Maintallauf Gemünden
Autor: Juergen (2006-04-02 16:33:06)
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
[ ] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
Name des Laufes: 15. Maintallauf Gemünden am Main
Datum: 02.04.2006 (Sonntag)
Ort: Gemünden
Postleitzahl: 97
Homepage: (http://triatlhon-team-gemuenden.de)
Ihr Name: Jürgen
Ihre eMail-Adresse: schreibsklave@web.de
Streckenlaengen: 10 km, HM.
Beschaffenheit: Radweg und StraÃźe, Asphalt
Profil: Flach am Main entlang.
Wetter: Bewölkt aber kein Regen, ca 10 °C.
Teilnehmer: 10 km 61, HM 112 (laut Veranstalter)
Bericht:
So schlecht schlief der Veranstalter vor diesem Lauf wohl noch nie. Er
sollte wieder auf dem Radweg fluÃźaufwärts stattfinden,
doch da drohte
Hochwasser. Seit Montag stieg der Main und stieg... Erst Samstag Nacht
stand dann im Internet, dass der Lauf stattfinden würde, aber
auf dem
Radweg fluÃźabwärts. Das ging gut, nur stellenweise
stand der FluÃź
praktisch schon am Asphalt an.
Für mich sollte der 10-km-Lauf eine Standortbestimmung
für den
Halbmarathonstart im Mai sein. "Volle Pulle" wollte ich nicht laufen,
aber schon zügig, meine persönliche Bestzeit von
meinem ersten 10er im
Oktober 2005 sollte fallen. Etwas unter 52 Minuten wäre
schön, hatte ich
mir gedacht.
Aufgrund des kleinen Starterfelds habe ich mich ganz hinten eingereiht
und praktisch bis zum Start noch mit einen anderen Läufer
geratscht.
Wohl bedingt durch die Ausweichstrecke ging es nach dem Ziel erstmal
einen kleine Hügel hoch und durch die StraÃźen eines
Wohngebietes. Dort
hielten die Läufer erstmal ein paar Autofahrer auf. Ist schon
ein blödes
Gefühl, hinter sich ein Auto fahren zu hören.
Die ersten Kilometer liefen bestens. Erst ein wenig hoch, dann ein wenig
runter, und laut Forerunner am Handgelenk immer schneller als 5:12 je
Kilometer, so müssten die 52 Minuten zu schaffen sein.
Allerdings war es
relativ einsam, die Spitze war längst davon gezogen und kam mir
so bei
Kilometer 4 wieder entgegen, vor mir gab es nur verstreut
Läufer.
Ab Kilometer 6 musste ich mich öfter ermahnen, nicht zu langsam zu
werden, aber die jeweiligen Durchgangszeiten sahen gut aus. Ganz langsam
kam ich der Läuferin vor mir näher, zwischendurch
überholte ich einen
Läufer, als er sich zum zweiten mal die Schuhe binden musste.
So bei Kilometer 7 war der erste "Anstieg" da, ich hatte es mir beim
Runderlaufen auf dem Hinweg schlimmer vorgestellt. Jezt flott wieder
runter und im Ebenen nicht zu langsam werden. Es sind nur noch 20 Meter
bis zur Läuferin vor mir!
Der letzte Kilometer: Hier müssen noch ein paar Anstiege kommen.
Insgesamt sind sie ebenfalls nicht so heftig wie ich befürchtet
hatte.
Auf dem ersten schnuppfe ich die Läuferin vor mir, sie leistet
keinerlei
Gegenwehr. Wie ich inzwischen weiÃź, lief sie W35, ist zwei Jahre
jünger
als ich und kam 29 Sekunden "direkt nach mir" ins Ziel (und wurde
damit
noch Zweite). Nach ihr überhole ich noch einen
Läufer - M30.
Das Ziel ist ein Sicht, die letzten 50 Meter geht es den Hügel
wieder
runter. Nach 50:27 laufe ich durchs Ziel. Zum Ausschnaufen gehe ich noch
eine Runde, dann genehmige ich mir ein Wasser und ein Stück
Banane. Den
Sponsorstand von Erdinger Alkoholfrei nutze ich natürlich auch.
Splits für die km:
5:00 4:57 5:08 5:08 5:13 5:07 5:12 5:18 5:15 4:04 (angeblich nur 850 m)
Nachbetrachtung: Mit meiner Zeit ist bei diesem Lauf kein Blumentopf zu
gewinnen, ich werde 7. in der M35, man könnte auch sagen
"Letzter", und
52. von 61.
Trotzdem bin ich zufrieden. Ich musste mich nicht wirklich
quälen und
eine HM-Zeit von Sub 2h sollte in sechs Wochen allemal drinnen sein.
Auch das im Winter ins Auge gefasste Ziel von sub50 für 10 km
ist
schneller ein gutes Stück näher
gerückt als ich gehofft hatte.
cu.
Juergen
--
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für freie Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Autor: Juergen (2006-04-07 02:47:16)
Autor: Juergen (2006-04-07 02:47:16)
Nachdem sonst niemand antwortet:
Am Sun, 02 Apr 2006 16:33:06 +0200 schrieb Juergen
>Das Ziel ist ein Sicht, die letzten 50 Meter geht es den
Hügel wieder
>runter. Nach 50:27 laufe ich durchs Ziel.
Ich frage mich, ob ich mit leichteren Schuhen als den Kayanos schneller
gewesen wäre. Ich meine, so richtig schnell ist die Zeit ja
nicht, und
wahrscheinlich wäre sogar noch etwas mehr gegangen. Ich hatte
hinterher
nämlich keinen Muskelkater.
cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für freie Buerger \
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Autor: Juergen (2006-04-02 16:33:06)
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
[ ] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
Name des Laufes: 15. Maintallauf Gemünden am Main
Datum: 02.04.2006 (Sonntag)
Ort: Gemünden
Postleitzahl: 97
Homepage: (http://triatlhon-team-gemuenden.de)
Ihr Name: Jürgen
Ihre eMail-Adresse: schreibsklave@web.de
Streckenlaengen: 10 km, HM.
Beschaffenheit: Radweg und StraÃźe, Asphalt
Profil: Flach am Main entlang.
Wetter: Bewölkt aber kein Regen, ca 10 °C.
Teilnehmer: 10 km 61, HM 112 (laut Veranstalter)
Bericht:
So schlecht schlief der Veranstalter vor diesem Lauf wohl noch nie. Er
sollte wieder auf dem Radweg fluÃźaufwärts stattfinden,
doch da drohte
Hochwasser. Seit Montag stieg der Main und stieg... Erst Samstag Nacht
stand dann im Internet, dass der Lauf stattfinden würde, aber
auf dem
Radweg fluÃźabwärts. Das ging gut, nur stellenweise
stand der FluÃź
praktisch schon am Asphalt an.
Für mich sollte der 10-km-Lauf eine Standortbestimmung
für den
Halbmarathonstart im Mai sein. "Volle Pulle" wollte ich nicht laufen,
aber schon zügig, meine persönliche Bestzeit von
meinem ersten 10er im
Oktober 2005 sollte fallen. Etwas unter 52 Minuten wäre
schön, hatte ich
mir gedacht.
Aufgrund des kleinen Starterfelds habe ich mich ganz hinten eingereiht
und praktisch bis zum Start noch mit einen anderen Läufer
geratscht.
Wohl bedingt durch die Ausweichstrecke ging es nach dem Ziel erstmal
einen kleine Hügel hoch und durch die StraÃźen eines
Wohngebietes. Dort
hielten die Läufer erstmal ein paar Autofahrer auf. Ist schon
ein blödes
Gefühl, hinter sich ein Auto fahren zu hören.
Die ersten Kilometer liefen bestens. Erst ein wenig hoch, dann ein wenig
runter, und laut Forerunner am Handgelenk immer schneller als 5:12 je
Kilometer, so müssten die 52 Minuten zu schaffen sein.
Allerdings war es
relativ einsam, die Spitze war längst davon gezogen und kam mir
so bei
Kilometer 4 wieder entgegen, vor mir gab es nur verstreut
Läufer.
Ab Kilometer 6 musste ich mich öfter ermahnen, nicht zu langsam zu
werden, aber die jeweiligen Durchgangszeiten sahen gut aus. Ganz langsam
kam ich der Läuferin vor mir näher, zwischendurch
überholte ich einen
Läufer, als er sich zum zweiten mal die Schuhe binden musste.
So bei Kilometer 7 war der erste "Anstieg" da, ich hatte es mir beim
Runderlaufen auf dem Hinweg schlimmer vorgestellt. Jezt flott wieder
runter und im Ebenen nicht zu langsam werden. Es sind nur noch 20 Meter
bis zur Läuferin vor mir!
Der letzte Kilometer: Hier müssen noch ein paar Anstiege kommen.
Insgesamt sind sie ebenfalls nicht so heftig wie ich befürchtet
hatte.
Auf dem ersten schnuppfe ich die Läuferin vor mir, sie leistet
keinerlei
Gegenwehr. Wie ich inzwischen weiÃź, lief sie W35, ist zwei Jahre
jünger
als ich und kam 29 Sekunden "direkt nach mir" ins Ziel (und wurde
damit
noch Zweite). Nach ihr überhole ich noch einen
Läufer - M30.
Das Ziel ist ein Sicht, die letzten 50 Meter geht es den Hügel
wieder
runter. Nach 50:27 laufe ich durchs Ziel. Zum Ausschnaufen gehe ich noch
eine Runde, dann genehmige ich mir ein Wasser und ein Stück
Banane. Den
Sponsorstand von Erdinger Alkoholfrei nutze ich natürlich auch.
Splits für die km:
5:00 4:57 5:08 5:08 5:13 5:07 5:12 5:18 5:15 4:04 (angeblich nur 850 m)
Nachbetrachtung: Mit meiner Zeit ist bei diesem Lauf kein Blumentopf zu
gewinnen, ich werde 7. in der M35, man könnte auch sagen
"Letzter", und
52. von 61.
Trotzdem bin ich zufrieden. Ich musste mich nicht wirklich
quälen und
eine HM-Zeit von Sub 2h sollte in sechs Wochen allemal drinnen sein.
Auch das im Winter ins Auge gefasste Ziel von sub50 für 10 km
ist
schneller ein gutes Stück näher
gerückt als ich gehofft hatte.
cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für freie Buerger \
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Autor: Juergen (2006-04-07 02:47:16)
Nachdem sonst niemand antwortet:
Am Sun, 02 Apr 2006 16:33:06 +0200 schrieb Juergen
>Das Ziel ist ein Sicht, die letzten 50 Meter geht es den
Hügel wieder
>runter. Nach 50:27 laufe ich durchs Ziel.
Ich frage mich, ob ich mit leichteren Schuhen als den Kayanos schneller
gewesen wäre. Ich meine, so richtig schnell ist die Zeit ja
nicht, und
wahrscheinlich wäre sogar noch etwas mehr gegangen. Ich hatte
hinterher
nämlich keinen Muskelkater.
cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für freie Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
Autor: Juergen (2006-04-02 16:33:06)
[ ] Ich widerspreche der Archivierung auf DRSL.de.
[ ] Ich habe den Bericht auf DRSL.de archiviert.
Name des Laufes: 15. Maintallauf Gemünden am Main
Datum: 02.04.2006 (Sonntag)
Ort: Gemünden
Postleitzahl: 97
Homepage: (http://triatlhon-team-gemuenden.de)
Ihr Name: Jürgen
Ihre eMail-Adresse: schreibsklave@web.de
Streckenlaengen: 10 km, HM.
Beschaffenheit: Radweg und StraÃźe, Asphalt
Profil: Flach am Main entlang.
Wetter: Bewölkt aber kein Regen, ca 10 °C.
Teilnehmer: 10 km 61, HM 112 (laut Veranstalter)
Bericht:
So schlecht schlief der Veranstalter vor diesem Lauf wohl noch nie. Er
sollte wieder auf dem Radweg fluÃźaufwärts stattfinden,
doch da drohte
Hochwasser. Seit Montag stieg der Main und stieg... Erst Samstag Nacht
stand dann im Internet, dass der Lauf stattfinden würde, aber
auf dem
Radweg fluÃźabwärts. Das ging gut, nur stellenweise
stand der FluÃź
praktisch schon am Asphalt an.
Für mich sollte der 10-km-Lauf eine Standortbestimmung
für den
Halbmarathonstart im Mai sein. "Volle Pulle" wollte ich nicht laufen,
aber schon zügig, meine persönliche Bestzeit von
meinem ersten 10er im
Oktober 2005 sollte fallen. Etwas unter 52 Minuten wäre
schön, hatte ich
mir gedacht.
Aufgrund des kleinen Starterfelds habe ich mich ganz hinten eingereiht
und praktisch bis zum Start noch mit einen anderen Läufer
geratscht.
Wohl bedingt durch die Ausweichstrecke ging es nach dem Ziel erstmal
einen kleine Hügel hoch und durch die StraÃźen eines
Wohngebietes. Dort
hielten die Läufer erstmal ein paar Autofahrer auf. Ist schon
ein blödes
Gefühl, hinter sich ein Auto fahren zu hören.
Die ersten Kilometer liefen bestens. Erst ein wenig hoch, dann ein wenig
runter, und laut Forerunner am Handgelenk immer schneller als 5:12 je
Kilometer, so müssten die 52 Minuten zu schaffen sein.
Allerdings war es
relativ einsam, die Spitze war längst davon gezogen und kam mir
so bei
Kilometer 4 wieder entgegen, vor mir gab es nur verstreut
Läufer.
Ab Kilometer 6 musste ich mich öfter ermahnen, nicht zu langsam zu
werden, aber die jeweiligen Durchgangszeiten sahen gut aus. Ganz langsam
kam ich der Läuferin vor mir näher, zwischendurch
überholte ich einen
Läufer, als er sich zum zweiten mal die Schuhe binden musste.
So bei Kilometer 7 war der erste "Anstieg" da, ich hatte es mir beim
Runderlaufen auf dem Hinweg schlimmer vorgestellt. Jezt flott wieder
runter und im Ebenen nicht zu langsam werden. Es sind nur noch 20 Meter
bis zur Läuferin vor mir!
Der letzte Kilometer: Hier müssen noch ein paar Anstiege kommen.
Insgesamt sind sie ebenfalls nicht so heftig wie ich befürchtet
hatte.
Auf dem ersten schnuppfe ich die Läuferin vor mir, sie leistet
keinerlei
Gegenwehr. Wie ich inzwischen weiÃź, lief sie W35, ist zwei Jahre
jünger
als ich und kam 29 Sekunden "direkt nach mir" ins Ziel (und wurde
damit
noch Zweite). Nach ihr überhole ich noch einen
Läufer - M30.
Das Ziel ist ein Sicht, die letzten 50 Meter geht es den Hügel
wieder
runter. Nach 50:27 laufe ich durchs Ziel. Zum Ausschnaufen gehe ich noch
eine Runde, dann genehmige ich mir ein Wasser und ein Stück
Banane. Den
Sponsorstand von Erdinger Alkoholfrei nutze ich natürlich auch.
Splits für die km:
5:00 4:57 5:08 5:08 5:13 5:07 5:12 5:18 5:15 4:04 (angeblich nur 850 m)
Nachbetrachtung: Mit meiner Zeit ist bei diesem Lauf kein Blumentopf zu
gewinnen, ich werde 7. in der M35, man könnte auch sagen
"Letzter", und
52. von 61.
Trotzdem bin ich zufrieden. Ich musste mich nicht wirklich
quälen und
eine HM-Zeit von Sub 2h sollte in sechs Wochen allemal drinnen sein.
Auch das im Winter ins Auge gefasste Ziel von sub50 für 10 km
ist
schneller ein gutes Stück näher
gerückt als ich gehofft hatte.
cu.
Juergen
--
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\ Freie Bits für freie Buerger \
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Autor: Juergen (2006-04-07 02:47:16)
Nachdem sonst niemand antwortet:
Am Sun, 02 Apr 2006 16:33:06 +0200 schrieb Juergen
>Das Ziel ist ein Sicht, die letzten 50 Meter geht es den
Hügel wieder
>runter. Nach 50:27 laufe ich durchs Ziel.
Ich frage mich, ob ich mit leichteren Schuhen als den Kayanos schneller
gewesen wäre. Ich meine, so richtig schnell ist die Zeit ja
nicht, und
wahrscheinlich wäre sogar noch etwas mehr gegangen. Ich hatte
hinterher
nämlich keinen Muskelkater.
cu.
Juergen
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