
ha, ha - klar doch - klasse! Danke!
lg
Marcus
Autor: Matthias Rosenkranz (2006-08-28 13:54:05)
Max Ehlers schrieb:
> Streckenlaengen: 28500m
> Beschaffenheit: größtenteils Forstwege
> Profil: reichlich hügelig, 350 Hm
So was ähnliches laufe ich in vier Wochen bei uns auch (33 km, ca. 500
Hm).
> Es folgt ein verdammt langer Bericht, aber 1. war es ja auch ein langer
> Lauf und 2. war er auch vom Rennverlauf her ungewöhnlich spannend.
> Hoffentlich kann ich das hier einigermaßen rüberbringen.
Ja, hat gut geklappt ;-)
> Platz 2 in verdammt starken 1:47:19,
Starke Leistung!
> Hermann und ich mussten dann leider sofort los, ging nicht anders,
> diese Siegerehrung hätte ich natürlich gern erlebt.
Hm, als Zweiter und Dritter nicht zur Siegerehrung bleiben ist allerdings
nicht nett.
> Ein dritter Sieg in Folge war mir also nicht vergönnt, aber das soll
> mir egal sein, es war schon wieder ein sehr starker Lauf und ein
> richtig schönes und spannendes Rennen, dass mir viel Zuversicht gibt
> für mein eigentliches Ziel dieses Jahr, die Sub 2:40 in München.
Das hast du drauf!
Gruß Matthias
Autor: Max Ehlers (2006-08-28 17:35:57)
Matthias Rosenkranz schrieb:
> Max Ehlers schrieb:
>
>> Streckenlaengen: 28500m
>> Beschaffenheit: größtenteils Forstwege
>> Profil: reichlich hügelig, 350 Hm
>
> So was ähnliches laufe ich in vier Wochen bei uns auch (33 km, ca.
500 Hm).
>
Oh, noch ein gutes Stück härter...
>> Es folgt ein verdammt langer Bericht, aber 1. war es ja auch ein
langer
>> Lauf und 2. war er auch vom Rennverlauf her ungewöhnlich
spannend.
>> Hoffentlich kann ich das hier einigermaßen rüberbringen.
>
> Ja, hat gut geklappt ;-)
>
;-) Der Stoff hats hergegeben.
>
>> Hermann und ich mussten dann leider sofort los, ging nicht anders,
>> diese Siegerehrung hätte ich natürlich gern erlebt.
>
> Hm, als Zweiter und Dritter nicht zur Siegerehrung bleiben ist allerdings
> nicht nett.
>
Ne, wir haben uns auch entschuldigt. Freundlicherweise schickt uns der
Veranstalter sogar Preise und Urkunden zu (war deren Idee).
>> Ein dritter Sieg in Folge war mir also nicht vergönnt, aber das
soll
>> mir egal sein, es war schon wieder ein sehr starker Lauf und ein
>> richtig schönes und spannendes Rennen, dass mir viel Zuversicht
gibt
>> für mein eigentliches Ziel dieses Jahr, die Sub 2:40 in
München.
>
> Das hast du drauf!
>
Ja, hoffentlich kommt nichts dazwischen:-)
tschö
Max
Autor: Max Ehlers (2006-08-28 17:37:59)
Marcus Soltwedel schrieb:
> Max Ehlers schrieb:
>> Name des Laufes: Monte Sophia
>> Platz 2 in verdammt starken 1:47:19, 30 Sekunden hinter dem Sieger
René
>> Cremers. Wahnsinn!
>
> Herzlichen Glückwunsch dazu!
>
Dankeschön.
> Der Bericht war klasse!!! Danke!
>
:-) Danke.
>
>> Ein dritter Sieg in Folge war mir also nicht vergönnt, aber das
soll
>> mir egal sein, es war schon wieder ein sehr starker Lauf und ein
>> richtig schönes und spannendes Rennen, dass mir viel Zuversicht
gibt
>> für mein eigentliches Ziel dieses Jahr, die Sub 2:40 in
München.
>
> das sieht gut aus!!!!!
>
bin da ja auch sehr optimistisch.
>
tschö
Max
Autor: Max Ehlers (2006-08-28 17:46:08)
Andre Ma@ss schrieb:
> Hallo Max,
>
Hi Andre,
> Max Ehlers schrieb:
>
>> Es folgt ein verdammt langer Bericht, aber 1. war es ja auch ein
langer
>> Lauf und 2. war er auch vom Rennverlauf her ungewöhnlich
spannend.
>> Hoffentlich kann ich das hier einigermaßen rüberbringen.
>
> Da bin ich mir bei Deinen Berichten absolut sicher!
>
Oh, danke.
>> Am dritten Wochenende hintereinander nun also mein dritter Volkslauf.
>> Die beiden vorherhigen waren Zehner gewesen, bei beiden konnte ich
>> letztendlich als Sieger von der Zieleinlauf-Aschenbahn gehen. Dies mal
>> erwartete mich ein richtig langer (28,5km) und anspruchsvoller Lauf
>> (350 Hm auf Forst- und Waldwegen). Aber ich bin ja wohl ganz
>> offensichtlich in der Form meines Lebens, und das ganz ohne Doping -
>> ich trainiere halt gerade so viel wie nie. Also mal schauen was heute
>> drin sein würde. So viel zum Aufbau der Spannungskurve.
>
> *bibber* (ok, ich habe vorher in der Ergebnisliste gespickt, weil mir
> die Streckenlänge im Bezug auf den gestrigen Tag sehr bekannt vorkam
;-)
>
> Gelaufen bin ich den Monte noch nicht. Im letzten Jahr waeren 28,5k bei
> den Hoehenmeter Tierquaelerei gewesen und jetzt passt das nicht in mein
> Training. Vielleicht im naechsten Jahr als Trainingslauf fuer den
> Koeln-Marathon.
>
Ja, mach mal. Auf jeden Fall ein lohnender Lauf und gutes Training;-)
>> Im Prinzip geht der Lauf über 2 Buckel: einen kleinen, eher
spitzen
>> (ein Drittel der Strecke) und einen großen breiten Buckel (die
>> restlichen zwei Drittel).
>
> Wenn man die Beschreibung liest, hoert sich das richtig easy an. Ich
> kenne aber die Skala der Buckel =:-/
>
Und, wie geschrieben, Hermann und ich waren uns einig, dass sie sich
härter angefühlt haben als 350 Höhenmeter klingt.
>> VWKGJ
>> Meine Beine fühlten sich nicht besonders locker an. Am Vorabend
war ich
>> noch 14 km gelaufen, so langsam war ich die Strecke in diesem Jahr
noch
>> nie gelaufen, weil ich noch platt war von zwei intensiven Einheiten am
>> Mittwoch und ungeplanterweise Donnerstag. Und dann tat bei der zweiten
>> Steigerung plötzlich mein rechtes Problemknie weh, oder machte
>> zumindest Andeutungen, dass es keine Lust auf Tempo hatte.
>
> Was fuer ein VWKGJ! Ich waere damit nicht gelaufen! ;-)
>
Ist doch in der Regel ein gutes Zeichen, oder?
>> Als Taktik hatte ich mir vorgenommen, vor Beginn des zweiten Anstiegs
>> möglichst weder den Anscluss an die Spitze zu verlieren noch
dieser zu
>> enteilen - da sieht man, was für ein Selbstvertrauen ich zur
Zeit
>> habe. Es kam dann alles anders: Nach dem Start rannten auf dem ersten
>> flachen Kilometer 7 Leute los wie die Irren, ich versuchte, mit den
>> anderen 6 Schritt zu halten, obwohl es schwer fiel. Kein Wunder, der
>> Kilometer war nach gerade einmal 3:25 rum. Und während dieses
>> Kilometers unterhielt sich die Hälfte der Truppe auch noch
fleißig und
>> lautstark - das übliche Geprahle von Verletzungen und wenig
Training
>> und trotzem Ironman und so - und behauptete, dass das ja noch kein
>> Kilometer gewesen sein konnte. Da wusste ich dann schon, wen ich auf
>> jeden Fall hinter mir lassen wollte.
>
> *eg* Ja, hol ihn Dir den Angeber!
Hoffentlich liest der nicht den Bericht im Internet, wahrscheinlich ist
das ja ein netter Kerl. Aber es wirkte einfach so, als ob er unbedingt
wollte, dass das Führungsgrupetto es mitbekommt, dass er so viel drauf
hat.
>
> [super spannenden Rennbericht gesnippt (aber vorher zweimal verschlungen)]
>
Wow, da hast Du aber schnell gelesen;-)
>
> Glückwunsch zur tollen Platzierung und den letzten WK allgemein.
> Waaahnsinn! Aber einem, der locker zweimal 2:59:59 läuft ist ja alles
> zuzutrauen!
>
Danke. Naja, die lockeren 2:59 sind ja uninteressant im Vergleich zu
meinen dieses Jahr gelaufenen Zeiten.
>
>> Das wars. Hoffentlich hat jemand mitgelesen:-)
>
> Und ob. Vielen Dank für den tollen Bericht!
>
Danke, immer wieder gerne. Laufen ohne Bericht schreiben ist ja
irgendwie langweilig;-)
tschö
Max
Autor: Elisabeth Mueller (2006-08-29 22:53:33)
Max Ehlers schrieb:
>Name des Laufes: Monte Sophia
>Bericht:
>Drei mal ist Bremer Recht
>oder
>Vom Gesetz der Serie!
Oho! Das macht natuerlich neugierig.
>Es folgt ein verdammt langer Bericht, aber 1. war es ja auch ein langer
>Lauf und 2. war er auch vom Rennverlauf her ungewöhnlich spannend.
>Hoffentlich kann ich das hier einigermaßen rüberbringen.
Wir werden das schon beurteilen.
>Am dritten Wochenende hintereinander nun also mein dritter Volkslauf.
>Die beiden vorherhigen waren Zehner gewesen, bei beiden konnte ich
>letztendlich als Sieger von der Zieleinlauf-Aschenbahn gehen. Dies mal
>erwartete mich ein richtig langer (28,5km) und anspruchsvoller Lauf
>(350 Hm auf Forst- und Waldwegen). Aber ich bin ja wohl ganz
>offensichtlich in der Form meines Lebens, und das ganz ohne Doping -
>ich trainiere halt gerade so viel wie nie. Also mal schauen was heute
>drin sein würde. So viel zum Aufbau der Spannungskurve.
Ich traue Dir ja alles zu.
>"Monte Sophia", der aus einem Berglauf über die durch den
>Braunkohletagebau entstandenen Hügel hervorgegangen ist,
das ist ja interessant.
>VWKGJ
>Meine Beine fühlten sich nicht besonders locker an. Am Vorabend war
ich
>noch 14 km gelaufen, so langsam war ich die Strecke in diesem Jahr noch
>nie gelaufen, weil ich noch platt war von zwei intensiven Einheiten am
>Mittwoch und ungeplanterweise Donnerstag. Und dann tat bei der zweiten
>Steigerung plötzlich mein rechtes Problemknie weh, oder machte
>zumindest Andeutungen, dass es keine Lust auf Tempo hatte.
Ui, so ein Problemknie kannst Du jetzt aber nicht brauchen.
>Als Taktik hatte ich mir vorgenommen, vor Beginn des zweiten Anstiegs
>möglichst weder den Anscluss an die Spitze zu verlieren noch dieser zu
>enteilen
Warueber Spitzenlaeufer so nachdenken muessen.
> - da sieht man, was für ein Selbstvertrauen ich zur Zeit
>habe. Es kam dann alles anders: Nach dem Start rannten auf dem ersten
>flachen Kilometer 7 Leute los wie die Irren, ich versuchte, mit den
>anderen 6 Schritt zu halten, obwohl es schwer fiel. Kein Wunder, der
>Kilometer war nach gerade einmal 3:25 rum. Und während dieses
>Kilometers unterhielt sich die Hälfte der Truppe auch noch
fleißig und
>lautstark - das übliche Geprahle von Verletzungen und wenig Training
>und trotzem Ironman und so - und behauptete, dass das ja noch kein
>Kilometer gewesen sein konnte. Da wusste ich dann schon, wen ich auf
>jeden Fall hinter mir lassen wollte.
*prust*
Zeigs denen!
>Zunächst einmal hatte ich aber ernsthaft Probleme, dranzubleiben.
>Zunächst bildete sich eine Sechserkegelformation, dahinter ich. Dann
>enteilten 2 Läufer diesem Gruppetto (einer davon jener oben
erwähnte
>Ironmanler, dem ich es partout nicht gönnen wollte, schneller zu sein
>als ich), dahinter eine Viererverfolgergruppe, dahinter zurückfallend
>ich. Ich wähnte mich wie auf einem der Volksläufe vor meinem
>Leistungssprung der vergangenen Monate, als ich auch eher im Bereich
>4-10 lief. Aber obwohl der Abstand im Flachen erst noch größer
wurde,
>hatte ich zu diesem Zeitpunkt ein gutes Gefühl. Mir war klar, dass das
>Anfangstempo der meisten zu schnell gewesen sein musste angesichts
>dessen, was da noch vor uns lag (ich lief km 2 in 3:33, obwohl ich 10
>bis 15 Sekunden verlor). Und lieber wollte ich noch 2 oder 3 Vorläufer
>überholen als selber überholt zu werden. Und nach hinten
zumindest war
>ein großes Loch entstanden.
Also von hinten keine Gefahr. Jetzt liegt es an Dir.
>Die Aufholjagd gelang dann aber schneller und gründlicher als
erwartet.
>Bereits Mitte des ersten Anstiegs konnte ich wieder zu Hermann
>aufschließen und lag mit ihm auf Platz 2 und 3 (Mr Ironman war da
>bereits hinter uns;-).
Strike!
>Wie erwartet mussten fast alle Läufer dem
>mühsamen Anstieg Tribut zollen und ich konnte sie pflücken wie
reife
>Pflaumen. Ich schlug Hermann also vor, etwas Tempo herauszunehmen, da
>wir noch Kräfte für den zweiten, heftigeren Anstieg brauchen
würden.
>Perfekt, dachte ich. Mein Kalkül: Entweder der Mann vor uns war
ohnehin
>zu gut, oder wir würden ihn uns aufgrund besserer Krafteinteilung im
>Laufe des langen zweiten Anstiegs holen
Offenbar hat Laufen an der Spitze auch was mit Nachdenken zu tun.
Finde ich total spannend.
>Dummerweise kam im schnellen Bergabstück wieder jemand von hinten
>heran: Der langhaarige der zwei Holländer... Und obwohl ich hier
>erstmals vor Hermann ging und etwas anzog, hatte der schnelle
>Bergabläufer uns bald eingeholt. Und auf einmal war ich wieder einsam
>auf Platz 4, die beiden schienen auf Nimmerwiedersehen verschwunden,
>zumal ich einen minimalen Anflug von Seitenstechen hatte. Das war bei -
>sagen wir mal - Kilometer 9.
Jetzt schaut es wieder schlecht aus.
>Ich beschloss aber, ihn nicht
>aufzumuntern dadurch, dass er mich bergab sowieso wieder einholen werde,
>sondern machte mich weiter auf den Weg zu Hermann, der 50 Meter bergauf
>in Sicht gekommen war. Auch an Hermann konnte ich dann recht gut vorbei
>(der Führende hätte 1:10 Vorsprung, meinte er), und
plötzlich war ich
>also wieder auf dem 2. Platz, aber es waren noch 14 harte und
womöglich
>einsame Kilometer zu laufen.
Es ist noch alles offen.
>Ich rannte also kraftvoll weiter, aber von
>dem Mann vor mir war nichts zu sehen. Gelegentlich kamen mir
>Mountainbiker im rosa Führungsraddress entgegen, die aber, kaum dass
>ich sie fast erreicht hätte, wieder nach vorne fuhren.
Wo kommen die her, und was machen die da?
>Müssen Späher
>gewesen sein, die ihn über seine Führung informiert haben, wie
ich mir
>später zusammenreimte.
Ja, duerfen die das?
>Beim sogenannten "Hinkelstein" läuft man eine lustige
Wendeschleife auf
>einem winzigen Pfädchen. Hier sah ich ganz kurz den Führenden.
Auf
>meinem Rückweg sah ich wiederum Hermann und gleich dahinter den
>fliegenden Holländer. Zu Hermann meinte ich noch, er könne ruhig
>abkürzen, oben stünde eh keiner.
Ts ts ts.
>
>Weiter gings. Am höchsten Punkt, dem Römerturm, erwartete uns
Cäsar
>(http://www.tv-huchem-stammeln.de/la/berichte/bilder/2006veranstaltungen12.jpg).
>Sehr schön. Ich ließ mich allerdings nicht auf ein
Schwätzchen ein
>(moriture te salutant wäre wohl angebracht gewesen), sondern rannte
>weiter, obwohl ich der Überzeugung war: Alea jacta sunt. Mein
Vorläufer
>schien auf und davon zu sein.
Aber Du machst weiter.
>Beim Weg durch die Versorgungsstation am Wendehammer, wo mir von 2
>Seiten Schwämme gereicht wurden, verlor ich dann die Orientierung.
Erst
>dachte ich, es ginge nach links, worauf hin die Versorger entsetzt
"Hier
>lang!" brüllten, als ich dann in die entgegengesetzte Richtung
spritzte,
>"Oh nein, dort lang!". Ich hätte einfach geradeauslaufen
müssen, aber
>das erschloss sich mir leider nicht. Einer meinte noch "Scheisse, so
>vill Zick verlore" oder so ähnlich, und ich, "Na, darauf
wird es auch
>nicht mehr ankommen".
Was machst Du fuer Sachen, das darf doch nicht wahr sein!
>Als ich einen knappen Kilometer vor dem Ziel wieder auf die Straße
>einbog, sah ich plötzlich gerade einmal 100 Meter einen Pulk
Fahrräder
>und den führenden Läufer.
Das ist knapp.
>Ja gibts denn sowas. Das muss der sich auch
>gedacht haben, er drehte sich nicht nur einmal um. Ich versuchte, noch
>einmal zu beschleunigen und die für ihn unangenehme Situation
>auszunutzen (ich kenn das ja;-), aber deutlich näher kam ich ihm dann
>doch nicht mehr.
Schade. Ich haette es Dir vergoennt.
>Platz 2 in verdammt starken 1:47:19, 30 Sekunden hinter dem Sieger
René
>Cremers.
Boah. Was ist fuer eine utopische Zeit!
>Hermann und ich mussten dann leider sofort los, ging nicht anders,
>diese Siegerehrung hätte ich natürlich gern erlebt.
Ihr haettet Euch ruhig feiern lassen koennen.
>Ein dritter Sieg in Folge war mir also nicht vergönnt, aber das soll
>mir egal sein, es war schon wieder ein sehr starker Lauf und ein
>richtig schönes und spannendes Rennen, dass mir viel Zuversicht gibt
>für mein eigentliches Ziel dieses Jahr, die Sub 2:40 in München.
Das wird aber sowas von sub.
>Das wars. Hoffentlich hat jemand mitgelesen:-)
Klar, was denkst Du?
Danke fuer den spannenden Bericht!
Elisabeth
